Tag 392 – Kann sich der Körper selbst heilen?

6. März 2015

Ich habe schon seit geraumer Zeit Schmerzen in meinem Nacken. Unserer Medizin folgend, werden sie durch eine Disbalance meines zweiten und dritten Halswirbels verursacht – sie verschieben sich gegeneinander, dies wiederum hat zur Folge, dass sich der gesamte Nacken- und Schulterbereich verspannt – vorallem meine linke Körperhälfte. Mein Chiropraktiker sagte so schön, dass sie weniger miteinander, mehr gegen einander arbeiten.

Als ich vor zwei Monaten im Ausland war, kam es ganz schlimm. Ich wachte eines Morgens auf und konnte meinen Kopf kaum bewegen. Jede nur so kleine Bewegung meines Kopfes machte Höllenschmerzen. Ich wurde mir bewußt, wie oft ich den Kopf bewege – eigentlich immer. Der Kopf balanciert ständig auf unseren Schultern. Im Liegen war es noch schlimmer. Da muss die Muskulatur nämlich ganz alleine die Last des Kopfes tragen. Es dauerte fast eine Woche, bis die Schmerzen und die Verspannung nachließen. Doch ‘geheilt’ ist es noch lange nicht. Bis heute trage ich den Schmerz mit mir. Ich habe bessere und schlechtere Tage. Tage an denen es mehr oder weniger wehtut. Vor allem am Morgen, beim Aufwachen, sind die Schmerzen unerträglich. Sobald ich mich ‘warmlaufe’ geht es einigermaßen schmerzfrei.

Sick_by_AlephunkyIch möchte diese Erfahrung ausschreiben und neben der medizinischen Behandlung, mich auch mit-und-durch das Schreiben Selbst unterstützen, indem ich meine Bewusstseins-Prozesse betrachte und aufarbeite, die diese Erfahrungen begleiten. Unsere heutige Medizin übersieht und ignoriert noch zum größten Teil die ‘Mentalen Prozesse’, die die eigentlichen ‘Ursachen’ vieler Krankheiten sind. Aus meiner jetzigen Sicht, kann es auf diese Weise keine echte ‘Heilung’ geben. Man muss beides, die ‘Ursachen’ und die ‘Konsequenzen’ behandeln. Die ‘Ursachen’ – der aller Anfang einer jeden Krankheit fangen in-uns Selbst an. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, die Inneren Prozesse zu erforschen, die die Basis für die ‘Krankheit’ bieten. Die ‘Konsequenzen’, sind folglich manifestierte ‘Ursachen’. Manche ‘Konsequenzen’ lassen sich auch nicht mehr durch die Innere Korrektur beheben, aber sie ändern den Verlauf – die zukünftigen ‘Konsequenzen’ können vermieden werden. Doch die Fähigkeiten des Physischen sich Selbst zu heilen, haben wir bis jetzt noch gar nicht selbst-ehrlich erforscht. Wer weiß, welche ‘tödlichen’ Krankheiten in Zukunft ‘heilbar’ sein werden…

Mit ist schon bewußt, dass meine Lebensweise, die Art wie ich mich immer nach Vorne treibe, einen großen Anteil daran hat, dass diese ‘Disbalance’ zustande kam. Beginnen möchte ich jedoch mit dem unmittelbaren Punkt, der zur Zeit meine Situation dominiert. Der Augenblick im Ausland, als die Schmerzen zu meiner Konsequenz wurden. Ich werde mich gewissermaßen von hinten an die ‘Ursache’ nähern und mit dem heutigen Stand beginnen, und anschließend dort enden, wo alles begonnen hat – worüber ich mir heute noch nicht im vollen Umfang gewahr bin.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich den Gedanken akzeptiert und mich damit identifiziert habe, dass ich im Ausland völlig hilfslos bin, weil ich ohne Kenntnisse der Landessprache und ohne eine Krankenversicherung nicht einen Arzt aufsuchen kann.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, mich völlig Selbst aufgegeben zu haben, so als ob ich Selbst rein gar nichts hätte machen können, ohne die Hilfe eines anderen/eines Arztes.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, mich in eine Mentale Lage versetzt zu haben, in der ich mich völlig von einer möglichen Lösung als mich Selbst separiert habe, weil ich dachte und glaubte, dass ich nichts machen kann, um meinen ‘Krankheitszustand’ ohne ‘fremde Hilfe’ zu ändern.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Selbst-Mitleid zu generieren, weil ich mir so sehr leid tat, dass ich ‘nichts unternehmen’ konnte, ohne zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass ich damit den Grundstein meiner ‘Machtlosigkeit’ gelegt, und mich noch mehr von meinem Physischen Körper als mich Selbst getrennt habe und somit auch von der Lösung – mich in meiner Vollständigkeit als mein Physischer Körper zu realisieren, was auch die ‘Krankheit’ beinhaltet – denn nur so kann ich die ‘Krankheit’ als mich Selbst ändern – mich Selbst wieder ‘heil’en.

Ich verpflichte mich, mich nie wieder in diese mentale ‘Machtlosigkeit’ des Selbst-Mitleids in Bezug auf ‘Schmerzen’ oder ‘Krankheiten’ zu manövrieren. Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich der Erschaffer des Schmerzes/der Krankheit bin, und somit bin ich sehr wohl in der Lage diesen Prozess umzukehren, und mich wieder ‘heil’ machen. Ich sehe, verstehe und realisiere ebenfalls, dass durch die wiederholte ‘Entmachtung’, die ich mein bisheriges Leben lang betrieben habe, ich heute auch den ‘Konsequenzen’ begegnen muss, welche auch beinhalten, dass ich tatsächlich die ‘fremde Hilfe’ eines ‘Arztes’ brauche. Weil wir uns als Menschheit bereits seit Generationen von den Kenntnissen und dem Wissen über die Funktionsweisen unseres Körpers als uns Selbst separiert haben – so sehr, dass wir heute praktisch NICHT mehr unser Körper SIND, wir sind ein von unserem Körper separiertes ‘Gebilde’ – ein Ein-gebilde – ein Wirt und Nutznießer. Und gerade die ‘Krankheiten’ zeigen uns die wahre Macht des Physischen auf. Das Physische läßt sich nicht belügen. Eine Krankheit, ein Schmerz läßt sich vielleicht kurzfristig betäuben oder aufschieben, doch früher oder später kommt die Rechnung… Und das Physische hat bis jetzt immer gewonnen, …wir sterben alle…
Fortsetzung folgt…



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