Tag 371 – Echte Entscheidungen – Teil 3

26. August 2014
http://katsuya-nara.deviantart.com/art/Be-The-Anchor-150927334

http://katsuya-nara.deviantart.com/art/Be-The-Anchor-150927334

Dieser Blog ist ein Teil einer Serie, die am Tag 369 begonnen hat.

Ich habe in meinem Leben (vor dem Prozess) nicht einmal den Mut zur Stabilität gehabt – eine ‘echte Entscheidung’ zu treffen. Das ‘Wer’ und ‘Was’ ich sein will – innerhalb und mit meiner gesamten Wesenheit – selbst zu bestimmen, und es dann in und als mein Leben und meine Lebensweise auszudrücken. Ohne energetische ‘Abhängigkeiten’ – mit ‘energetischen Abhängigkeiten’ meine ich die emotionalen und gefühlsbedingten Bewegungen innerhalb meines Bewusstseins – die ‘positiven’ und ‘negativen’ Faktoren, die mich denken und fühlen lassen, ob ich mich von etwas ‘angezogen’ oder ‘abgestoßen’ fühle.

Ein ‘Ja’ würde dann für die ‘Anziehung’ stehen, für die Hoffnungen und Begehren. Ein ‘Nein’ für den ‘Abstoß’, die Ängste und Vorurteile.

Entscheidungen, die auf ‘Energien’ beruhen, die also an Hoffungen und Begehren, oder aber auch an Ängsten und Vorurteilen haften – sind KEINE echten Entscheidungen. Sie sind Konsequenzen, die ich auslebe und erschaffe, weil ich nie hinterfragt habe, warum ich hoffe und begehre, und warum ich urteile und verängstigt bin. Emotionen und Gefühle bestimmten die Richtung, die ich eingeschlagen habe – dies ist keine selbstbestimmte Bewegung. Ich war nie selbst-verantwortlich: Ich habe das Steuer meinem ‘Bewusstsein’ überlassen, das einmal nach ‘links’ und dann wieder doch nach ‘rechts’ wollte – das ist wahrlich keine Selbst-Verantwortung.

Selbst-Verantwortung würde bedeuten, dass ich für die Gefühle und Emotionen – Hoffungen/Begehren, Ängsten/Vorurteilen – Verantwortung trage.

Um in der Lage zu sein, eine ‘echte Entscheidung’ zu treffen – muss ich mich der Polarität stellen, muss mir die Hofnungen, Begehren, Ängste und Vorurteile selbst vergeben – und so meine Wesenheit wieder vereinen und vereinheitlichen. Nur ein Wesen, das eins und gleich ist – kann Entscheidungen treffen, die eins und gleich sind – die genauso fest verankert sind und nicht schwanken – wie das Wesen Selbst.

Ich habe realisiert, dass keine der Seiten der Polarität, die ich als ‘Möglichkeiten’ gesehen habe – ‘real’/echt ist. Eine ‘echte Entscheidung’ beeinflusst das Wesen NICHT – jedenfalls nicht ‘energetisch’. Eine ‘echte Entscheidung’ ist durchaus der Punkt der Schöpfung, wo ich mich praktisch für oder gegen eine Beteiligung/Teilnahme an einer ‘Kreation’ entscheiden kann, aber das ‘Wer’ und ‘Was’ ich Selbst sein will und bin – sollte davon nicht abhängen – dies sollte ein Absolutes sein – ein Prinzip. Und dieses Prinzip sollte sich in den Entscheidungen widerspiegeln, ohne Reue und Schuld, Schwanken oder Zweifeln. Zweifellos sind nur Wege, die zum Besten für mich und für alle führen es wert beschritten zu werden.



Post a new comment

Copyright © 2012-2015 AGA | All rights reserved.