Tag 33 – Unterdrückte Gefühle (Suppressed Feelings + Emotions)

24. Juni 2012

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe meine Gefühle und Emotionen zu unterdrücken, sie zu stauen, zu vergraben und abzuwürgen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe vor meinen Gefühlen und Emotionen wegzurennen, ohne zu erkennen dass ich vor mir selber wegrenne und dass es ein erfolgloses und sinnloses Unterfangen ist, denn ich kann NICHT vor mir selber wegrennen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass Gefühle NICHT verschwinden, wenn ich sie unterdrücke, verstaue, vergrabe, abwürge, und dass ich mich mit diesem Verhalten in Millionen von Ebenen aufspalte und eine enorme Selbst-Trennung erschaffe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe durch das Unterdrücken von Gefühlen mich in Millionen von Ebenen aufgespalten zu haben, darin erkenne ich, dass der Eindruck manchmal ’nicht ich zu sein‘ bzw. ’nicht mehr zu wissen wer ich bin‘ daraus resultiert, dass ich mich derart von mir selbst getrennt habe, dass ich glaubte keinen Zugang zu mir selber mehr zu haben, mich nicht mehr selber zu verstehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass diese Selbst-Trennung eine Illusion ist, die ich selber erschaffe, wenn ich glaube Gefühle seien real, wenn ich zu Gefühlen werde und sie dann anschließend unterdrücke und vergrabe; Darin erkenne ich, dass mein Eindruck ’nicht mehr ich selber zu sein‘ eine automatische Abfolge ist, wenn ich mich erstens aufspalte/ trenne und dann diese Teile unterdrücke und vergrabe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe zu glauben, dass ich mich ‚anständig‘ und ‚höflich‘ in Anwesenheit von anderen Personen benehmen muss, mir aber nie beigegbracht worden ist, dass ich SELBST eine An-WESEN-heit bin, so dass ich glaubte NUR anderen zu gefallen ist wichtig und erforderlich, ich mich selber aber NIE wahrgenommen habe und diese Erziehung hat mir nur beigebracht mich vor anderen zu beherrschen, mir aber nie die Kunst der Selbst-Beherrschung beigebracht oder vorgelebt worden ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass unterdrückte Gefühle entstehen, wenn ich versuche mich in Anwesenheit der anderen ‚anständig‘ und ‚höflich‘ zu benehmen, ohne auf meine eigene An-WESEN-heit zu achten, denn ich mülle und belaste mich selber ohne Achtung vor mir selber mit allerlei unterdrückten und verstauten Gefühlen, ohne zu erkennen welchen Schaden dass an mir verursacht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe zu glauben, dass Gefühle die ich in mir generiere, was mit den ‚anderen‘ zu tun haben, weil ich so darauf getrimmt worden bin darauf zu achten meine Gefühle vor anderen zu beherrschen und zu verstecken; Darin vergebe ich mir, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass die Gefühle, die ich in mir selber generiere und erschaffe NICHTS mit den anderen zu tun haben, sondern dass sie meine Vorurteile widerspiegeln, und ich selber für meine Gefühle verantwortlich bin.

Ich sehe und erkenne, dass Erziehung so wie sie heute existiert völlig am Menschen vorbei geht, und dass unser ‚Wissen‚ über uns selber gleich Null ist. Wir haben ‚Beherrschen‘ nach aussen projeziert und überhaupt nicht kappiert das ‚Beherrschen‘ innen anfängt, und dass erste was ein Kind lernen sollte, müsste ‚Selbst-Beherrschung‘ sein, was bedeuten würde dass wir uns selber kennen, dass wir wissen wie, wo und warum Gefühle entstehen, was sie verursachen, und welche folgen Gefühle für uns selber und für alle als uns selber haben. Die Konsequenzen unseres Vorlebens und der Erziehung mit der Projektion unserer Gefühle nach außen, ohne dass wir je verstanden haben und gelernt haben Verantwortung für sie zu tragen, ist die heutige Lage und der Zustand dieser Welt/ Realität, wo der Mensch nach dem Motto funktioniert – sei ein Herrscher oder werde beherrscht -, und wir ständig Emotionen und Gefühle auf andere projezieren, um sie zu beeinflußen und zu manipulieren, dass zu tun was wir wollen, zum Zwecke des Selbst-Interesses.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe Gefühle zu unterdrücken, wenn ich glaubte ich könnte mit ihnen niemanden beeinflußen oder manipulieren bzw. wo meine ‚Moral‘ (ein weiterer Begriff für einen anderen Tag) es mir untersagt hat es zu tun bzw. als ich mich nicht traute/nicht den Mut hatte andere zu beeinflußen oder manipulieren, weil ich bereits das Gegenpol des Beherrscht-seins eingenommen/ mich damit identifiziert habe.

 

Ich verpflichte mich meine Gefühle nicht zu unterdrücken, zu verstauen und zu vergraben, weil ich damit eine zusätzliche Selbst-Trennung erschaffe und mir selber den Weg versperre und eine Illusion aufbaue und kreire, indem ich mich glauben lasse, dass ich keinen Zugang mehr zu mir selber habe.

Ich erkenne und verstehe, dass der Eindruck ‚ich weiß nicht mehr wer ich bin‘ ein deutlicher Hinweis auf Selbst-Trennung ist, den ich ab sofort dazu nutzen werde, die Ebenen die ich über die Zeit erschaffen habe, als ich Gefühle unterdrückt habe und dabei bin zu unterdrücken, zu verarbeiten, mir selbst zu vergeben, um mich in Einheit und Gleichheit selber zu er-LEBEN.

Ich verpflichte mich mich selber als An-WESEN-heit wahrzunehmen, erstens indem ich den Atem dazu nutze, HIER im Physichen zu sein und nicht in Mind/Verstand-Ebenen abzutriften und zweitens indem ich die Verantwortung für mich selber übernehme, im Sinne von, dass ich die Gefühle die ich selber generiere nicht nach außen projeziere, sondern sie zu mir selbst zurück bringe und sie mir selbst vergebe und mir damit die Möglichkeit gebe, mich neuauszurichten und mich umzuwandeln in ein Selbst-Verantwortliches Wesen, dass sich gleichermaßen der Verantwortung für alles was existiert, gewahr ist.

Ich verpflichte mich den Prozess als den Prozess der Selbst-Beherrschung weiter zu beschreiten, indem ich Selbst-Schreiben, Selbst-Vergebung und Selbst-Korrektur dazu nutze, mich neuauszurichten und mich umzuwandeln, in ein Lebendiges Wort, das in Einheit und Gleichheit mit ALLEM lebt was existiert, und zu einer Welt beiträgt und eine Welt etabliert, die das Beste für alles LEBEN ist.



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