Tag 57 – Kritik als Verantwortung – Selbst-Korrektur

31. Juli 2012

Dieser Blog is eine Fortführung des vorherigen Tages: Tag 56 – Kritik als Verantwortung (Criticism as Responsibility). Hier werde ich für mich die Selbst-Korrektur niederschreiben, damit ich eine praktische Anleitung habe, meiner selbst im Alltag gewahr zu werden, und mit-und-als mein Physischer Körper eine Änderung meiner Programme/ automatisierten Gewohnheiten neu zu leben.

Ich verpflichte mich, wann immer ich eine Äußerung einer Person als Kritik beurteile – mich zu stoppen, und das Urteil selbst in mir zu lokalisieren und mir selbst zu vergeben, weil ich erkenne, dass ich nur deshalb eine Äußerung als Kritik definiere, weil ich das Urteil selbst bereits in-mir und als-mich gefällt habe.

Ich verpflichte mich, meinen Prozess weiter zu beschreiten und mir alle Urteile die in-mir und als-mich existieren, mir selbst zu vergeben und eine Selbst-Korrektur für mich neu zu verfassen, damit ich die Äußerungen von Menschen nicht persönlich nehme und mich nicht mehr darin definiere.

Ich verpflichte mich, meine Selbst-Verantwortung NICHT dem Mind/Bewußtsein zu überlassen, sondern den Atem dazu zu nutzen, HIER im Physischen zu sein, und ‚einfach‘ zu zu hören, das Gesagte nicht zu bewerten – in den Kategorien ‚positiv‘ vs. ’negativ‘ // ‚ja, das finde ich auch‘ bzw. ’nein, damit übereinstimme ich gar nicht‘ – Ich erkenne, dass Kritik so wie ich sie bis jetzt gelebt habe, eine bloße Illusion war, eine Fassade, durch die und mit der ich mich indentifiziert habe – was ich ganz furchbar ’schlecht‘ oder ’schlimm‘ oder ’scheiße‘ finde – Deshalb verpflichte ich mich meine ‚Meinung‘ zu stoppen, weil ich erkenne, das ‚Meinung’/’Kritik‘ zu einem Voting-System geworden sind, das überhaupt nichts mehr mit LEBEN zu tun hat, weil das LEBEN kein Maßstab mehr ist, sondern die Illusion eines ‚freien Willens‘ zu mögen oder scheiße zu finden, was man dünkt, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen die eine solche ‚Meinung‘ für das ‚Allgmeinwohl‘ hat. Ferner erkenne ich dass eine ‚Meinung‘ überhaupt NICHTS an der Realität ändern wird, viel mehr beschränkt sie mich, nur das wahr zu nehmen, zu sehen und zu verstehen, was ich in mir als ein Bewertungs-System abgespeichert habe, ohne das ‚große Ganze‘ zu sehen.

Ich verpflichte mich alle ‚Kritik‘ die ich in mir abgespeichert habe, als ‚Meinungen’/ Erinnerungen/ Urteile aufzuarbeiten, und mit ihr auf eine praktische Weise eins zu werden, was bedeutet, dass ich das lebe, was ich spreche – und keine Widersprüche in mir zulasse und akzeptiere, weil ich erkenne dass Widersprüche Separation von mir selber in mir selber ist. Ferner verpflichte ich mich für meine kritische Betrachtung nur einen Maßstab zu verwenden, nämlich das LEBEN als Einheit und Gleichheit, weil ich erkenne und verstehe, dass es der einzige Maßstab ist, der Gültigkeit hat.

Ich verpflichte mich, mich mit Schreiben, Selbst-Vergebung und Selbst-Korrektur als ein Bewertungs-System zu stoppen, sowohl innerhalb von-mir und als-mich (all die Selbst-Verurteilung, Selbst-Kritik, Selbst-Vernichtung, Selbst-Zweifel) aber auch außerhalb von mir (Kritik-Sucht, Meinung, Urteile/Bewertungen von anderen) – weil ich erkenne, dass wenn ich Urteile und Bewertungen in-mir und als-mich erlaube und zulasse, ich selbst zu einem Bewertungs-System werde und mich als Leben in Einheit und Gleichheit verleugne und vernichte.

Ich verpflichte mich Kritik als Verantwortung zu leben, was bedeutet, dass ich Mißbrauch/Selbst-Mißbrauch NICHT in-mir und als-mich akzeptiere und erlaube, und deshalb meinen Prozess der Änderung weiter beschreite und mich darauf vorbereite, mich als ein selbst-verantwortliches Wesen neu auszurichten und zu korrigieren und dass ich eins und gleich mit-mir und als.mich KEINEN Mißbrauch/Selbst-Mißbrauch in meiner Realität/Welt erlaube und zulasse, weil ich erkenne, dass ich eins und gleich mit ALLEM in einer Physischen Existenz in Einheit und Gleichheit lebe, und was ich in-mir und als-mich erlaube und zulasse, wird in meiner Realität/Welt zu mir zurück gespiegelt – und wenn ich in einer Welt die das Beste für ALLES LEBEN ist, leben will, muß ich SELBST zum Besten für ALLES LEBEN werden.



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