Tag 337 – Ist dieser Teller wirklich für mich? – Teil 2

8. Februar 2014
http://wings-of-dust.deviantart.com/art/Hope-55173416

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Dieser Blog ist eine Fortsetzung des gestrigen Blogs: Tag 336 – Ist dieser Teller wirklich für mich? – Teil 1

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mit Enttäuschung reagiert zu haben, als ich sah, dass der Teller nicht für mich, sondern für einen hinter mir stehenden Lehrer gedacht war.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich selbst zu verurteilen und mich für naiv und doof zu halten, weil ich den Lehrer hinter mir nicht bemerkt habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe eine Schulssfolgerung aus dem Ereignis/Erinnerung zu ziehen, basierend auf meiner eigenen Projektion in Bezug auf den Teller, den ich als eine ‘besondere Würdigung’ gesehen habe – als ein ‘Ziel’ meiner Begehren – dass der Lehrer mehr ‘wert’ als ich war, und ich es im Gegensatz nicht ‘verdient’ habe, diesen Teller zu bekommen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich dafür zu schämen, dass ich es für einen kurzen Augenblick gewagt habe, mich für den Empfänger einer solchen ‘Würdigung’ zu halten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass niemand mir eine ‘Würdigung’ absprechen oder wegnehmen wollte oder gar konnte, weil es meine eigene Schöpfung war, diesen Teller als eine ‘Würdigung’ zu interpretieren und zu sehen, und dass dieses Ereignis meine eigene Beziehung zu mir und als mich selbst offengelegt und sichtbar gemacht hat – ich selbst habe mich bereits als nicht ‘würdig’ gesehen und verurteilt und habe deshalb in diesem Sinne das ganze Erlebnis interpretiert, gesehen und erlebt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben, dass jemand meine Verwechslung bemerkt haben könnte, weil ich Angst davor hatte, dass mich auch die anderen als naiv und doof verurteilen würden. Dabei habe ich nicht realisiert, dass es meine eigene Selbst-Verurteilung war, die ich auf die anderen projeziert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe einen Selbst-Glauben und ein Selbst-Bild mit und aus diesem Ereignis innerhalb meines Bewusstseins zu kreieren, dass ich es nämlich nicht ‘verdiene’, dass meine Begehren ‘erfüllt’ werden und dass ich mich dafür ‘schämen’ sollte zu begehren.

Fortsetzung folgt…



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