Tag 323 – Das Häßlichste Kind der Welt

3. Januar 2014

sky_by_hideouslydisfigured-d5z74zlIch vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben und es für eine Tatsache zu halten, dass ich nach der Geburt das häßlichste Kind der Welt war.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mit den Worten ‘das häßlichste Kind der Welt’ eine Beziehung innerhalb von mir Selbst erschaffen zu haben, sprich diese Worte als Teile meiner Selbst-Definition zu übernehmen und sie in meinen Physischen Körper integriert zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich Selbst als Häßlich zu verurteilen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Emotion des Mitleids in-mir und als-mich zu erschaffen, wann immer ich diese Worte aussprach – ohne zu realisieren, wie ich mich Selbst mit diesen Worten konditionierte und programmierte und dieses Urteil tatsächlich zu einem Teil von mir gemacht habe – als eine Emotionale Schicht.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe eine derart destruktive Beziehung zu mir Selbst aufzubauen, wo ich mich Selbst praktisch ablehne, verneine, hasse etc.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, wie ich damit eine faktisch selbstzerstörerische Beziehung zu mir pflege, und dass dies sehr wohl weitreichende Konsequenzen für meine ganze Lebenserfahrung haben würde/tatsächlich hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass die Beziehung zu und als mich selbst mein Anfangspunkt ist, von dem aus ich mich und meine Teilnahme am Leben und mich Selbst  bestimme und lenke – und wenn Selbst-Verneinung und Selbst-Ablehnung oder Selbst-Hass mein Punkt der Schöpfung ist, werde ich immer nur Konsequenzen erschaffen und entweder ‘negative’ Erfahrungen als Bestätigungen dieser ‘Illusion’ vorfinden/erleben, oder ‘positive’ Erfahrungen machen, wo ich mich für einen kurzen Moment mal für nicht als ‘häßlich’ selbst erlebe – und DOCH würde die Programmierung und die Konditionierung als solches weiterhin ein Teil meiner Selbst-Definition bleiben und nichts würde sich wirklich ändern – Ich würde immer und immer wieder in diesem Kreislauf gefangen bleiben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe ‘Häßlichkeit’ ebenfalls als einen Punkt akzeptiert und erlaubt zu haben, über den ich keine Kontrolle und keine Selbst-Bestimmung verfüge – in anderen Worten, dass es etwas an mir gibt, für das ich einfach NICHTS kann – was praktisch die Manifestation der Machtlosigkeit ist. Und hierbei sehe, erkenne und verstehe ich, dass es nicht wirklich um ein Urteil geht, sondern um die Tatsache, dass ich glaube ‘gezwungen’ zu sein/’gezwungen’ werden zu können, Beziehungen und Punkte in-mir und als-mich einfach als ‘Wahrheiten’ hinzunehmen. ‘ich bin häßlich’ egal was ich denken oder glauben mag – ich bin der ‘Meinung’ der anderen völlig ‘ausgeliefert’.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich bis jetzt mein Möglichstes getan habe – also dass meine gesamte Lebenserfahrung davon bestimmt worden ist – mich von der ‘negativen’ Seite der Polarität in die ‘positive’ zu bewegen – und egal wie ‘schön’ zu werden, aber immer nur in den Augen der ‘Anderen’. Und so habe ich das Selbst immer weiter verkannt und verlernt, dass es ein Selbst überhaupt gibt.

Ich sehe, erkenne und verstehe (und stelle auch mit einem gewissen Schreck fest), dass auch meine Partnerwahl nie wirklich ‘frei’ war: Wenn ich ‘überzeugt’ war, dass ein potenzieller Partner, mich für ‘schön’ hielt, war das Grund genug für mich ihn auch für den ‘passenden’ Partner zu halten – ohne weitere Punkte/Betrachtungen/Perspektiven zu beachten. Und darin stelle ich auch den faszinierenden Zusammenhang fest, dass ich – weil ich nicht glaubte eine ‘Kontrolle’ über meine ‘Häßlichkeit’ zu haben, ich auch nicht ‘kontrollieren’ konnte, wer mein Partner wird. Und hierin kommt ebenfalls der Punkt von Machtlosigkeit zum Vorschein.

Und auch vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe den Punkt der ‘Schönheit’ eines Menschen, auf einen winzigen Punkt einer ‘Illusion’ völlig limitiert zu haben, zum Beispiel auf die Form und die Symmetrieren der Gesichtszüge, so als ob dieser Punkt alleine den ganzen Menschen bestimmen würde.

Ich verpflichte mich – wann immer dieses Urteil in-mir und als-mich auftaucht, sei es als ein Internes Selbstgespräch oder als eine Emotion des Mitleids – die Manifestation meines Emotionalen Körpers, wo ich dieses Urteil bereits in meinem Physischen Körper eingebettet habe – mich sofort zu stoppen, zu atmen – und diese selbstverachtende Art der Beziehung zu und als mich selbst nicht mehr zu akzeptieren oder erlauben.

Ich verpflichte mich, nicht mehr auf die Achtung und die Liebe der ‘Anderen’ zu hoffen – ich realiere, dass dies ohnehin nur dem System nützen würde, um die nächste Polaritäts-Schleife vorzubereiten, den Wechsel von ‘negativ’ zu ‘positiv’ bzw. umgekehrt – wenn ich eine stabile, gesunde, förderliche Beziehung mit und zu mir Selbst will, muß ich diese ‘Wandlungen’ im Kern meiner Selbst unterbinden und stoppen.

Ich verpflichte mich, mich nicht mehr in sinnlosen und selbstzerstörerischen Bewußtseins-Aktivitäten zu vergeuden und meine ‘Energien’ in diese Richtung zu lenken, viel mehr erlaube ich mir einen Neuen Weg der Selbst-Achtung und der Selbst-Liebe aufzubauen und zu pflegen.



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