Tag 378 – Lieber tief in der warmen Scheiße als draußen in der Kälte

13. Oktober 2014
http://www.deviantart.com/art/the-forecast-152377858

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Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst vor ‘Neuen Wegen’ zu haben, alleine aus dem Grund, weil ich sie nicht kenne und nicht weiß, wie sie sich anfühlen werden | wie es sein wird > was praktisch bedeutet, dass ich kein ‘Image’ besitzte, das ich in meinem und als mein Bewusstsein ‘simulieren’ kann.

In welchem Alter hören wir eigentlich damit auf, uns wirklich zu entwickeln, damit meine ich aber das echte Entwickeln > echtes Wachsen… Gedeihen… Blühen… sich Erweitern…? Und nicht die ‘Vorstellung’ davon, wenn sich in Wirklichkeit gar nichts ‘Neues’ mehr entwickelt, sondern ‘Alte Verwicklungen’ immer komplizierter, starrer und folgeschwerer werden.

Ich habe bemerkt, dass ich in Konflikt-Situationen dazu tendiere in altgediente Gedanken- und Verhaltensmuster zu switchen, auch wenn ich schon längst weiß, dass sie völlig nutzlos sind.

Nur weil sie mir bekannt sind, nur weil ich ‘weiß’, wie sie sich ‘anfühlen’.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, eine gewisse ‘Befriedung’ und ‘Befriedigung’ zu empfinden, wenn ich weiterhin an destruktiven Gedanken- und Verhaltensmustern teilnehme → nur weil ich den Gedanken und das Gefühl habe, dass ‘Neues’ anstrengend ist, also ‘mehr’ anstrengender als das ‘Alte’.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass es ‘einfacher’ ist, alten | destruktiven Gedanken- und Verhaltensmustern zu folgen und sie auszuleben, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen, zu realisieren und zu verstehen, dass ich sie nur deshalb als ‘einfach’ erfahre, weil sie völlig als mich Selbst automatisiert sind → ein Autopilot und NICHT weil sie wirklich ‘einfacher’ sind – die ‘Energie’, die sie mich kosten | die Energie die ich mit ihnen und als sie generiere, IST überhaupt nicht ‘einfach’.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, zu realisieren und zu verstehen, dass das einzige, was mich davon abhält NEUE Wege zu gehen, ich Selbst bin = meine ‘Gewohnheit innerhalb der Automation’, der Gedanken und Gefühle, dass es ‘einfacher’ wäre und dass es ein ‘Leichtes’ wäre, da durchzupushen und tatsächlich einen echten, neuen Weg zu beschreiten.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst vor dem NEUEN zu haben, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen, zu realisieren und zu verstehen, wie sinnlos es ist, vor etwas Angst zu haben, was ich echt und real kreieren | erschaffen werde, auch wenn ich ‘noch’ nicht weiß, was es sein wird → denn wenn ich es in Einklang mit dem Prinzip ‘das Beste für mich und das Beste für alle’ lenken und letztlich erschaffen werde, MUSS ich KEINE Angst davor haben.

Ich verpflichte mich, mein Selbst-Vertrauen zu entwickeln = also das Vertrauen in mich Selbst mich an das Prinzip ‘das Beste für alle’ zu halten, was mich ja miteinschließt, und es so auszubauen, dass es zu meiner NEUEN Automation wird, so dass ich in jedem Augenblick und in jedem Atemzug, KEINE alten und destruktiven Gedanken- und Verhaltensmuster wähle, sondern mich für das Neue und Konstruktive entscheide.

Ich verpflichte mich, das ‘gute Gefühl’, das mir altgediente und bewiesenermaßen destruktive Gedanken- und Verhaltensmuster geben, zu hinterfragen und es nicht als mich Selbst automatisiert zu akzeptieren und zu erlauben.

Ich erlaube es mir, die Angst loszulassen, das ‘gute Gefühl’ scheinbar zu ‘verlieren’, weil ich sehe, erkenne und verstehe, dass es KEINEN anderen Weg gibt, die ‘warme Scheiße’, in der ich zur Zeit stecke, wirklich und tatsächlich einmal abzutragen und NEU zu ordnen, um letztendlich das LEBEN für mich und so auch für alle zu erschaffen, dass ich mir für mich und für alle wünsche.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass der Satz, draussen wäre es ‘kalt’ nur deshalb ‘gültig’ ist, weil KEINER den Mut hat, diese Angst loszulassen und endlich NEUE Wege zu gehen = Wege, die eine Welt herbeiführen werden, in der jeder zu jeder Zeit immer – das Beste erwarten kann.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich damit anfangen MUSS aus meiner ‘warmen Scheiße’ herauszusteigen, und ich nicht damit warten DARF – bis zum Beispiel andere damit anfangen – weil es NIEMANDEN anderen gibt – außer UNS SELBST, und jeder von UNS ist für seine eigene ‘warme Scheiße’ verantwortlich.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich darin ein Bespiel sein kann, Wie und Warum man aus der eigenen ‘warmen Scheiße’ herauskommen kann → ich kann NICHT die ‘warme Scheiße’ eines anderen ‘verändern’, aber ich bin fähig aufzuzeigen, dass es MÖGLICH ist, sich Selbst zu ändern.

Ich verpflichte mich, meine ‘warme Scheiße’ anzugehen und keine Angst vor Veränderungen zu haben, die ich mir tatsächlich wünsche, denn ich will nicht in der ‘Scheiße’ stecken, möge sie nun warm oder kalt sein.



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