Tag 375 – Ich hätte es früher erfahren sollen… Teil 2

17. September 2014
http://fc09.deviantart.net/images/i/2003/41/8/d/Blame_Cyborg.png

http://fc09.deviantart.net/images/i/2003/41/8/d/Blame_Cyborg.png

Dieser Blog ist eine Fortsetzung des gestrigen Schreibens Tag 374 – Ich hätte es früher erfahren sollen… Heute fahre ich mit der Selbst-Korrektur fort.

 

Selbst-Vergebung

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe durch meine Teilnahme an dem ‘Vorwurf’ | Internen Selbstgespräch, mich selbst entmächtigt zu haben die wahre Natur meiner Gedanken zu sehen, mit anderen Worten, dass es mir anfänglich entgangen ist, dass ich einen ‘Vorwurf’ in-mir und als-mich erschaffe.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ich es Selbst war, die mich daran gehindert hat, am Gespräch mit voller Aufmerksamkeit teilzunehmen und so den möglichen Einfluss auszuüben, den ich hätte haben können, und dass mein ‘Vorwurf’ in Wahrheit eine glatte selbstgerechte Selbst-Täuschung war.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass der ‘Vorwurf’, der in-mir und als-mich automatisiert aufgetaucht ist, eigentlich eine versteckte Angst ist, dass ich übergangen werde und dass ich was verpassen könnte.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben übergangen zu werden und deshalb etwas zu verpassen, und so meine Selbst-Erfahrung von externen Begebenheiten abhängig zu machen, die ich wirklich nicht ‘kontrollieren’ kann, wie zum Beispiel die Denk-Prozesse von anderen Menschen, was wiederum bedeutet, dass ich es von vorne herein akzeptiere in ständiger Angst zu leben. Deshalb vergebe ich mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe in ständiger Angst zu leben.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, dass der ‘Vorwurf’ eigentlich mein eigener projezierter Vorwurf war, dass ich in ständiger Angst lebe etwas zu ‘verpassen’ | etwas nicht ‘kontrollieren’ zu können, dabei bin ich es Selbst, die diese Erfahrung in-mir und als-mich Selbst erschafft und an ihr teilnimmt.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe so verblendet von meiner Angst zu sein, dass ich es nicht mitbekommen habe, dass die Situation gänzlich anders war, als ich sie im und als Bewusstsein wahrgenommen habe – und dass ich nur deshalb was ‘verpasst’ habe, weil ich einfach nicht physisch anwesend war, sondern irgendwo in meinem Kopf.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ein Vorwurf immer zu einer Selbst-Entmachtung als Konsequenz führt, für die alleine ich als der Erschaffer dieser Erfahrung verantwortlich bin.

 

Selbst-Korrektur Statements

Ich verpflichte mich, im Prozess mein Gewahrsein auszuweiten und nicht zu vergessen, die Hintergründe in meinen Internen Selbstgesprächen zu hinterfragen, und nicht einfach so die ‘Oberfläche’ als eine Rechtfertigung zu akzeptieren.

Ich verpflichte mich, mich darin zu üben meinen Fokus bei Gesprächen und Interaktionen mit meinen Mitmenschen darauf zu legen, was gesagt und kommuniziert wird, und nicht wie ich mich dabei fühle. Ich sehe, erkenne und verstehe, dass JEDE Art von Reaktion auf das Gesagte eine Schicht der Ablenkung erschafft – und mein höchstes Potenzial in diesem Moment ‘verhindert’ – nämlich das Gesagte als mich Selbst direkt HIER zu steuern.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die Angst etwas zu ‘verpassen’ vollkommen unnötig ist. Diese Angst ist es, die mich daran hintert etwas NICHT zu verpassen, denn wenn ich damit beschäftigt bin in meinem Kopf ‘Angst’ zu generieren | zu haben, kann ich praktisch und physisch nicht mein ganzes Potenzial entfalten, weil meine Aufmerksamkeit aufgeteilt ist.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass es bei Kommunikation niemals ein ‘Zu-Spät’ gibt. Ja – es gibt Konsequenzen, denn alles was in der Vergangenheit liegt, kann nicht mehr verändert werden, doch die Zukunft hängt von dem ab, wie ich mich HIER lenke. Und HIER ist es niemals zu spät.

Ich verpflichte mich, jegliche ‘Vorwürfe’ innerhalb von Gesprächen, die darauf abziehlen, die andere Person zu beschuldigen, sie hätte mit der Information früher kommen sollen, sein zu lassen, solche Art von ‘Vorwürfen’ ist der eigentliche der ‘Zu-Spät’-Punkt – jemandem so etwas vorzuwerfen, wird es ja nicht mehr ändern können.

Ich entscheide mich, meine Physische Präsenz nicht mehr zu kompromittieren, und meinen ‘Einfluß’ nicht mit unnötigen Gedanken zu schmälern.

 

 



Post a new comment

Copyright © 2012-2015 AGA | All rights reserved.