Tag 370 – Entscheidungen treffen – eine Neu-Definition – Teil 2

25. August 2014
https://www.flickr.com/photos/47217301@N06/

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In diesem Blog, fahre ich mit dem gestrigen Blog fort – Tag 369

Wie kann ich mich nun aus diesem ‘Muster’ befreien? Und die Limitation aufheben?

Eine ‘Antwort’ außerhalb des vorgegebenen ‘Ja’s und ‘Nein’s war mir bislang als ‘unmöglich’ und ‘nicht existent’ erschienen. Wie auch!? Eine Lösung ausserhalb der ‘Polarität’ existiert für das Bewusstsein gar nicht. Das Bewusstsein ist eine ‘Maschine’. Eine ‘Maschine’ arbeitet auf Basis von ‘Energie’. Die Natur der ‘Energie’ IST die ‘Polarität’ – die Bewegung zwischen dem ‘Positiven’ und dem ‘Negativen’.

Wenn ich mich weiterhin als diese ‘Maschine’ auslebe – was praktisch bedeutet, dass meine Entscheidung auf einer der polaren/entgegengesetzten Punkte basiert – werde ich niemals das Muster verlassen können. Schlimmer noch – es ist unausweichlich, dass ich ‘schwanken’ werde.

Meine ‘Meinung’, meine ach so entschlossene ‘Entscheidung’ wird 100% nicht stabil bleiben, ich werde sie wieder ‘ändern’. Wenn ich mich als eine ‘Maschine’ auslebe, generiere ich ‘Energie; – ich definiere mich als diese ‘Energie’ und so ‘schwankt’ auch meine ‘Entscheidung’ mit dieser ‘Energie’ – einmal zum ‘Ja’, dann wiederum zum ‘Nein’. In alle Ewigkeit.

Wenn ich mir meine vergangen ‘Entscheidungen’ anschaue, könnte ich behaupten, hier und da, doch eine ‘endgültige’ Entscheidung getroffen zu haben. Doch in Selbst-Ehrlichkeit betrachtet, war es faktisch nie so, dass ich mich entschieden hätte. Irgend etwas oder irgend jemand in meiner externen Welt, hat dann etwas gemacht oder auch nicht (auch eine Polarität, die ein und dasselbe ist) – das mich praktisch zu einer ‘Entscheidung’ ‘gezwungen’ hat. Die ‘Entscheidung’ wurde für mich getroffen. Mein Teil war es dann, mich damit abzufinden. Oder mir gar einzureden, dass ich es so wollte.

Ich war dabei keinen Millimeter selbst-ehrlich. Und wie das Leben so spielt – und es spielt nach unseren Vorgaben, unseren eigenen Akzeptanzen und Billigungen, die wir als uns Selbst ausleben – fand ich mich schneller als ich wollte, wieder vor Entscheidungen, die ich nicht ‘lösen’ konnte. Mein ‘Weg’ führte mich immer wieder zur selben ‘Entscheidung’ hin.

Fortsetzung folgt…



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