Tag 16 – Alles viel zu viel

18. Mai 2012

Heute in der Arbeit, ‚lief alles aus dem Ruder‘, es kamen Anfragen, die ich nicht im Stande war zu bearbeiten. Dadurch dass ich mich ‚hilflos‘ und ‚unvorbereitet ‚gefühlt‘ habe, habe ich unnötige Konzequenzen erschaffen und meine Kollegen ‚mit ins Boot‘ geholt und ein ziemliches Chaos und Mißverständnisse verursacht.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich hilflos und unvorbereitet zu fühlen, beides eine Manifestation meines ’schlechten Gewissens‘, weil ich selbst in meinem Beruf mir nicht selbst HELFE und mich VORBEREITE.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Konsequenzen zu erschaffen, indem ich die Verantwortung für meine Arbeit, im Sinne von, mich auszubilden und mir das Wissen anzueignen, welches ich für die Ausübung meiner Tätigkeit brauche, hinauszuzögern, zu verschieben, Ausreden zu finden, andere ‚meine‘ Arbeit machen lassen, zugelassen habe.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht die Konzequenzen meiner Handlungen bzw. Nicht-Handlungen zu bedenken, dass ich dann ALLE ‚mit ins Boot‘ ziehe/ziehen muss, damit sie meinen ‚Mist‘ ausbaden.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mit Widerstand auf meine Weiterbildung zu reagieren, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen/erkennen/verstehen dass Widerstand Angst vor Veränderung ist, die ich fälschlicher Weise als ‚Unlust‘ definiert habe, und mich selber dadurch eingeschränkt und limitiert habe, weil ich mich selber als jemand definiert habe, der bestimmte Dinge NICHT kann.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen/erkennen/verstehen, dass durch die Selbst-Definition ‚das kann ich nicht‘, ich mich selber dezimiert habe, mich selber gefangen habe, das ich diese Vorstellung von mir selber zur Tatsache gemacht und manifestiert habe, und dass diese Vorstellung nur deshalb zur Realität geworden ist, weil ich es akzeptiert und zugelassen habe, und nicht weil ich in Wirklichkeit so BIN.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Ausrede ‚jetzt ist es zu spät‘ genutzt zu haben, um meinen Widerstand zu manifestieren, anstatt zu erkennen, dass es nie zu spät ist, sich fortzubilden und neues auszuprobieren, kennenzulernen und seine Fähigkeiten zu erweitern.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich für mein ‚Unvermögen‘ zu schämen, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen/verstehen/erkennen, dass es aufgrund eines inneren Urteils geschieht, und anstatt die Verantwortung dafür zu übernehmen, und etwas dagegen zu MACHEN, handeln! habe ich mich mit einem ‚Gefühl‘ abgefunden, und mich von mir selber abgetrennt, eine ‚ich schäme mich‘-Persönlichkeit erschaffen, mit der ich mich dann definiert habe und zu der ich geworden bin.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich zu schämen, meinem Auftraggeber zu sagen, dass ich die von ihm vorgestellte Aufgabe nicht in der vorgegebenen Zeit lösen kann, weil ich mein ‚Unvermögen‘ als manifesiterte Konsequenz nicht ‚verraten‘ wollte, weil ich weiterhin als jemand ‚kompetentes‘ bewertet werden wollte, weil ich mein ‚Ansehen‘ nicht verlieren wollte, weil ich mein EGO beschützen wollte, ungeachtet der Tatsache, dass ich Konsequenzen für andere Kollegen erschaffen habe, weil mir das in diesem Moment scheißegal war, was mit den anderen passiert, hauptsache ICH komme gut dabei weg, denn es ist nicht so dass ich NICHTS kann, ich hätte ihm einen anderen Lösungsweg vorschlagen können, und die Aufgabe vielleicht anders lösen können, aber ich wollte gar keine Verantwortung mehr tragen und ‚flüchten‘.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst vor dem Scheitern zu haben, und dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen/erkennen/verstehen, dass diese Angst mich davor zurückhält irgend etwas zu machen, dass sie mich lähmt und blockiert und mich tatsächlich davor abhält, meine Kenntnisse/Fähigkeiten zu erweitern, und ich mit dem Zulassen dieser Angst genau das kreire, was ich befürchte – Scheitern – von Anfang an.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst vor Aufgaben zu haben, die ich als Herausforderung ansehe, mich vor ihnen zu drücken, und flüchten zu wollen, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen/verstehen/erkennen, dass ich davor nicht wegrennen kann, dass je mehr ich mich drücke, desto mehr sammelt sich an, und irgendwann mal platzt eine ganze Bombe.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe an mir zu zweifeln, mich selber ‚klein‘ zu reden, mir selber nichts zuzumuten, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen/verstehen/erkennen, dass ich mich selber erschaffe, im Sinne von, ich selber bestimme WER ich bin, dass ich der Schöpfer meiner Realität bin und deshalb auch die volle Verantwortung für mich selber trage, aber auch für ALLE, weil ich sehe/verstehe/erkenne dass ich eins und gleich mit allem Leben HIER bin, und wenn ich es mir erlaube mich selber ‚klein‘ zu reden, ich mich faktisch immer ‚kleiner als…‘ alles andere definiere, und damit NICHT eins und gleich mit ALLEM was existiert bin, und damit Konsequenzen erschaffe, in denen ich meinem ‚Unvermögen‘ ins Gesicht werde schauen MÜSSEN.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen/verstehen/erkennen, dass ich NICHT mich selber ‚klein‘ rede und ein Urteil über mich fälle, weil es so IST, sondern dass ERST mein Urteil über mich selber, mich zu dem macht, was ich über mich ‚denke‘ und dass ich in Wahrheit dies alles mit einem Atemzug, mit Selbst-Vergebung und durch eine neuausgerichtete Lebensweise änder KANN und MUSS, um die Konsequenzen zu stoppen und eine Welt zu erschaffen, in der alle in Gleichheit und Einheit leben, die das Beste für alles Leben ist.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe meinen Gedanken widerstandslos zu glauben, und nie versucht habe auf praktische Weise, DAS zu LEBEN, was gut für mich ist, ohne mich zu verurteilen, ohne andere zu verurteilen, weil ich sehe/erkenne/verstehe, dass ich andere nur deshalb verurteile, weil ich mich selbst veruteil habe, und ich durch das Urteilen von anderen, mich als ‚besser‘ darstellen will, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen, dass wir alle eins und gleich sind, und jedes Urteil ein SELBST-Urteil ist, und ein SELBST-Urteil die Trennung vom Selbst ist, denn wie könnte sich ein SELBST selber verurteilen , wenn es LEBEN wäre? Wenn man HIER LEBT, wenn man IST, braucht man sich kein Ur-Teil/keine Meinung zu machen.

Ich verpfliche mich, mich nicht mehr vom Widerstand – als eine angesammelte Manifestation meiner Ausreden, meines Hinausschiebens, der Angst vor Veränderung – mich abhalten zu lassen, mich fortzubilden, meine Kenntnisse/Fähigkeiten auszuweiten.

Ich verpfliche mich für die Konsequenzen die ich erschaffen habe/erschaffe, volle Verantwortung zu tragen, aber auch mein Berufsleben neuauszurichten, indem ich mich fortbilde und mich auf den neusten Stand bringe, anstatt mich meinem Back-Chat ‚hinzugeben‘ und mich ‚klein‘ zu reden.

Ich verpfliche mich keine Selbst-Sabotage zuzulassen und vor Aufgaben, die ich als Herausforderung ansehe, nicht wegzurennen, sondern sie als Möglichkeiten zu betrachten, wo ich meine Fähigkeiten/Kenntnisse erweitern kann.

Ich verpflichte mich, mich nicht von der Angst vor dem Scheitern davon abhalten zu lassen, Neues auszuprobieren, neue Aufgaben zu machen, zu lernen, meine Kenntnisse/Fähigkeiten zu erweitern, weil ich sehe/erkenne/verstehe, dass das Zulassen dieser Angst mich genau dahin bringt, was ich ‚befürchte‘ – ich ’scheitere von Anfang an.

Ich verpflichte mich keine Angst mehr davor zu haben, meinen Auftraggebern meine Grenzen aufzuzeigen, weil ich Angst habe als ‚unkompetent‘, ’schlecht‘, ‚ungebildet‘ verurteil zu werden, weil ich erkenne/sehe/verstehe, dass ich nur deshalb Angst habe von anderen verurteilt zu werden, weil ich diese Urteile bereits in mir selber gefällt habe, und weil ich erkenne, dass man/ich nicht alles Wissen/Können kann, und ich ein Teil eines Teams bin, das zusammenarbeitet, um das Beste Ergebniss zu bringen, zu dem wir im Stande sind.

Ich verpfliche mich alle meine Kollegen eins und gleich mit mir selber, in Betracht zu ziehen, und sie auf eine Weise zu unterstützen, und mit ihnen zusammenarbeiten, wie ich mir das für mich selber wünsche.



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