Tag 346 – Was ist meine Bestimmung?

25. Februar 2014
http://www.deviantart.com/art/Thoughts-of-Purpose-278899094

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Diese Frage stellen sich viele Menschen. Ich jedenfalls habe bis vor wenigen Jahren zu jenen dazu gezählt, die nie eine Antwort auf diese Frage gefunden haben. Erstaunt und neidisch blickte ich auf manche meiner Mitmenschen, die genau wußten, was und wohin sie im Leben wollen, die ihre Bestimmung kannten.

Und doch ist die Antwort auf diese Frage direkt vor unseren Augen, genauer gesagt, in unseren Köpfen. Vor lauter Bäumen sehen wir den Wald nicht mehr. Was immer unser Bewusstsein beschäftigt, was unser Gewahrsein und unsere Aufmerksamkeit am Meisten in Beschlag nimmt = ist unsere Bestimmung. Und so war ich mir dessen nicht gewahr, dass ich es zu meiner Bestimmung gemacht habe, nach einer Bestimmung zu suchen, dauernd zu zweifeln und mir neue Ziele zu setzen, die ins Nichts führten, weil ich sie eben nie zu Ende bzw. weiter gegangen bin.

Es bedarf ebenfalls an brutaler Selbst-Ehrlichkeit, um sich den echten Inhalt unserer Gedanken-Welten einzugestehen. Ich meine, wir gauckeln uns alle irgendeine Form von ‘Positivität’ vor. Wir glauben ja auch, dass Träume, Wünsche und Begehren etwas ‘Positives’ sind. Doch wenn man sich den Anfangspunkt eines Wunsch-Gedankens oder eines Begehrens mal genauer anschaut, ist es viel mehr eine Form von Angst und Mangel, die wir damit zum Ausdruck bringen, also ‘Negativität’. Die Motivation für unsere Träume, Wünsche und Begehren, ist doch der Glauben, dass es uns auf welche Weise auch immer, ‘glücklicher’ oder ‘erfüllter’ machen wird. Was wir damit eigentlich zum Ausdruck bringen, ist dass wir NICHT glücklich und NICHT erfüllt sind, so wie wir sind – ohne den Wunsch oder das Begehrte.

Wenn ich mir also meine tatsächlichen Bewusstseins-Prozesse anschaue – ganz grob, an was ich am Meisten den Tag über denke und vor allem WIE ich darüber denke – sind es offensichtlich laute Zweifel, Ängste, Verurteilungen, die in Form von Selbstgesprächen oder Emotionen in mir auftauchen. Folglich sind es meine Zweifel, meine Ängste und meine Verurteilungen das, was ich am Ende des Tages ‘ernten’ werde; das, was ich über Zeit, durch die ständige Teilnahme an diesen Prozessen, manifestieren werde. Praktisch betrachtet habe ich meine Zweifel, Ängste und Verurteilungen zu meiner Bestimmung gemacht.

Und viele werden jetzt einen Einwand einbringen und behaupten, ‘Ja doch, du mußt ‘positiv denken’ oder ‘noch positiver’. Dabei sehen sie nicht, dass die Gesamte ‘Positivität’ ihren Ursprung in der ‘Negativität’ hat, was bedeutet je ‘positiver’ ich glaube an der ‘Oberfläche’ meines Bewusstseins zu sein – innerhalb und als meine Gedanken-Welten, desto ‘negativer’ ist meine Grundlage, mein Ausgangspunkt.

Deshalb habe ich mich entschlossen meine Bestimmung praktisch für mich Selbst zu kreieren, als einen Selbst-Ausdruck. Das was ich MACHE, das MACHE ich. Mit dem Desteni-Ich-Prozess stelle ich sicher, dass mein Anfangspunkt niemals in ‘Energie’ begründet. Ich erforsche meine Gedanken-Welten und vergebe mir die ‘Negativität’, die ich in-mir und als-mich erschaffen habe. Schritt für Schritt, Atemzug um Atemzug bringe ich die Interne Gedanken-Welt zum Stillstand, entlade die Energien, und erlaube und ermächtige mich damit, als der ‘Physische Körper’ der ich bin, in einer ‘Physischen Realität’ ‘Physische Dinge’ zu erschaffen = Das ist Selbst-Ver-Wirklich-ung. Und die Selbst Verwirklichung ist die Bestimmung, die ich mir für mich Selbst wünsche.

Folgende Interviews, die im Original (eng.) erworben werden können, vertiefen die Thematik von ‚Bestimmung‘, ‚Wünsche‘ und ‚Begehren‘:
Your Reason for Living – Quantum Mind Self Awareness
The Crucifixion of Jesus – Part 51



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