Tag 30 – die Familie bestimmt wer ich bin

20. Juni 2012

@Cliff*B

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich innerhalb meiner Beziehungen in meiner Familie mich von den Menschen in Separation zu definieren, was heißt dass ich praktisch meine Familienmitglieder als ‚Feinde‘ betrachte, was bedeutet, dass ich ständig und überall versuche mich durchzusetzen, mich aufzuspielen, bedeutender zu erscheinen, zu manipulieren, Situationen zu meinem Gunsten zu beeinflußen, in meinem Secret Mind andere zu verurteilen, über sie zu lästern, mich grundsätzlich für besser zu halten etc.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu denken, glauben, dass ich besser bin als alle meine Familienmitglieder, weil ich mich für intelligenter, schöner, schlauer etc halte und dass ich irgendwie nicht zu meiner Familie passe, weil ich so anders als sie bin, so ganz besonders.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben, so wie meine Familienmitglieder zu sein, ihnen ähnlich zu sein, physisch und mental.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass wenn ich mich als das Gegenteil davon definiere, was ich als Vor-Urteile gegenüber meiner Familie geformt habe, ich mich innerhalb einer Polarität bewege, das heißt ich folge einem System, was zur Folge hat, dass ich überhaupt nicht ‚einzigartig‘ und ‚besonders‘ bin, wie ich selber vermute und mir einbilde, sondern dass ich viel mehr in einem Mind-System/ als Mind-System gefangen bin, NICHT lebe und mich NICHT frei ausdrücke, sondern vorprogrammierten Mustern, Verhaltensmustern folge.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu erkennen und verstehen, dass ich bereits als Kleinkind in dieser Familie geformt wurde und ich selbstverständlich die Verhaltensmuster, Ideen, Denkmuster, Vorstellungen, Ideologien, Manierismen meiner Familie übernommen und verinnerlich habe, und wenn ich jetzt einfach behaupte, ich sei überhaupt nicht wie meine Familie, das eine komplette Selbst-Täuschung ist, die meine Sicht auf die Realität beschränkt, weil ich Eigenschaften, Teile in mir/von mir verleugne, ignoriere, nicht wahrhaben will  – und nur weil ich mir das einbilde heißt das noch lange nicht dass dies der Realität entspricht – denn damit trenne ich mich selber von mir selbst, kreire eine Selbst-Separation und Selbst-Illusion. Ich erkenne dass dieses Verhalten zur Folge hat, dass ich mich selber überhaupt nicht kenne, und das ich Angst vor mir selber habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich in Separation zu meiner Familie definiert zu haben, was zur Folge hatte, dass ich mich vor mir selber verschlossen habe, und nie mich selber kennengelernt habe, weil ich Teile von mir für mich selber ausgeblendet und unsichtbar gemacht habe.

Ich erkenne und verstehe, dass wenn ich das Mind-Bewußtseins-System, zu dem ich geworden bin, überwinden und stoppen will, ich diese Definitionen in Separation zur meiner Familie stoppen muss, damit ich mich als Ganzheit betrachten und erkennen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben wie X zu sein, weil ich X als unweiblich, unumgänglich, schwer zu ertragen verurteil habe. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben als unweiblich, unumgänglich, schwer zu ertragen von anderen verurteilt zu werden, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen und zu verstehen, dass alle Ängste Kontrollmechanismen sind, die uns in Schach halten, die unser Verhalten steuern, damit wir besser in einem Überlebens-System zurecht kommen, ohne dass wir erkennen, dass dieses Verhalten selbst dieses selbe System erst kreiert, dass wir dieses System des Überlebenskampfes damit kreieren, manifestieren, erschaffen, erst möglich machen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben als unweiblich zu wirken, und damit habe ich zugelassen, dass eine winzige Angst mein ganzes Leben kontrolliert, so dass ich in meinem Leben immer damit beschäftigt war weiblich, umgänglich, nett, angesehen zu wirken, und mich NIE mit der Realität des System beschäftigt habe, NIE mit den wahren Zuständen auf der Erde, weil ich glaubte dass sich die Erdkugel nur um mich selber dreht, um meine Bedürfnisse, meine Sorgen, mein Wohlbefinden, meine Ängste.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben wie Y zu sein, weil ich Y als hektisch, dominant, unerträglich, zwanghaft definiert habe. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben als hektisch, unerträglich, dominant und zwanghaft von anderen verurteilt zu werden, weil ich diese Eigenschaften als negativ definiert habe, und mich dadurch selber auch in Separation von diesen Eigenschaften definiert habe, was zur Folge hat, dass ich z.B. in vielen Situationen nachgebe, obwohl dass nicht mit meinem ‚Geheimen Gedanken‘ (Secret Mind) übereinstimmt, und ich dami eine noch größere Separation kreire, und mich in noch weitere Ebenen aufspalte.

Ich erkenne und verstehe, dass eine Selbst-Definition die ich in Separation von mir selber definiere, mich in unzählbare Ebenen aufspaltet, von mir selber trennt, mich als LEBEN praktisch eliminiert und es unmöglich macht, mich selber zu realisieren und zu erkennen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben wie Z zu sein, weil ich Z als einen Verlierer, unnütz, gleichgültig, egozentrisch, jemaden der nicht da ist, wenn man ihn braucht, definiert habe. Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe als ein Verlierer, unnütz, gleichgültig, egozentrisch, als jemand der nicht da ist, wenn man ihn braucht, von anderen verurteilt zu werden. Ferner vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Emotion Wut in mir zu kreiren und mich mir dieser Emotion Wut zu identifizieren, wenn ich mit Z verglichen werden, ferner erkenne ich dass ich meine Vorurteile gegenüber Z nicht mal selbst geformt habe, sondern dass ich sie von außen übernommen und verinnerlich habe als ich mit Z verglichen wurde.

Darin erkenne ich wie ich von meiner Familie geformt wurde, wie ich mich selber innerhalb der Familie definiert habe, wie ich meine Selbst-Definition aufgrund der Familien-Dynamik geformt habe und mich damit zu dem Menschen erschaffen habe, der ich heute bin.

Ich verpflichte mich keine Angst davor zu haben, mich als Gesamtheit zu erkennen und kennenzulernen, meine Position die ich in meiner Familie angenommen habe auszuleuchten, um fähig zu sein, mich selber zu erkennen, denn nur wenn ich mich seber erkenne und verstehe, die Verantwortung für meine Selbst-Definitionen übernehme und trage, werde ich in der Lage sein, mich neu zu erschaffen und mich neuauszurichten.

Ich verpflichte mich meine Selbst-Definitionen die ich aufgrund der Familien-Dynamik geformt habe mir selbst zu vergeben, damit ich mich von diesen Limitierungen befreien kann und mich als LEBEN HIER erkenne und als ein Lebendiges Wort manifestiere.

Ich verpflichte mich meine ‚Geheimen Gedanken‘ zu stoppen, indem ich sie mir selbst vergebe und den Atem dazu nutze, stabil und gegenwärtig zu bleiben, weil ich erkenne, dass ‚Geheime Gedanken‘ mich noch weiter aufspalten und von mir selber trennen und mich davon abhalten, meine Ängste, meine Vorurteile an der Wurzel zu packen und zu entfernen.

Ich verpflichte mich die Familien-Dynamik, die Bewegungen innerhalb meiner Familie auf praktische Weise zu nutzen, um mich selber aber auch für meine Familie als mich selber von den Limitierungen und Selbst-Definitionen zu befreien.

Ich erkenne, dass Familie so wie sie heute existiert nicht darauf ausgelegt ist, die einzelnen Familienmitglieder optimal zu unterstützen und zu fordern sich selber kennenzulernen, sich selber zu erkennen, sondern viel mehr eine Persönlichkeits-Fabrik ist, in der jeder jeden kontrolliert, bestimmt, manipuliert, um innerhalb der ‚Mauer ‚ und Begrenzungen als Selbst-Definitionen zu bleiben, und ja keinen Schritt in die Freiheit zu wagen.



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