Tag 382 – Bewußtseins-Vorstellungen – der Stoff aus dem die Träume sind

1. Dezember 2014

spike-lee-quote-i-aint-martin-luther-king-i-dont-need-a-dream-i-have-aIch vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass wenn ich mir im-und-als Bewußtsein alles nur mögliche und erdenkliche ausmale, und nicht auf eine praktische Weise direkt die physische Wirklichkeit betrachte, nämlich das, was ‘real’ ist, ich einfach nur ‘träume’.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ich grundsätzlich immer nur ‘träume’ bzw ‘geträumt’ habe, denn wenn ich mein heutiges Dasein, meine Existenz, das was ich tatsächlich in diesem Augenblick bin und ausdrücke, betrachte und als Querverweis nutze, kann ich nicht behaupten irgend etwas davon in Gewahrsein, in Einheit und Gleichheit meiner Selbst, kreiert zu haben. Ich bin ein Produkt. Meine Bewußtseins-Vorstellungen haben mich kreiert. Ich bin nicht zufrieden damit wie ich aussehe, wie ich lebe, wie ich denke, wie ich mich benehme – aber ich nehme es hin – ich nehme es hin, weil ich mich in meinen Bewußtseins-Vorstellungen davon ablenken kann, weil ich mir in-und-als mein Bewußtsein ein ‘anderes’ Ich ausmalen kann, das ich theoretisch sein könnte. Ich finde mich mit einer Möglichkeit ab, die nur in-und-als mein Bewußtsein existiert, also überhaupt nicht REAL ist. Ich habe schon lange keinen Plan mehr, was REAL und was TRAUM ist. Und ich merke gar nicht, wie ich an der Wirklichkeit, die ich physisch bin und Atemzug für Atemzug HIER ausdrücke, vorbei denke und vorbei lebe, und mir EIN-BILD-en kann Jemand zu sein, der ich nicht BIN, und das was wirklich zählt – das Physische Aktuelle SELBST – ins ‘Vergessene’ abtriftet, und ich – als das Physische Aktuelle Selbst – beim ‘Träumen’ selbst zum ‘Geträumten’ werde, und damit weniger und weniger werde, weniger als die Vorstellungen, von denen ich ‘träume’.

Ich verpflichte mich Selbst, mich dabei zu unterstützen, zu fördern und zu fordern, aus meinem ‘Traum’ aufzuwachen, meine Bewußtseins-Vorstellungen zu unterbinden, mich mit dem was HIER und real ist anzugleichen, mein Physisches Aktuelles Selbst im Gewahrsein zu pflegen und auszudrücken, mich nicht mit Bewußtseins-Vorstellungen als theoretische Möglichkeiten abzufinden, sondern mit dem Tool/Werkzeug der praktischen Machbarkeit und Notwendigkeit in jedem Atemzug als ein Lebendiges Wesen zu perfektionieren.

 



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