Tag 32 – Angst vor Schmerzen (Fear of pain)

22. Juni 2012

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe Angst vor Schmerzen zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass Schmerzen mein Körper ist der mit mir kommuniziert, ich mich aber derart von meinem Körper separiert habe, dass ich meinen Körper als ein separiertes Wesen wahrnehme, so als ob ich nichts damit zu tun hätte, dabei erwarte ich aber dass er fehlerfrei und perfekt funktioniert – ich erkenne dass dies selbst-unehrlich ist, und dass ich zum Nutznießer und zu einem Parasit geworden bin, der auf Kosten meines Körpers lebt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe eine Beziehung die auf Ungleichheit beruht mit meinem Körper aufzubauen, wo ich meinen Körper völlig ignoriere, missachte, ausnutze, fordere, nehme, nutznieße, gebrauche, ohne je auf meinen Körper zu achten, auf ihn zu hören, ihn pfleglich zu behandeln – und so wie ich hier über meinen Körper wie über einen Nachbar spreche, offenbart es das Ausmaß der Trennung/ Separation zwischen mir, dem Mind-Bewußtseins-System und meinem Körper, dem Physischen/ der Physischen Substanz.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe meinen Körper als ein Mittel zum Zweck zu sehen, und damit meine Sicht auf Realität derart limitiert habe, dass ich mich in kompletter Separation/ Trennung von meinem Körper als ein Mind-Bewußtseins-System manifestiert und erschaffen habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zu gelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass ich mein Körper BIN, und dass das Mind-Bewußtseins-System zu dem ich geworden bin eine Illusion ist, und nur weil ich das Gegenteil davon glaube, das noch lange nicht heißt, dass es so in Wahrheit ist, und wenn mein Körper mir Signale als Schmerzen sendet, ich sie einfach ignoriere und sie als Fehler abtue, die ich so schnell wie möglich ‚ausschalten‘ will, ohne zu erkennen dass ich mich in Wahrheit selbst ‚ausschalten‘ will. Darin erkenne ich dass ich eine echte Mind-Diktatur über meinen Körper lebe, wo er für mich als der Mind/ Verstand schuften, ackern, arbeiten, funktionieren muss, ohne das Recht zu haben darauf hinzuweisen/ sich zu beschweren, was ich als der Mind/ Verstand ihm als mir selber antue – also auf die ‚Schwere‘ meines Vergehens hinzuweisen.

Ich vergebe mir selbst, dass wenn ich Schmerzen empfinde, mir wiederrum die Mittel egal sind, mit denen ich die Schmerzen stoppen, unterdrücken, eliminieren kann, und ich dann oft chemische Substanzen einnehme, die meinem Körper mehr Schaden als nutzen bringen, ohne zu erkennen, dass ich eins und gleich bin mit meinem Körper und anstatt die Schmerzen als das zu sehen was sie in Wirklichkeit sind, Signale die auf mein Vergehen, meine separierte/ abgetrennte Lebensweise, vergifte ich mich weiter – einmal als das Mind-Bewußtseins-System mit der parasitären Beziehung die ich mit meinem Körper aufgebaut habe und einmal mit chemischen Substanzen, die mir ebenfalls schaden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass meine Angst vor körperlichen Schmerzen, ein Schutzmechanismus ist, der mich davon abhält und zurückhält mich selber als das Physische zu erkennen, denn jeder Schmerz deutet auf ein weiteres ’schweres‘ Vergehen, mit dem ich meinen Körper belaste.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe zu glauben, dass wenn nichts wehtut alles ok ist, und dass ich so weiter machen kann wie bisher, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen und verstehen, dass NICHTS ok ist und dass ich bestenfalls mich selber erfolgreich verarsche, weiter alles ignoriere, verschiebe, ausblende, unterdrücke und ansammle und dass eines Tages ALLES rauskommen wird, damit ich mir selber in den Konsequenzen meiner Handlungen, Unterlassungen, Akzeptanzen, Zubilligungen begegnen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass der Punkt an dem ich den Konsequenzen begegnen muss, ein Zu-Spät ist, an dem der Schaden an meinem Körper/ an mir selber nicht mehr reparabel ist; Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe mich derart selbst zu sabotieren, dass ich bereit bin mich selber zu zerstören.

 

Ich verpflichte mich den Prozess weiter voranzuschreiten, und meine Beziehung der Ungleichheit und der Trennung mit und als mein Körper zu stoppen, und diese Beziehung in eine Beziehung der Gleichheit und Einheit umzuformen, wo ich mich als mein physischer Körper selber erkenne, und in Einheit und Gleichheit mit und als mein Körper lebe.

Ich verpflichte mich durch Selbst-Schreiben, Selbst-Vergebung und praktische Anleitungen zur Selbst-Korrektur mich selber darin zu unterstützen, mich als das Mind-Bewußtseins-System und die Mind-Diktatur über meinen Körper ein für alle mal zu stoppen, damit ich einmal fähig bin, mich als das Physische zu erkennen und ich wahrhaftig LEBEN werde.

Ich verpflichte mich die Angst vor Schmerzen als das zu sehen was es in Wahrheit ist, eine Selbst-Manipulation und ein Schutzmechanismus, damit ich mir selber nicht begegne und mich selber als das Physische nicht erkenne, und weiterhin als ein Parasit meinen Körper ausnutze und gebrauche, in völliger Separation und Trennung – deshalb verpflichte ich mich ferner wenn ich Schmerzen empflinde, sie nicht zu unterdrücken, wegdenken, ignorieren sondern den Anlass und den Grund in Selbst-Ehrlichkeit zu betrachten, damit ich meine Vergehen erkenne, und sie mit Selbst-Vergebung stoppe und mich neuausrichte, selbst-korrigiere und eine neue Lebensweise etabliere, die in Einheit und Gleicheit mit und als mein physischer Körper begründet ist.

Ich verpflichte mich keine Angst vor Schmerzen zu haben, weil ich erkenne und verstehe, dass Schmerzen der einzige Weg ist, mich auf die Schwere meiner Vergehen aufmerksam zu machen, weil ich in meiner Natur so ignorant und geblendet bin, dass ich nicht bereit bin mich zu ändern, wenn nichts wehtut.

Ferner verpflichte ich mich meine Mitmenschen darüber aufzuklären und meine Selbst-Realisationen mit ihnen zu teilen, dass Schmerzen Hinweise auf unsere Ignoranz und Verblendung sind, und dass wir ihnen begegnen müssen, um uns als Mind-Systeme zu erkennen und um unsere Natur als Parasiten zu stoppen.

Ich verpflichte mich Schmerzen als Wegweiser auf meiner Reise ins Leben zu sehen, weil sie real, praktisch und sehr spezifisch sind, und mein Körper mich damit bedingungslos unterstützt und beisteht, damit ich alle meine Vergehen gegen das LEBEN stoppe und mich neuausrichte und selbst-korrigiere und mich als LEBEN erkenne.

 

Bildgestaltung: Marlen Vargas del Razo
Facebook: http://www.facebook.com/marlen.delrazo
Blog: http://marlenvargasdelrazo.wordpress.com/

 



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