Tag 328 – Sich um etwas ‘kümmern’ – Teil 3

11. Januar 2014
http://www.deviantart.com/art/TAKE-CARE-417014981

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Dieser Blog ist eine Fortsetzung:
Tag 326 – Sich um etwas ‘kümmern’ – Teil 1
Tag 327 – Sich um etwas ‘kümmern’ – Teil 2                                                        

In diesem Schreiben gehe ich den nächsten Punkt durch: ‚Mitleid‘ als ‚positiver‘ und das ‚Egalsein‘ als ’negativer‘ Punkt der Polarität

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Interne Erfahrung des ‘Mitleids’ als ‘richtig’ zu definieren, im Sinne von, dass es ‘menschlich’, ‘gut’, ‘positiv’, ist, wenn man mit Mitleid reagiert, wenn man etwas oder jemanden sieht das/der nicht in Ordnung, verletzt oder krank oder in irgendeiner Weise beeinträchtigt ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe ‘Mitleid’/’Mitgefühl‘ als eine positive Bestätigung dafür zu sehen, dass etwas in meiner ‚Externen Welt‘ nicht stimmt. ‚Positiv‘ im Sinne von, dass ich erst dann bereit bin zu erkennen und hinzusehen, dass ich etwas unternehmen sollte bzw. eine Handlung/Intervention in Betracht ziehen sollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe eine Polaritätsbeziehung zwischen ‚Mitleid’/Sorge/sich angesprochen fühlen und dem ‚Egalsein’/nicht angesprochen sein erschaffen zu haben. Wobei ich in Bezug auf bestimmte Wesen/Situationen meine Interne Emotionale Reaktion ‚abwarte‘, und alleine mein ‚Gefühl‘ meine Anwendung bestimmt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass wenn mir etwas oder jemand ‘egal’ ist, dass ich einfach nichts unternehmen muss, ohne die realen, tatsächlichen Umstände zu prüfen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Zustände der Unentschlossenheit zu kreieren, wenn meine Interne Emotionale Reaktion nicht eindeutig war, und ich ambivalent in meiner Reaktion war, wenn ich zum Beispiel dachte, ich sollte ‚Mitleid‘ haben, ich aber keine solche ‚Reaktion‘ in-mir hatte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich Selbst zu verurteilen und mich für ’schlecht‘ oder ‚böse‘ zu halten, wenn ich keine ‚Mitleids-Reaktion‘ hatte, in Momenten wo ein anderer Teil von mir dachte, ich müßte eine solche Reaktion haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, wie ich völlig an der Phyischen Realität vorbeilebe und mich Interne Prozesse und Konflikte beschäftigen und ablenken, ich separierte Persönlichkeiten erschaffe und auslebe, die gleichzeitig beide Polaritäten bedienen können, und ich gewissermaßen völlig verwirrt bin, was ich nun denken, fühlen oder gar machen kann und sollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe meinen Interne Spaltung in ‚Positivität‘ und ‚Negativität‘ auf meine ‚Externe Welt ‚zu projezieren, sodass meine Entscheidungen und meine Selbst-Anwendung ‚Wie‘ und ‚Warum‘ ich mich in der Welt einbringe/helfe/unterstütze, alleine darauf basierten, was ich in Bezug auf die Welt/Wesen/Sachen im Inneren ‚fühle‘, wobei ich hier feststellen und bemerken muss, dass ich keinerlei Selbst-Bestimmtheit hatte ‚Was‘ und ‚Warum‘ ich ‚fühle‘, diese Mechanismen tauchten völlig automatisiert in-mir und als-mich auf und ich akzeptierte sie als mich Selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Emotionen und Gefühle des ‘Mitgefühls’, ‘Mitleids’ oder dem ‘Egalsein’ als meinen Kompass genutzt und es als solches betrachtet zu haben ohne jemals die Physische Realität und die Physischen Tatsachen zu erforschen, ob es tatsächlich so ist, dass mein Urteil am ‘Besten für alles Leben’ ist und ich mich so lenke, dass keine unnötigen Konsequenzen erschaffen werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass wenn ich selbst die Polarität des ‘Mitgefühls’/’Mitleids’ vs. ‘Egalsein’ auslebe, und mich alleine von Gefühlen und Emotionen lenken lasse – ich damit eine Welt kreiere, die auf exakt derselben Grundlage funktioniert, und somit niemals so etwas wie wirkliche ‘Unterstützung’ und ‘Hilfe’ existieren kann, denn es zählen NICHT die echten, realen Begebenheiten/Umstände, sondern alleine unsere Internen Reaktionen, die von Mensch zu Mensch variieren, weil jeder von uns seine eigene ‘Programmierung’ hat und auf unterschiedliche Sachen unterschiedlich reagiert – und somit haben wir eine Welt der Manipulation geschaffen, wo derjenige ‘Erfolg’ hat, der ein ‘Manipulations-Meister’ ist, diejenigen aber die Hilfe und Unterstützung am meisten bedürfen, werden bis zur völligen ‘Unsichtbarkeit’ im System ignoriert.

Ich verpflichte mich ‘Mitleid’/’Mitgefühl’ nicht als ‘positiv’ zu bewerten und es nicht als etwas ‘normales’, ‘selbstverständliches’ und ‘gutes’ zu sehen, weder Intern noch Extern – ich realisiere, dass es eine bloße ‘Energetische Reaktion’ ist, die mehr mit der individuellen ‘Programmierung’ eines Menschen zu tun hat, als mit der jeweiligen Situation. Dasselbe betrifft die Gegenseite dieser Polarität – das ‘Egalsein’.

Ich verpflichte mich in Augenblicken der Unentschlossenheit und des Zweispalts – mich zu stoppen, zu atmen – ich realisiere, dass diese Spaltung die Folge von separierten ‘Persönlichkeiten’ ist, die ich immer nur als mich Selbst akzeptiert und erlaubt habe, für die ich aber nie Selbst-Verantwortung getragen habe, im Sinne von, dass ich keine Entscheidung getroffen habe: Wer will ich wirklich sein und wie will ich leben, und welche Art von (Um)Welt will ich kreieren – und auf welche Weise und nach welchem Prinzip will ich mich lenken, sodass immer sichergestellt ist, dass jeder und alles ‘Hilfe’ und ‘Untersttzung’ bekommt, der es braucht.

Ich verpflichte mich, mich nicht mehr selbst zu verurteilen, wenn ich kein ‘Mitleid’ und kein ‘Mitgefühl’ habe – Anstatt meine Energie in Bewußtseins-Prozessen zu vergeuden und mich aufzuhalten, kann ich mich praktisch verhalten und ohne Bewußtseins-Prozesse einfach helfen und unterstützen.

 



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