Tag 21 – gewohnter Tagesablauf

1. Juni 2012

Wann immer ich verreise erlebe ich (mindestens) einen Tag lang eine Art Depression, weil ich mich unfrei, unbeweglich, eingezwängt fühle, weil mein gewohnter Tagesablauf durcheinander gebracht wird.

Ich vergebe es mir dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe eine Depression in mir zu erschaffen, zu kreiren, weil ich an neuen Orten NICHT meinem gewohnten Tagesablauf folgen kann.

Ich vergebe es mir dass ich es mir nicht erlaubt habe zu verstehen und zu erkennen, dass die Depression, die ich in mir/als mich zulasse und erlaube, eine Selbst-Manipulation ist, worin ich Selbst-Mitleid mit mir habe, weil ICH ICH ICH nicht haben kann was ICH ICH ICH will; damit vergebe ich mir selbst dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe meinem Ego zu folgen, dh. einem völlig separierten und abgetrennten Ich-Bewußtsein, dass nur sein Eigen-Interesse verfolgt und anstrebt, dass ich egal wo ich bin, will dass alles und jeder nach meiner Pfeife tanzt bzw. mein gewohnter Tagesablauf beibehalten wird.

Ich vergebe es mir dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass das Selbst-Mitleid, ein großer Mind-Fick ist, weil ich mich selbst als Opfer darstelle, als jemand der den Umständen ausgeliefert ist, ‚oh ich Arme‘, kann jetzt nicht mehr ‚glücklich‘ und ‚zufrieden‘ sein, weil ich mich auf andere Menschen bzw. neue Situationen einstellen muss.

Ich vergebe es mir dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass ich mich vorallem darin gestört ‚fühle‘ dass ich nicht mehr in meinem Mind sein kann, in und als meine Gedanken, Tagträume, Zukunfts-Vorstellungen, und als das Schwelgen in Erinnerungen, weil ich mich in einer neuen Umgebung, mit neuen Menschen auf das HIER und JETZT konzentirieren muss, und das Wort ‚konzentrieren‘ verrät meine Einstellung dazu, denn ich ‚empfinde‘ es als anstrengend und ‚unangenehm‘ und als ‚Arbeit‘ hier im Physichen zu sein, zu atmen und mit allem was es hier gibt zu leben und sich gemeinsam zu bewegen; darin vergebe ich mir selbst, dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen und zu erkennen, dass mein ‚gewohnter Tagesablauf‘ eigentlich eine automatisierte Mind/Verstands-Anteilnahme ist, wobei ich mich Selbst aufgebe, und den Programmen als Verhaltensmuster/Gedanken-Abfolgen/Tagesträumereien folge.

Ich vergebe mir selbst dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe mich mit der Emotion Depression identifiziert und darin geglaubt zu haben, dass Depression real ist.

Ich vergebe mir selbst dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe die Emotion Depression weiter aufgeladen und aufrecht erhalten zu haben, weil ich sie als Ausrede genutzt habe und nutzen wollte, mein gewohntes und liebgewonnenes Verhaltensmuster des Aufgebens ausspielen zu können, indem ich mich als ein Opfer dieser Welt darstelle, damit ich die Verantwortung für mein Leben und damit fürs Leben insgesamt von mir weisen und es damit entschuldigen konnte, dass ich eben auf gar nichts Einfluß habe, ’nicht mal auf meinen Tagesablauf‘.

Ich verpflichte mich wann immer ich die Emotion Depression in mir zulasse und kreire, weil ich mich in einer neuen Umgebung, und mit neuen Menschen auseinander setzen muss – zu stoppen und zu atmen – ich erlaube mir einen Schritt zurück zu gehen, und zu sehen und realiseren, dass ich mich gerade selbst f*cke, indem ich Selbst-Mitleid in mir erzeuge, ohne dafür volle Selbst-Verantwortung zu tragen.

Ich verpflichte mich wann immer ich Selbst-Mitleid  in mir kreire, die Verantwortung für die von mir erzeugten Gefühle und Emotionen zu übernehmen, und mich mit Schreiben, Selbst-Vergebung und einer praktischen Selbst-Korrektur darauf vorzubereiten, ein Lebendiges Wort zu werden und zu sein – und ein Beispiel dafür dass eine Änderung der menschlichen Natur des Eigen-Interesses möglich ist.

Ich verpflichte mich, wann immer der Gedanke ‚Ich habe keinen Einfluß auf meinen Tagesablauf‘ auftaucht – zu stoppen und zu atmen – denn ich sehe, verstehe und erkenne, dass dieser Gedanke meine Natur widerspiegelt, wobei ich mich als Opfer dieser Welt darstelle, damit ich Selbst-Verantwortung und Verantwortung für die Welt insgesamt von mir weisen kann, weil ich immer wieder mantramäßig mich selbst davon überzeuge, dass ich nichts ändern kann, weil ich auf nichts Einfluß habe. Dabei ist es so, weil ich mich durch die Jahre selbst davon überzeugt habe und zum ‚Opfer‘ geworden bin, weil ich mich selbst als ‚Opfer‘ definiert habe. Darin verpflichte ich mich alle Gedanken der Machtlosigkeit, sowie Depression mit Selbst-Vergebung aufzuarbeiten, mit die Punkte selbst zurück zu geben und mich mit praktischen Selbst-Korrektur Anleitungen neu auszurichten, damit ich mich aus dieser Selbst-Beschränkung befreien kann.

Ich verpflichte mich neue Umgebungen und neue Menschen als Chancen zu nutzen mich als Leben HIER zu bewegen, eins und gleich mit der Situation, worin ich mein Ego-Bewußtsein aufgebe und stattdessen HIER eins und gleich mit dem Physichen bleibe, atme und ALLE in die Betrachtung einbeziehe, um ein Leben auf der Erde zu kreieren, das ‚Das Beste für alle‘ ist, denn ich erkenne, dass meine Anteilnahme im Kleinen die Welt im Gr0ßen erschafft und dass wir alle sehr wohl Einfluß nicht nur auf unser ‚eigenes‘ sondern auf das Leben insgesamt auf dem Planeten haben.



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