Tag 35 – Schuldgefühle und Vorwürfe (Guilt Feelings and Blame)

26. Juni 2012

Tag 35 – Schuldgefühle und Vorwürfe (Guilt Feelings and Blame)
Ich kann mich nicht ent-Scheiden Teil 5

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe zu denken ‚mein Partner hätte mein Leben zerstört‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe, wann immer ich unzufrieden bin, meine Unzufriedenheit auf meinen Partner zu projezieren, und ihn für meine Unzufriedenheit verantwortlich zu machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass ich alleine für meine Lage verantwortlich bin und dass wenn ich meine Vorwürfe auf meinen Ex-Partner projeziere, ich in Wirklichkeit die Verantwortung für mich selber absichtlich aufgebe, um mir weiterhin einreden zu können, dass ich ‚arme‘ Kreatur, die ja so ‚gut‘ und ‚anständig‘ und ‚liebend‘ und ‚opferbereit‘ ist, nichts dafür kann, dass mein Leben ein Fuckup geworden ist, ein Durcheinander, das ich nicht mehr überblicke und wofür ich keine Lösung finden kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe zu glauben, dass meine Lage viel zu kompliziert ist und dass es für meine Lage keine Lösung mehr gibt, weil es dafür ‚zu spät‘ ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass mein Glauben ‚die Lage sei zu kompliziert‘ – mich blind für die tatsächliche Realität macht, weil wenn ich daran glaube, dass ich ein ‚Opfer‘ bin, ich auch zum ‚Opfer‘ werde und mich als ‚Opfer‘ manifestiere und ich meine Sicht auf Realität mit diesem Glauben beschränke und limitiere und nur das sehe, was meinem Glauben dient und ihn bestätigt.

Ich vergebe mir sebst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass meine Vorwürfe, die ich in mir generiere, ihren Ursprung darin haben, dass ich mir selbst nicht begegnen will, dass ich die Taten die ich begangen habe, die Entscheidungen, die ich getroffen habe, die Vorstellungen die ich mir gebildet habe – nicht loslassen will, weil ich an Reue und Schuldgefühlen festhalte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass Reue und Schuldgefühle, eine selbst-kreirte Mind-Hölle sind, in der ich mich selbst in einem Teufelskreislauf einschließe, um immer wieder durch die selben Emotionen und Gefühlsausbrüche zu kreisen, ohne jemals einen Ausweg zu sehen oder zu finden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass diese Mind-Hölle eine Illusion ist, die nur deshalb Macht über mich hat, weil ich daran glaube dass sie REAL ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass ich niemals aus dieser Mind-Hölle rauskomme, wenn ich mich nicht mir selber stelle und mir die Punkte, an denen ich festhalte, selbst vergebe und mir dadurch meiner eigenen Verantwortung bewußt werde und erkenne, dass ich alleine für meine Lage verantwortlich bin und ich deshalb meine Lage ändern, gestalten, neu-kreiren kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe eine schnelle Lösung zu begehren, wo ich am Besten mit den Fingern schnipse und alles wieder in Ordnung ist, ohne zu erkennen, dass meine heutige Situation die Konsequenz aus vielen Jahren ist, und dass es Jahre gedauert hat mich dahin zu bringen wo ich heute bin, mit jeder kleinen Entscheidung, mit jedem kleinen Zugeständnis, mit jeder kleinen Zubilligung, Akzeptanz, mit jedem Weggucken, Ignorieren – und es deshalb genauso viele kleine Schritte brauchen wird, um meine Lage zu ändern und mich aus der Situation zu befreien.

Ich erkenne und verstehe, dass ich meine Lage nichts reeles ändern werde können, solange ich mich nicht selber ändere, weil WIE und WO ich heute bin, hat das WER ich bin veruracht/kreirt, und um das WO und WIE zu ändern, ich das WER zuerst ändern muss, ansonsten werde ich lediglich vor mir selber wegrennen und egal wo ich ankomme, werde ich mir selber begegnen – unverändert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe ein feiger Arsch zu werden, der vor sich selber Angst hat, der Angst davor hat die Vernatwortung für sich selber zu erkennen und zu tragen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe an Selbst-Definitionen und Glaubensvorstellungen festzuhalten, die mir in keinster Weise dienen, dh. mich als Wesen NICHT unterstützen, sondern mich limitieren und zerstören.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe zu glauben, ich könnte mich NICHT ändern, und ich mir damit die Veränderung abgesprochen und sie mir verweigert habe – mir selber!

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass ALLES was ich mir selber vorenthalte, ich ALLEN als mich vorenthalte, und ich damit die Menschheit in mir selber als mich versklave und eine Änderung von mir selber und ALLEN unmöglich mache – weil wenn ich eine Mind-Hölle in mir und als mich erschaffe und lebe, ich eine Mind-Hölle im Äußeren/ Außen erschaffe – weil wir das leben was wir sind und die ‚äußere‘ Realität ein Spiegelbild unseres ‚Inneren‘ ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe an meinen Erinnerungen festzuhalten, die ich als Fehler bewertet und verurteilt habe, ohne dass ich es mir erlaubt habe zu erkennen, dass dieses Festhalten an der Vergangenheit als Erinnerung auf keinste Weise meine Lage heute ändern wird, weil ich nie HIER anwesend bin und nie die tatsächliche Lage sehe, sondern mich irgendwo in meinem Mind/ Kopf aufenthalte, in illusorischen Vorstellungen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass ich in meinem Mind/ Kopf  NICHTS ändern kann, dass ich in der Vergangenheit NICHTS ändern kann!

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass ich mich erst als die ‚hinnehmen‘ und ‚umarmen‘ muss, zu der ich geworden bin, so dass ich mich in meiner Gesamtheit erkennen und verstehen kann, denn erst dann werde ich in der Lage sein, mich zu ändern und mich neu auszurichten – denn wie kann man etwas ändern, was man nicht kennt und nicht weiß wie es entstanden ist oder wie es funktioniert ?

Ich erkenne und verstehe, dass ich an meinen ‚Fehlern‘ festhalte, weil sie zu meiner Selbst-Definition geworden sind, als sie ein separierter ‚Teil‘ von mir geworden sind, und ich mich mit diesen ‚Fehlern‘ identifiziert habe und sie angefangen haben zu bestimmen WER ich bin, und dass ich im Grunde davor Angst habe sie loszulassen, weil ich davor Angst habe einen ‚Teil‘ von mir zu verlieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe, mich laut meiner ‚Fehler‘, meiner ‚Bewertungen‘, meiner Vergangenheit, der Projektionen meiner Vergangenheit zu definieren, und mich davon bestimmen zu lassen, so dass ich mich in Separation von mir selber definiert habe und mich von mir selber als LEBEN getrennt habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass wenn ich an Schuldgefühlen und Vorwürfen festhalte, ich an einer Illusion festhalte, erstens an den Selbst-Definitionen und zweitens an der Selbst-Trennung, und dass ich im Grunde als Angst existiere, Angst vor mir selber und Angst mich selber zu ‚verlieren‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkenne, dass ich mich nur als der Mind ‚verlieren‘ kann, weil der Mind eine Illusion ist, und dass ich mich als LEBEN NICHT verlieren kann, weil LEBEN keine Polarität ist, die einen Anfang und ein Ende hat.

 

Ich verpflichte mich, wann immer ich Schuldgefühle oder Vorwürfe in mir als mich generiere – den Atem dazu zu nutzen, mich in meinem Physischen Körper zu stabilisieren, und meine Anteilnahme im und als mein Mind zu stoppen – ich werde mir nicht erlauben an Illusionen festzuhalten und selber zu einer Illusion zu werden.

Ich verpflichte mich meine Unzufriedenheit nicht auf meinen Partner zu projezieren, weil ich erkenne und verstehe, dass ich mich damit selber ‚entmachte‘, wenn ich meine Selbst-Verantwortung absichtlich aufgebe, stattdessen übernehme ich die volle Verantwortung für meine Lage, für mein äußeres aber auch für mein inneres Durcheinander, weil ich erkenne, dass ich es selber war die dieses Durcheinander erschaffen hat – durch direkte und indirekte Beteiligung: Entscheidungen, Taten bzw. Toleranz und Ignoranz – weil ich erkenne und verstehe, dass nur wenn ich mir selber begegne und erkenne WER ich geworden bin, als WER ich mich definiert habe, ich dieses WER korrigieren und ändern kann.

Ich verpflichte mich mir Beharrlichkeit auf eine praktische Weise, Schritt für Schritt, mich von ALLEN illusorischen Selbst-Definitionen mit Selbst-Schreiben und Selbst-Vergebung zu befreien, weil ich feststelle wie Selbst-Vergebung mir meine Verantwortung zurück gibt und mich erkennen läßt, was ich erlaubt und zugelassen habe – ferner verpflichte ich mich diese Erkenntnisse für eine praktische Selbst-Korrektur zu nutzen, um mich neu auszurichten und ein neues WER / ICH zu werden – in und als Einheit und Gleichheit als LEBEN, damit ich nie wieder Konsequenzen für mich andere erschaffe, die ‚viel zu kompliziert‘ und überhaupt nicht das Beste für alle sind.

Ich erkenne, dass ich ohne den Desteni-I-Prozess mein Leben lang in meiner selbst-kreirten Mind-Hölle verbracht hätte, ohne jemals in der Lage gewesen zu sein, mich bzw. meine Lage ändern zu können. Ich verpflichte mich den Prozess zu beschreiten, bis ich ein Lebendiges Wort geworden bin, so dass ich als Bespiel voranschreiten kann, damit auch andere erkennen, dass wir uns ändern und damit auch diese Welt/ Realität ändern können, zu einer neuen Welt, einer Welt in der das LEBEN der einzige und wahre Wert ist, die wahrlich eine Welt ist, die das Beste für alles LEBEN ist.

 

Bildgestaltung: Kelly Posey
Facebook: http://www.facebook.com/KellyPosey
Blog: http://humanitysjourneytolife.blogspot.com/

 

 

 

 

 



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