Tag 391 – Verurteilungen – Nächstes Level

22. Februar 2015

Ich bin in einer Phase, in der ein ‘alter’ Punkt wieder auftaucht – ‘Urteile’/’Beschuldigungen’. Es gibt diese Ebene darin, dass ich mich selbst-verurteile, dass ich ‘immernoch’ an diesem Muster der ‘Urteile’/’Beschuldigungen’ teilnehme, und dass es ein ‘Time-Loop’ eine Wiederholungsschleife ist. Ich möchte in diesen Blog diese gedankliche Ebene angehen.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich Selbst dafür zu verurteilen, dass ich immernoch die ‘Schuld’ im Außen sehe, dass ich immernoch einen Vorwurf in-mir trage, wenn Situationen/Beziehungen nicht so verlaufen, wie ich es gerne hätte.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe das Interne Selbstgespräch zuzulassen und daran teilzunehmen, dass ich in einer Wiederholungsschleife bin.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich dafür zu verurteilen, dass ich immernoch verurteile.

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Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaube habe nicht zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, dass diese Selbst-Verurteilung eine zusätzliche Schicht/Ebene ist, die ich zum Muster der Verurteilung dazuaddiere, und dass wenn ich Selbst-Urteile in-mir und als mich Selbst erlaube, ich somit auch die Verurteilung nach Aussen akzeptiere und folglich auch auslebe. Es ist dieselbe ‘Energie’, die ich ebenso im Innern wie Aussen auslebe.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ich deshalb immernoch im Äusseren ‘verurteile’, weil ich mir Selbst gegenüber noch unehrlich bin, ich akzeptiere immernoch das Selbst-Urteil in mir.

Was ist ein Selbst-Urteil?

Sich Selbst zu verurteilen bedeutet, dass man eine separierte Ebene in-sich und als-sich Selbst erlaubt, man akzeptiert immernoch eine Art ‘Zuschauer’ in-sich und als-sich, der das Selbst bewertet und entwertet, und den Finger auf alles mögliche richtet, aber diese separierte ‘Persönlichkeit’ macht vor dem eigenen Selbst nicht halt, sie bewertet und entwertet alle Selbst – auch die ‘Äusseren’. Die Äußere Wirklichkeit ist uns ein Spiegelbild, sie zeigt uns auf, was wir ‘immernoch’ in-uns tragen.

Ich realisiere, dass wenn ich mich Selbst dafür verurteile, dass ich immernoch im Äußeren urteile, es schon ein genialer Mechanismus ist, der eine tatsächliche Veränderung meiner Selbst als Wesen sabotiert, und es in diesem Sinne schon eine Wiederholungsschleife ist, denn dieser Weg wird mich einfach in Urteilen/Selbsturteilen endlos schleifen lassen.

Ich realisiere, dass wenn ich Urteile im Äusseren stoppen will, ich mit mir Selbst anfangen muss.

Ich realisiere, dass wenn ich jdn in meiner Außenwelt immernoch für einen Punkt verantwortlich mache, ich dies nicht ‘persönlich’ nehmen muss, ich kann mir dieses Urteil vorknüpfen – den Inhalt des Urteils/Vorwurfs – und anstatt mich dafür zu verurteilen, dass ich verurteile, kann ich direkt zum Kern – eigentlich zum Wesen meiner Selbst – vordringen, und mir die Separation innerhalb meiner Selbst – die spezifische ‘Persönlichkeit’ selbst-vergeben.

Ich verpflichte mich die Wiederholungsschleife des Selbst-Urteils nicht auf andere zu projezieren, was bedeutet, dass ich nicht an die ‘Oberfläche’ glaube, die mir mein Bewusstsein präsentiert, dass jdn anderes etwas macht oder nicht macht. Ich verpflichte mich meine scheinbaren ‘äusseren’ Urteile zu mir Selbst zurückzuführen, und sie als Selbst-Urteile an der Wurzel meines Selbst als Selbst-Urteile anzugehen.

Ich verpflichte mich somit die ‘Äusseren Urteile’ an denen ich immernoch separiert teilnehme/teilgenommen habe, als mich Selbst zu ändern.
Ich verpflichte mich meine Selbst-Verantwortung weiter auszubauen, dh. die Verantwortung für die in-mir und als-mich existierenden ‘äußeren Urteile’ als mich Selbst zu tragen. Damit löse ich die in-mir uns als-mich existierende Separation auf = ein Urteil ist ein Urteil, egal ob es ein Selbst-Urteil oder ‘scheinbarer’ Fremd-Urteil ist.

 



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