Tag 39 – Äußere Umstände & Innere Zustände (External Circumstances & Internal States)

1. Juli 2012

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe zu glauben, dass wenn sich mein Umfeld ändert alles besser und wieder gut wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe zu glauben, dass wenn ich in eine neue Wohnung umziehe,  ich alles hinter mich lassen kann um neu anzufangen, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, dass ich NICHT alles hinter mich lassen kann, indem ich davon wegrenne, weil ich gar nicht vor mir selbst wegrennen kann und ich in Wirklichkeit die ganze Bagage immer mit und bei mir habe, und ich deshalb genau dort ankommen werde, wovor ich flüchten wollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass eine Änderung meiner äusseren Umstände nicht die Änderung meiner inneren Zustände herbeiführen wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass meine Beschäftigung mit der Idee Auszuziehen, mein Leben vollkommen zu ändern, immer in Hinblick auf die äußeren Umstände – lediglich eine Gedankenabwesenheit und Ablenkung im und als mein Mind/Bewußtsein ist – und ich mich damit in Wirklichkeit selbst-sabotiere, weil ich Angst vor einer echten und realen Änderung habe – der Änderung von mir SELBER.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe Angst davor zu haben mich zu ändern, dort wo es darauf ankommt – in  mir und als mich – als die, die ich es mir erlaubt und zugelassen habe zu werden – ein Mind-Bewußtseins-System, eine Energie konsumierende Maschine, die keine Achtung vor dem Leben hat und folglich auch keine vor dem eigenen Leben, die immer ihr eigenes Überleben als Energie konsumierende Maschine sichern wird; Darin erkenne und verstehe ich, dass mein Wunsch und Begehren meine äußeren Umstände zu ändern/wechseln ein Schutzmechanismus sind, damit ich keine REALE Änderung anstrebe, beschreite, lebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass ich in meinem Wunsch und Begehren meine äußeren Umstände zu ändern/ wechseln Energie folge, denn dieser Wunsch/ das Begehren ist ganz klar das Resultat meiner inneren Gespräche (Back-Chats) – wo ich immer in den selben Gedankenschleifen kreise – in Angst, Depression und Verzweiflung – mich aber diese ‚inneren Zustände‘ NIE zu einer Lösung bringen, sondern viel mehr eine Form von Selbst-Zerstörung und Selbst-Konsum sind und ich für meine tatsächliche Realität/Lage blind werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass meine äußere Welt meine inneren Zustände widerspiegelt und somit meine äußere Welt das Ergebnis meines Inneren ist – und NICHT umgekehrt (dh. dass die äußeren Umstände meine inneren Zustände kreiren) – und ich deshalb, wenn ich eine REALE Änderung herbeiführen will, in meinem Inneren als der Mind/ das Bewußtsein zu dem ich geworden bin, anfangen muss.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass wenn ich meine äußeren Umstände für meine inneren Zustände verantwortlich mache, ich mich zum Subjekt meiner Umwelt mache und mich in Machtlosigkeit manifestiere – was aber eine komplette Illusion und Selbst-Betrug ist – damit ich weiterhin in Rechtfertigungen, Ausreden und Tücke mein Dasein als der Mind/ das Bewußtsein friste – Energie kreire – und nicht eine REALE Änderung anstrebe, erreiche und mich als LEBEN erkenne.

Ich verpflichte mich, wann immer ich über die Änderung meiner äußeren Umstände nachdenke – mich als der Mind/ das Bewußtsein zu stoppen und zu atmen – denn ich erkenne, dass dies ein Hinweis auf Selbst-Unehrlichkeit ist, weil ich es mir erlaubt und zugelassen habe, meine inneren Zustände nach Außen zu projezieren – stattdessen bringe ich diesen ‚Wunsch‘ zu mir zurück, betrachte wovor ich flüchten will und wende Selbst-Schreiben und Selbst-Vergebung an – um eine REALE Änderung in mir und als mich selber herbeizuführen.

Ich erkenne und verstehe dass der Wunsch nach Veränderung meiner äußeren Umstände eine bloße Ablenkung von meinem Inneren Zustand als der Mind als das Mind-Bewußtseins-System ist, deshalb verpflichte ich mich meine ‚Wünsche‘ und ‚Begehren‘ meine äußeren Umstände zu ändern/ zu wechseln – zu stoppen – meine Beschäftigung damit zu stoppen – solange bis ich ganz klar unterscheiden kann was Realität/Physische Notwendigkeit und was Mind-Bullshit ist – was Selbst-Unterstützung und was Selbst-Sabotage ist.

Bildgestaltung von Ann Van Den Broeck
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