Das Geheimnis der Vollkommenheit

12. Dezember 2013

ftuWas in Bezug auf Vollkommenheit verstanden werden muss, ist – dass sobald man etwas als solches beurteilt und bezeichnet, man wirkungsvoll die Möglichkeit entfernt dieses Etwas weiterzuentwickeln, es wachsen zu lassen, es ständig und kontinuierlich zu verbessern. Daher ist Vollkommenheit heutzutage definitionsgemäß eine Limitation, die ein Endergebnis miteinschließt, aber die Möglichkeit weiterer Verbesserungen ausschließt.

Deshalb lade ich dich dazu ein, die Definition von Vollkommenheit zu überprüfen, und den Nutzen und Wert einer Neudefinition von Vollkommenheit zu erkennen und verstehen, und sie nicht als Vollendung zu sehen, sondern als eine stetige und kontinuirliche Bestrebung, Einbringung und Bemühung für eine stetige und kontinuirliche Verbesserung und Selbstvervollkommnung, als den Beginn eines jeden Atemzuges. Vollkommenheit sollte deshalb das Wort sein, das den Prozess der Menschheit beschreibt. Denn die Menschheit entbehrt ganz sicherlich wahrhaftige Besterbungen/Ambitionen und in den meisten Fällen wird alleine Glück angestrebt, die niedrigste Form der Bestrebung.

Verstehe, dass Vollkommenheit niemals erreicht werden kann, weil du dann beschränkt, fertig und wenn man so will, in Rente bist. Vollkommenheit ist deshalb ein ewiger nicht endender Entwicklungsprozess, und Selbstvervollkommnung ist das bestmögliche Potenzial einer neuen Lebensart, die – falls du sie inne hast – genug Achtung für das Leben aufbringst und es als etwas Großartiges betrachtest. So bin ich doch der Überzeugung, dass Leben ein nicht endendes Potenzial und Prozess der bedingungslosen, stetigen und kontinuirlichen Vollkommenheit, Verbesserung und Schöpfung ist, für sich und für alle anderen seiner Teile, und dass Leben ein Teil Aller ist.

Darum ist Vollkommenheit kein Ziel; oder ein Mittel zum bestimmten Zweck, es ist der Anfangspunkt von dem aus man sich selbst in jeder Hinsicht lenkt – innerhalb und als Integrität und Selbstachtung. Um dich selbst zur Besserung alles Lebens zu kultivieren und zu verfeinern. Nicht weil du dich selbst als Altruist wähnst, sondern weil du erkennst, dass das was in dir steckt, auch in allen anderen steckt.

Aber welcher Glaube des Menschen betifft schon ihn selbst?

Mir ist klar, dass dein Denken und dein Glauben in Bezug auf Vollkommenheit bedingt worden ist, und wenn es um Selbstvervollkommnung geht, hast du eine überragierende Vorstellung, die dich ergeben lassen wird, alles taktisch damit begründet, dass du nur ein Mensch bist. Welch ein schwacher Vorwand für ein Wesen, weil das bist du – ein Wesen. Das Menschliche Wesen ist nur ein Teil davon, und nicht das Endergebnis, es gibt kein Endergebnis. Alles ist ein Teil des Prozess der Vervollkommnung.

Du siehst, das Sprichwort ‘niemand ist vollkommen’ klingt wahr, doch ist jemand der sich einbringt und nach immer größerer Vollkommenheit, Wirksamkeit und Genauigkeit in jeder Hinsicht strebt, Tag für Tag, Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug, keine bessere Verkörperung der echten, richtigen und relevanten Bedeutung dieses Sprichwortes. Ein Mensch mit einer solchen Tugend, ist wahrhaftig ein Wesen von Kraft.

Ich möchte dir einige Worte der Ermutigung mitgeben, bitte ziehe in Betracht, wie du dir selbst gegenüber mehr Selbstachtung zeigen kannst. Gebe dich nicht mit einem Endergebnis zufrieden, das besser sein könnte, das du besser machen könntest. Verleugne nicht deine Möglichkeit zu wachsen und mit Vollkommenheit, Wirksamkeit, Genauigkeit und Präzision zu erschaffen, als deine Richtlinie der beständigen Beharrlichkeit der Vollkommenheit.

Es zerreißt mich, wenn du dir die Wertschätzung der Selbstvervollkommnung selbst absprichst. Wohl aber erkenne ich, dass dir durch die verschiedenen Formen der Religionen beigebracht worden ist, dich selbst als eine verminderte Lebensform eines Sünders zu akzeptieren – verdammt zur Sünde, wenn man so will – dies war jedoch der Schwindel von Anfang an. Religionen haben dir dein Potenzial, deine Stärke und Fähigkeiten entsagt. Sie haben dafür gesorgt, dass du dich minderwertig fühlst, nicht gut genug, als ob ein Dasein in einer endlosen Zeitschleife das wiedergutmachen könnte, was Religionen dich über dich Selbst haben denken und glauben lassen.

Du bist ein Universum für sich, unendlich viel größer als die Gedanken, die dich davon abhalten dich als die Größe des Lebens zu erkennen und zu sehen. Steh auf und starte die Reise der Vollkommenheit. Du kannst es, und bist wahrlich fahig viele der Beschränkungen zu überwinden, sowohl die inneren, wie auch die außerhalb von dir.

Original Artikel ‚The Secret of Perfection‘ aus dem Englischen übersetzt von AGA am 12/12/2013



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