Tag 381 – Nichts ist unmöglich…

30. November 2014

quotes_about_dreams_12Zur Zeit häufen sich bei mir Punkte der ‘Unmöglichkeit’. Ich stehe vor Situationen für die ich keine Lösung, keinen ‘guten Ausgang’, oder auch keinen weiteren Weg überhaupt sehe. Ich habe über diese Dimension der ‘Unmöglichkeit’ schon einige Blogs geschrieben, es ist auf jeden Fall ein Teil des ‘Aufgebens’. Ich möchte mich in diese Thematik weiter vertiefen.

Wenn ich das Wort ‘unmöglich’ höre, fällt mir als erstes Toyotas Slogan ‘Nichts ist unmöglich’ ein. Wir leben in einer Welt, wo ganz oft propagiert wird, dass – theoretisch – alles möglich ist. Was bedeutet aber, dass alles theoretisch möglich ist? So wie ich das verstehe, bedeutet es, dass es in der Theorie – in unseren Gedanken und Vorstellungen, in unseren Köpfen, möglich ist. Praktisch ist nicht alles möglich. Die praktische, physische Wirklichkeit basiert und funktionert nach bestimmten Gesetzen | Prinzipien. Wenn man sie nicht in Betracht zieht, denkt man an der Wirklichkeit vorbei und ‘träumt’. Viele von uns merken ja gar nicht, dass sie NUR ‘träumen’. Wird uns doch die ‘Traumwelt’ durch Medien, Werbung, Fernsehen, Magazine als die ‘Realität’ verkauft. Muss ich wirklich körperlich auf den Seychellen sein, oder reicht es wenn ich davon träume, spielt es eine Rolle für meine Erfahrung?

Nun, mir ‘reicht’ es nicht. Und ich meine jetzt nicht wörtlich, dass ich auf die Seychellen möchte. Aber es existieren so viele Wünsche in-mir, die mir Selbst als ‘unmöglich’ erscheinen. Ich möchte mir diese Beziehung zu meinen eigenen Wünschen | ‘Träumen’ näher anschauen, und auch den Konflikt darin, wenn ich solche Wünsche hege, und wie ich mit ihnen umgehe, obwohl ich gleichzeitig denke, dass sie ‘unmöglich’ zu realisieren sind, bzw. dass ich keinen Weg sehe, sie zu realisieren. Welchen Wert hat eine ‘mentale Erfahrung’ vs. das ‘praktische | physische Erleben’? Was sind die Folgen | Konsequenzen, wenn ‘mentale Erfahrungen’ mein praktisches | physischen Leben beeinflußen? Welche Sachen sind nun möglich und welche nicht? Vor allem möchte ich der Frage auf den Grund gehen, wie ich in Zukunft damit umgehen will, wenn mir meine Wünsche als ‘unmöglich’ erscheinen, denn mein bisheriger Weg, sie als solches zu akzeptieren, als etwas was ich ‘unbedingt’ haben wollte, jedoch nicht haben kann – kreiert nur unnötige Spaltungen meines Wesens – ich existiere in einer Endlosschleife zwischen Hoffnung und Verzweiflung.



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