Tag 43 – Geheimagent 007-Charakter (Secret Agent 007-Character)

8. Juli 2012

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich selbst hinter einem Charakter zu verstecken, weil ich mir eingebildet habe, dass ich auf diese Weise ‚erfolgreicher‘ durch Leben komme.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass der Agent 007 ‚cool‘ ist, weil er auf einer ‚geheimen‘ Mission seine Ziele verfolgt, ohne sie und sich selber zu ‚verraten‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe in die ‚Rolle‘ des Geheimagenten 007 zu schlüpfen, wenn ich mit Menschen, Gruppen oder Situationen klarkommen musste, interagieren musste, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, dass diese Charakter-Rolle meine Angst, Unsicherheit und Hemmungen überdecken sollte, und ich mir damit einreden konnte, ich sei ganz besonders und geheimnisvoll – auch wenn die anderen es nicht sehen können/ oder sogar nicht sehen sollen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, wie dieser Charakter mich in Wirklichkeit limitiert und auf eine Rolle beschränkt, und anstatt HIER zu sein und mich frei auszudrücken, habe ich mich als ein Charakter manifestiert und mir einen Namen gegeben ‚Agent 007‘ – ohne zu erkennen, dass dieser Charakter meine Selbst-Beschränkung untermauert und manifestiert hat, und ich damit eine Ausrede für all meine Hemmungen und Ängste hatte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst vor Menschen zu haben, Angst davor zu haben etwas ’schlecht‘ oder einen Fehler zu machen, nicht ‚anzukommen‘, nicht zu gefallen etc – ohne zu erkennen, wie diese Angst mich bestimmt und kontrolliert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass ich im Grunde Angst vor mir selbst hatte, mir selbst als die personifizierte Angst zu begegnen, zu der ich geworden bin, und dass ich den Agent-007-Charakter erschaffen habe, um NICHT mir selbst zu begegnen – als eine Ausrede und Rechtfertigung für die Selbst-Definitionen, die Selbst-Beschränkungen und Hemmungen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass Angst eine Illusion ist, wenn ich daran glaube, dass wir NICHT alle gleich sind, und dass manche Menschen ‚wichtiger‘ als andere sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe aus der Physischen Realität eine illusorische Bühne zu machen, auf der ich eine Rolle spiele, weil ich mir damit eingebildet habe, alles unter Kontrolle zu haben, zu wissen WER ich bin, und welche ZIELE ich hier verfolge – ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, dass ich das LEBEN versklavt habe, es in Charaktere eingeteilt habe, und uns Menschen als Schauspieler manifestiert habe, jeden mit einem Geheimauftrag, sodass wir zusammen eine Welt erschaffen haben, in der keiner keinem trauen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass ich KEINE Rolle spielen muss, dass ich keine Spiegelung von mir selber brauche um HIER zu sein, dass ich einfach LEBEN kann – direkt, ohne die Projektion im und als mein Mind/ Bewußtsein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass ich am ‚erfolgreichsten‘ bin, wenn ich ‚unsichtbar‘ bin, wenn ich meine Ziele und Vorhaben nicht verrate, und ich in der Rolle ‚Agent-007‘ die Bestätigung dafür gefunden habe, wie ‚cool‘ es doch ist, im Geheimen zu arbeiten – ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, dass ich damit meine ‚boshafte‘ Natur zum Ausdruck bringe, wenn ich mir vorstelle, wie ich der Gott meiner Welt bin, und wenn das eben nicht in der Physischen Realität möglich ist, kann ich es mir zumindest in meinem Kopf vorstellen und daran glauben.

Ich verpflichte mich in Situationen die als ’schwierig‘, ‚kompliziert oder ‚konflikt-reich‘ bewerte, mich zu stoppen und nicht in die Rolle des Agenten-007 zu schlüpfen, sondern die Situation zu untersuchen, wie und warum ich diese Bewertung/Urteil vorgenommen habe, und mir dann die Punkte selbst zu vergeben um mich aus den Selbst-Beschränkungen zu befreien, anstatt vor mir selber in einen und als ein Charakter zu flüchten.

Ich erkenne und verstehe, wie und warum ich diesen Charakter manifestiert habe, um eine Ausrede und Rechtfertigung für meine Selbst-Limitierungen und Selbst-Beschränkungen zu haben, weil ich mir damit einreden konnte besonders zu sein, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, dass ich in einer Illusion lebe, in einem Film in meinem Kopf, und dass ich tatsächlich blind geworden bin und die echte Realität nicht mehr sehe, und stattdessen wie ein Schizophener-Zombie an der Realität teilnehme und nie richtig HIER bin, sondern irgendwo im LaLaLand/ in der Fantasie – widerrum ohne zu erkennen, dass ich an mir selbst vorbei lebe, vor mir selber flüchte und eigentlich gar nicht LEBE und nie gelebt habe.

Ich erkenne und verstehe ebenfalls, wie der Agent-007-Charakter die Polarität von ‚Gott‚ und ‚Opfer‘ in mir ‚abgedeckt‘ hat, weil ich einerseits vor Konflikten flüchten konnte, also vor allen Situationen in denen ich mir selbst als die personifizierte Angst nicht begegnen wollte, aber auch mir die Möglichkeit gab mich als Gott meiner Realität zu fühlen, und zu glauben ich hätte alles und jeden unter Kontrolle, ein Geheimagent der seine Agenda verfolgt ohne Rücksicht auf andere.

Folglich verpflichte ich mich meine Vorstellungen, Illusionen mit Schreiben, Selbst-Vergebung und der praktischen Selbst-Korrektur zu untersuchen, zu stoppen und mich mit dem Physischen in Einheit und Gleichheit neu auszurichten, weil ich erkenne dass ich zu einem Charakter geworden bin und mein Recht auf LEBEN damit unterminiert und zerstört habe, weil mein Handeln, Denken, Verhalten nur dem Selbst-Zweck dienen, wenn ich glaube ein selbst-interessiertes EGO zu sein – und ich damit eine Welt des Überlebens erschaffe – anstatt eine Welt die die Beste für alles Leben ist – in Einheit und Gleichheit.

 



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