Tag 31 – Angriff ist die beste Verteidigung

21. Juni 2012

(Day 31 – Offence is the best defence)

SPH-SYOGOC/Andrew Tan

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und es mir erlaubt habe einen Zustand von ‚das ist jetzt zu viel für mich‘ in mir und als mich erschaffen zu haben, als ich mich von jemanden angegriffen fühlte und nicht wußte wie ich damit umgehen soll.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass dieses ‚zu viel‘ und ‚ich mach’ da nicht mehr mit‘ eine Selbst-Sabotage und eine Selbst-Illusion war, in der ich mich glauben lassen wollte, dass ich ‚über‘ der Situation stehe, dabei habe ich meine Reaktion unterdrückt und bin vor der Situation weggelaufen, ohne zu erkennen dass ich vor mir selber weggelaufen bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und es mir erlaubt habe Angst vor meiner Reaktion zu haben, und ich damit meine Reaktion unterdrückt habe, anstatt sie als eine Gelegenheit zu nutzen, mir selber zu begegnen, mich selber kennenzulernen, als die zu der ich geworden bin, als die, die ich mich als ein Mind-Bewußtseins-System erschaffen habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und es mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass ich in Wirklichkeit nicht vor der ‚Situation‘ oder dem ‚Angreifer‘, sondern viel mehr vor mir selber, vor meiner Reaktion, vor meiner Selbst-Definition weggelaufen bin. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass was immer ich erlebe und was immer mir zustößt, tatsächlich den Ursprung in und als mich selber hat, was praktische bedeutet, dass ich immer und überall tatsächlich nur mir selbst begegne, und wovor oder vor wem ich auch immer wegrenne, es in Wirklichkeit immer ich selber bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass das Wegrennen vor eigenen Reaktionen keine Lösung, sondern eine Flucht ist, die mich davon abhält mich selber zu erkennen und zu verarbeiten/ zu stoppen/ zu korrigieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe, die Äußerungen einer anderen Person persönlich zu nehmen und sie deshalb als ein Angriff definiert habe, darin erkenne ich, dass ich mit dieser Akzeptanz und Zubilligung erst eine Angriffsfläche für mein Gegenüber erschaffen habe, so dass sich diese Person bestätigt und aufgefordert fühlte weiter zu machen, weil der ‚Angriff‘ erfolgreich war. Darin erkenne ich und verstehe, wie das Akzeptieren und Billigen eine stillschweigende Vereinbarung erschafft, in der beide Parteien einen ‚Angriff‘ eben als ‚Angriff‘ definieren und gültig machen und damit das Machtspiel beginnen kann, und es deshalb bei dem Spiel ‚Angriff ist die beste Verteidigung‘ in Wirklichkeit keinen ‚Täter‘ als Initiator und kein ‚unschuldiges Opfer‘ gibt – sondern dass beide Parteien in ihrer Akzeptanz, Billigung und Erlaubnis – eins und gleich – für das Machtspiel verantwortlich sind!

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe zu glauben, ich könnte von den Worten und Taten der anderen beeinflußt/ angegriffen/ tangiert werden, und dass ich des Weiteren mich anhand meiner Reaktionen auf diese Einflüsse / Angriffe selbst definiert habe und schließlich zu der geworden bin, die ich heute glaube zu sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass dieses ‚Angriff ist die beste Verteidigung‘-Spiel ein illusorisches Machtspiel ist, dessen Ursprung in unserer Natur als Ego-Kämpfer liegt, wo wir uns ständig mit anderen vergleichen, konkurrieren, andere abwerten und immer und überall versuchen andere auszustechen und zu ‚besiegen‘, und dass wenn ich auf irgendeine Weise auf einen solchen ‚Angriffs‘-Versuch reagiere – egal wie winzig diese Reaktion sein mag, sogar wenn ich mir einbilde, diese Reaktion scheinbar ‚unsichtbar‘ für mein Gegenüber gemacht zu haben, oder sogar wenn ich mir einrede ich hätte gar nicht reagiert, und mich damit selber täusche – ich bei diesem Machtspiel mitmache, eine Angriffsfläche biete/ anbiete und damit das gesamte Verhaltenskonstrukt aufrecht erhalte, auflade  und vorantreibe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass dadurch dass ich mich in Separation von ALLEN anderen selbst-definiert habe – ich mich also als völlig getrennt von anderen bewußt wahrnehme, als ein Gegenpol sozusagen – ich automatisch jede Verhaltensweise, jeden Ausdruck von meinen Mitmenschen als einen Angriff bewerte und folglich mich von ihnen automatisch angegriffen fühle, weil ich im ständigen Kampf/ Vergleich/ in ständiger Konkurrenz mit anderen lebe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es  nicht zugelassen und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass ich um dieses Verhaltensmuster vollständig zu stoppen, erstens für mich selber, für meine Reaktionen, für meine Angriffe Verantwortung übernehmen muss, indem ich mir dieses Verhaltensmuster in allen Details und Dimensionen selbst vergebe und für mich praktische Anleitungen/ Selbst-Korrekturen aufsetzte und sie LEBE, und zweitens dass ich für meine Mitmenschen – meine Angreifer und die Verteitiger meiner Angriffe – die Verantwortung übernehme, indem ich meine Angriffe stoppe und nicht auf Angriffe reagiere, sondern HIER im Physischen stabil bleibe und gegebenfalls Selbst-Vergebung für und als meine Angreifer anwende/ ausspreche/ aufschreibe, denn nur so erschaffe ich keine Trennung zwischen ‚mir‘ und den ‚anderen‘, und nur so definiere ich mich nicht in Separation von ALLEN anderen – als ein individuelles selbst-interessiertes Ego – sondern erkenne und lebe mich als und in Einheit und Gleichheit mit ALLEM was existiert.

Ich verpflichte mich wenn ich Reaktionen auf einen scheinbaren ‚Angriff‘  in mir und als mich erschaffe, die volle Verantwortung für sie zu übernehmen, sie mir selbst zu vergeben und mich mit praktischen Anleitungen/ Selbst-Korrekturen zu unterstützen, die ich im Physchichen dann lebe anstatt mich selber und andere innerhalb eines Machtspiels zu beschränken und mich anhand meiner Reaktionen/Angriffe selbst zu definieren und weiterhin das Mind-Bewußtsein-System als ein Kontroll- und Steuermechanismus aufrecht zu erhalten, aufzuladen und voranzutreiben.

Ich verpflichte mich keine Angst vor meinen Reaktionen auf einen scheinbaren ‚Angriff‘ zu haben, weil ich erkenne und verstehe, dass mich das in keinster Weise weiterbringen wird, sondern viel mehr davon abhält und zurückhält mir selber zu begegnen und mich selber zu erkennen, und damit mich selber und die Welt als mich selber zu ändern und umzuformen, so dass wir einmal fähig sein werden eine Welt zu etablieren, in der Machtspiele jeder Art keinen Sinn und keinen Platz haben werden, weil wir erkennen, dass wenn wir jeden wie uns selber unterstützen und fordern, wir uns damit selber unterstützen und fordern und eine solche Lebensweise eine Welt erschaffen wird, die ein Ort des Friedens und Harmonie sein wird.

Ich verpflichte mich meine Natur als selbst-interessiertes von ALLEM LEBEN separiertes Ego zu stoppen und mich neuauszurichten, indem ich alle meine Verhaltensweisen und Selbst-Definitionen, Reaktionen mit Selbst-Vergebung und einer praktischen Anleitung/ Selbst-Korrektur stoppe und nach einem Prinzip lebe, was das Beste für alles LEBEN ist.

Ich erkenne dass eine Projektion meiner Reaktion auf einen scheinbaren ‚Angriff‘ auf mein Gegenüber überhaupt keine Lösung ist, sondern eine Angriffsfläche kreirt und das Machtspiel erst möglich macht und uns Menschen darin gefangen hält weil wir wie bei einem ewigen Judo-Kampf, einmal Angreifer, einmal Verteidiger, einmal oben, einmal unten sind, ohne je die Natur des Systems wahrzunehmen, ohne je das System selber wahrzunehmen, ohne je uns selber darin als Systeme wahrzunehmen und uns als System-Sklaven innerhalb eines Systems zu erkennen.

Ich verpflichte mich meine Reise in die Nichtigkeit solange voranzuschreiten, bis ich alle Selbst-Definitionen, Reaktionen, Verhaltensweisen, Verhaltensmuster als ein Ego/Mind in mir stoppe und mich neuausrichte und meine Reise in die Nichtigkeit zu einer Reise ins Leben wird, in der ich mich als LEBEN wiedergebäre und des LEBENS würdig werde.



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