Tag 340 – Bedrückende Langeweile

13. Februar 2014
http://wings-of-dust.deviantart.com/art/Bring-forth-the-shadow-42916461

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Ich war den ganzen Januar zu Besuch bei Freunden, und habe mich während dieser Zeit daran gewöhnt immer Menschen um mich herum zu haben. Wieder zu Hause, überkommt mich abends eine bestimmte Stimmung. Eine Mischung aus Langeweile und Bedrückung. Ich weiß nichts mit mir anzufangen. Ich fühle mich gelangweilt und habe doch keine Lust etwas zu machen. Innerhalb von meinen Gedanken forme ich die Meinung, dass es daran hängt, dass ich jetzt alleine bin, dass ich keinerlei vereinbarte Verpflichtungen habe und dass einfach nichts ansteht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich mit dem Internen Selbstgespräch ‘Jetzt bin ich wieder alleine, und habe nichts zu tun’ zu identifizieren, und darin eine Emotion der Langeweile zu generieren, ohne mir erlaubt zu haben zu realisieren, dass ich damit eine Bestimmte ‘Stimmung’ in-mir und als-mich erschaffe – die eine bestimmte Enegie-Frequenz darstellt, die dann durch meinen gesamten Physischen Körper hindurchresoniert und die dann mein Anfangspunkt meiner Schöpfung ist – Ich erschaffe die Langeweile in-mir und als-mich und erlebe somit alles um mich herum ebenfalls als ‘langweilig’.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich bedrückt zu fühlen, weil ich gelangweilt bin, ohne zu realisieren, dass die Emotion der Bedrückung quasi die Legitimation des ganzen ‘Langeweile-Prozesses’ ist, weil ich damit aussage, dass dieser Prozess Macht über mich hat und bestimmen kann, wie ich mich fühle.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben und zu denken, dass ich von aussen motiviert werden muss, um Dinge zu unternehmen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben und zu denken, dass Dinge alleine zu machen keinen Spaß macht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe meine Zeit und meine Energie darauf zu verschwenden mich im Bewusstsein und als Bewusstsein zu langweilen, anstatt mich Selbst HIER im Physischen und als das Physische auszudrücken und Spaß mit mir Selbst zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht die Einfachheit der Lösung erkannt zu haben – obwohl das Bewusstsein so durchschaubar ist, alles was mit meinem echten Selbst zu tun hat, wird in meinem Bewusstsein immer in irgendeiner Form ‘verunglimpft’, ‘verurteilt’, ‘vermieden’, ‘widerstanden’. Und ein einfaches ‘Gefühl’ oder eine ‘Emotion’ reichen völlig aus, um es für ‘echt’ zu halten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ich Selbst für mich Spaß und Unterhaltung kreiren kann – mit einer Entscheidung – und dass ich nicht darauf warten oder hoffen sollte und darf, weil ein automatisierter Spaß oder Unterhaltung, etwas das ‘einfach’ erscheint, mit Sicherheit ein weiteres ‘Programm’ darstellt und in Wahrheit eine Ablenkung von der tatsächlichen Physischen Realität ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ich nur eine Wahl habe – Energie zu kreieren, mich mit ihr zu identifizieren und somit meine Schöpfung mit und als Energie-Lieferant und Energie-Empfänger zu fristen, also keinerlei Macht zu verfügen, weil ich damit meine Selbst-Verantwortung aufgebe – oder für mich aufzustehen, und mich Selbst zu lenken, und die Selbst-Erfahrung für mich zu kreieren, die ich mir für mich Selbst wünsche.

Ich verpflichte mich, wann immer ich sehe und mir gewahr werde, dass ich eine Stimmung der Langeweile und Bedrückung in-mir und als-mich kreiere, mich zu stoppen und mich im und als der Atem im und als das Physische zu stabilisieren. Ich erlaube es mir zu realisieren, dass es keine ‘Langeweile’ gibt, solange ich sie nicht Selbst erschaffe.

Ich verpflichte mich die Worte in meinem Kopf nicht ‘unerforscht’ und ‘ungefragt’ zu akzeptieren, und falls ich der Meinung bin, dass es mir ‘langweilig’ ist, nicht dieser Energie zu folgen, sondern sie mit und als mich Selbst anzugleichen, sprich praktisch zu betrachten, was ich tun könnte, welche Aufgaben ich mir Selbst stellen könnte – praktisch den Kontext zum Physischen nicht zu verlieren, sondern HIER – im Physischen die Ausdrucksmöglichkeiten zu erforschen.

Ich realisiere auch welches Geschenk ich mir hier eigentlich vorenthalte – Ich bin in meinem Prozess an einem Punkt angelangt, wo ich mehr ‘alleine’ bin, im Sinne von – in meinem Kopf – dass ich nicht ständig in Bewusstseins-Prozessen verankert bin. Der ‘Langeweile-Punkt’ ist sozusagen eine weitere Stufe in der Klärung meiner Selbst-Anwendung. Ich kann das Alleinsein am Abend zu Hause als eine Quelle der Selbst-Erschaffung, der Selbst-Erfüllung, der Selbst-Liebe ausleben, und die Beziehung zu und als mich Selbst weiter ausbauen und vertiefen.

 



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