Tag 369 – Entscheidungen treffen – eine Neu-Definition – Teil 1

24. August 2014
https://www.flickr.com/photos/68502717@N08/

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Einer der Hauptpunkte in meinem Prozess sind Entscheidungen. Wenn ich so auf mein Schreiben zurückblicke, vorallem auf meine allerersten Blogs (sie sind nicht veröffentlicht) war der Inhalt hauptsächlich ‘Entscheidungen treffen’, oder besser gesagt, meine ‘Unfähigkeit’ mich klar zu entscheiden. Auch hier kann man unzählige Blogs zum Thema finden.

Ich bin in meinem Lebensweg innerhalb des Prozesses der ‘Entscheidungsfindung’ irgendwie ‘hängen geblieben’. Mein Leben besteht daraus, nicht zu wissen, was ich machen soll, wie ich mich entscheiden soll. Das grundsätzliche Muster ist und war – dass ich zwei widersprüchliche ‘Vorstellungen’ / ‘Wünsche’ in-mir austrage. Zusammengefasst ein ‘Ja’ (ich mache es/ich will es) und ein ‘Nein’ (ich mache es nicht/ich will es nicht). Dieses ‘Ja’ und das ‘Nein’ stehen als Symbole für das ‘Positive’ (Ja) und das ‘Negative’ (Nein). Ich schwanke zwischen diesen Punkten – manchmal täglich. Ich kann am Morgen eine Meinung haben, und am Abend schon das Gegenteil davon denken.

Wie ist so etwas möglich? Und was ist die Mechanik dahinter?

Ich dachte bislang, dass eine ‘Entscheidung treffen’ bedeuten würde, mich voll und ganz für eine dieser beiden ‘Wege’ zu entscheiden, und dann bei der getroffenen ‘Entscheidung’ zu bleiben – konstant – und nicht mehr in die andere Polarität umzuschwenken.

Dabei ist mir völlig entgangen, dass ich mich sozusagen für eine ‘Polarität’ entscheiden würde, was bedeutet, dass ich immernoch innerhalb des ‘Musters’ bleiben würde und das ‘Muster’ immernoch meine ‘Entscheidung’ bestimmen würde.

Ich hatte geschickt einen Time-Loop für mich erschaffen, weil ich in meiner Vergangenheit schon alles ausprobiert habe – ich habe mich schon sowohl für das eine wie auch das andere entschieden, und doch was der ‘Ausgang’ immer derselbe. Und so habe ich mich Selbst innerhalb einer Hoffnungslosigkeit gefangen, weil ich ‘wußte’, dass mich keine der ‘Vorstellungen’ bzw. ‘Wege’ wirklich dahin führen wird, wo ich am Ende sein wollte.

Ich war so innerhalb meiner Bewußtseins-Prozesse gefangen und befangen, dass mir völlig entgangen ist, dass ich mich innerhalb einer bloßen ‘Polarität’ limitiere. Die wahren ‘Möglichkeiten’ einer echten ‘Lösung’ sind innerhalb einer ‘Polarität’ gar nicht vorhanden.

Es ist diese ‘Genialität’ des Systems uns eine ‘Wahl’ vorzugauckeln. Wir kaufen sie als bare Münze, weil wir es glauben ‘wollen’, dass wir eine echte ‘Wahl’ hätten. Dabei sehen wir nicht, dass uns nur ‘zwei’ ‘Möglichkeiten’ vorgelegt werden – die eigentlich ein und dasselbe ‘Muster’ sind – das eben immer zum selben Ergebnis führt…

Fortsetzung folgt..



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