Tag 4 – Ich gebe auf, das System ist zu groß

2. Mai 2012

In den letzten Tagen habe ich meine Heimatstadt in Polen besucht. Ich schaute mir die Menschen an, ihre Sorgen, ihren täglichen Kampf ums Überleben, wie sie miteinander umgehen, sprechen, wie sie ihren Alltag meistern. Ich verfiel in eine Art Resignation und Stille. Deutlich war zu sehen dass das Leben zum Überlebenskapmf geworden ist, wir zu Verlierern oder Gewinnern, darin gefangen, und der Weg zur echten Freiheit verbaut durch unsere akzeptierten und erlaubten Lebensweisen, durch uns selbst.

Ich vergebe mir dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich durch die Übergröße des Systems, wie es heute existiert, unsere Art zu Leben und miteinander umzugehen auf eine mißbräuchliche und betrügerische Weise, als ZU GROSS und UN-ÜBERWINDBAR anzusehen.

Ich vergebe mir dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, der Mensch könnte sich nicht ändern, weil er unfähig ist zu erkennen, dass es eine andere Lebensweise gibt, eine Lebensweise die auf dem Prinzip das Beste für alle basiert.

Ich vergebe mir dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, die Übergröße des Systems als eine Ausrede dafür zu benutzen, den Prozess der Veränderung zum Leben für unmöglich zu halten, ohne dabei zu erkennen, dass meine Zweifel und Angst vor-programmierte Schutzmechanismen sind, die dem einzigen Zweck dienen, uns tatsächlich von der Veränderung fernzuhalten und sie abzulehen.

Ich vergebe mir dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich mit dem Schutzmechanismus widerstandslos zu identifizieren, und mich damit aufgegeben habe und damit die Veränderung allen Lebens zum Besten für Alle hinausgeschoben habe.

Ich vergebe mir dass ich mir nicht erlaubt habe zu erkennen dass ich jeden Atemzug Entscheidungen treffe, für oder gegen das Leben, und dass das Aufgeben sehr wohl eine Entscheidung gegen das Leben ist, somit gilt die Ausrede dass das System zu groß und unüberwindbar ist nicht!, denn wir leben das System, wir sind das System in jedem Augenblick, in allen unseren Entscheidungen. Wir kreiren das System jeden Augenblick. Das heißt eine Änderung ist nicht ‚mehr‘ oder ‚weniger‘ oder ’schwerer‘ – es ist eine Neuausrichtung einer Lebensweise, eine Änderung des Lebens nach dem Prinzip des Selbst-Interesses zum Leben nach dem Prinzip das Beste für alle.

Ich vergebe mir dass ich mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass alleine durch meine Entscheidung weiterhin am Prinzip des Selbst-Interesses festzuhalten, ich einen Widerstand gegen den Prozess der Veränderung in mir erschaffen habe und den Eindruck die Veränderung sei unmöglich oder unüberwindbar, ich sehe und erkenne dass dieser Widerstand eine Illusion und eine Selbst-Täuschung ist, die ich selber stoppen kann und muss.

Ich vergebe mir dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Tatsache dass ich keinen Menschen ändern kann, dass jeder sich selbst ändern muss, als eine Ausrede dafür zu benutzen, dass es keinen Sinn hat mich selbst zu ändern.

Ich vergebe mir dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe in meinem Mind Zeitsprünge zu erlauben, und eine sofortige Lösung finden zu wollen, ohne zu erkennen und zu sehen dass die Welt wie sie heute existiert durch Zeit und Raum entstanden ist, und deshalb auch die Lösung durch Zeit und Raum erfolgen muss, dh. dass ein Mensch, ein Politiker kein ‚Erlöser‘ dieser Welt sein kann, sondern dass wir ALLE gleichermaßen die Verantwortung für uns selber übernehmen müssen, dass wir dadurch, dass wir gemeinsam die Verantwortung für unseren individuellen Beitrag übernehmen, wir gemeinsam die Welt verändern können und müssen.

Hiermit verpfliche ich mich – mich nicht mehr von der Größe des Systems ‚überwältigt‘ zu fühlen, stattdessten zu atmen und mich neu auszurichten, indem ich mir nie wieder erlaube mit meinem Prozess aufzuhören, dh. aufzuhören zu schreiben, aufzuhören mich in die Freiheit zu schreiben.
Ich verpfliche mich wann immer mir meine Verpflichtungen im System (Arbeit, Familie) erlauben, mich nicht vom inneren Widerstand abzulenken und zu stoppen, sondern mir die Zeit und Raum für mich selber, für meinen Prozess zu nehmen, weil ich erkenne dass dies das größe Geschenk, das Geschenk des Lebens ist, und der einzige Weg mich selber zu ändern und neuauszurichten, und damit eine Welt zu erschaffen, die die Beste für Alle ist.
Ich verpflichte mich meinen Individuellen Teil, dh. meine akzeptierten und erlaubten Lebensweisen zu stoppen und neu auszurichten nach einem Prnizip dass das Beste für alle ist.
Ich verpflichte mich den inneren Widerstand gegen die Veränderung mit der Begründung dass das System ZU GROSS ist, nicht als eine Ausrede zu nutzen und zu akzeptieren, weil ich erkenne dass dieser Widerstand eine Illusion und eine Selbst-Täuschung ist.
Ich verpfliche mich die Lösung nicht in einem einzelnen Menschen zu suchen, einem Präsidenten oder Herrscher, einem Gedanken oder Gefühl, der/das dazu dient mich für einen kurzen Augenblick besser zu fühlen, sondern in einer praktischen und meßbaren Neuausrichtung meiner Lebensweise, in Raum und Zeit, einer tatsächlichen Anwedung des Prinzips das Beste für Alles Leben.



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