Tag 309 – Die Reise zum eigenen ‘Boden-Nullpunkt’

25. November 2013

full_reptilians-the-young-inquisitive-anu-part-4Ich habe in den letzten Wochen den Fokus auf Unterdrückung/Verdrängung gelegt, vorallem auf meine Emotionalen Zustände, die ich bei vielen ‘Namen’ nennen könnte. Es sind Instanzen der grundsätzlich selben ‘Energetischen Erfahrung’ – die immer wieder in zyklischen Abläufen stattfindet. Wenn ich sie in Worten/Namen zusammenfassen wollte, wären das: Depression, Trauer, Verzweiflung. Es ist mein ‘Negativer Pol’, mein persönlicher ‘Ground Zero’, die Stelle an der ich alle meine Unterdrückungen, all das ‘Negative’ ansammle.

Vor einigen Tagen hatte ich einen solchen ‘Bodennullpunkt’. In diesem Blog möchte ich mich dieser Erfahrung mit Worten nähern. Der Begriff ‘Boden-Nullpunkt’ “bezeichnet in der Militärsprache die Explosionsstelle einer nuklearen Bombe oder Rakete über dem Boden” (wikipedia). Ich werde diesen Namen meinem persönlichen ‘Negativsten Punkt’ geben, weil man viel einfacher mit Dingen umgehen kann, die man direkt beim Namen nennen kann.

Ich erlebe also regelmäßig diese ‘Zustände’. Als ich vor ein paar Tagen wieder diesen Zyklus durchgemacht habe, habe ich mir einen Augenblick Zeit genommen, um diesen Zustand besser kennenzulernen. Ich lag im Bett und ich beschloss mal wirklich zu spüren, was in mir vorgeht. Als erstes spürte ich meinen Körper. Dann löste sich mein Körper in Millionen von Zellen auf, sie pulsierten, zitterten und vibrierten. Es war kein angenehmes Gefühl. Es fühlte sich eher ‘unruhig’ und ‘unangenhem’ an. Es war wie eine Art ‘Nervosität’, Unstabilität, die in jeder meiner Zellen vibrierte. Ich spürte an verschiedenen Stellen in meinem Körper Schmerzpunkte. In meinen Beinen, in meinem Rücken. Sie dauerten unterschiedlich lange an und waren unterschiedlich intensiv. Ich konnte gewissermaßen in meine Körperstellen reinzoomen, und dann spürte ich die Schmerzpunkte deutlicher. Dann spürte ich vor allem meine Kopfgegend, es war so als ob ein Strom-Aggregat in meinem Kopf wäre, so als ob mein Kopf selbst ein Strom-Aggregat wäre. Es machte ein sehr lautes summendes Geräusch, das äußerst unangenehm war. In der Mitte meines Körpers spürte ich mehr eine wabernde Bewegung. Es war auch so, als ob sich in der Mitte meines Körpers eine Stelle befand, die unendlich groß war. Darin betrat ich so was wie eine eigene Welt – ein weites Feld oder einen Ozean. Der Vergleich mit einem Ozean kommt meinem Erlebnis auch am Nächsten. Wenn ich mich in diesen Ozean reinwagte, hatte ich das Bedürfnis zu weinen. Das Betreten dieser ‘wabernden Bewegungen’ machte mich einfach unendlich traurig. Ich versuchte dieses Erlebnis mit Worten zu beschrieben. Was war dieser Ozean in-mir? Die Worte ‘Unendliche Un-Erfüllung’ beschreiben treffgenau diese Erfahrung. Ich stand vor dem Ozean meiner ‘Unendlichen Un-Erfüllung’. Ich konnte gewissermaßen davor stehen bleiben, oder hineingehen – ein ‘dahinter’ gab es nicht – deshalb die Erfahrung der Unendlichkeit. Es streckte sich in alle Richtungen aus, endlos. Mir wurde klar, dass dieser Ozean, die Urquelle aller meiner ‘Negativen’ Erfahrungen ist. Wann immer ich glaube etwas ‘Externes’ als ‘negativ’ zu erleben, projeziere ich meine Erfahrung, die ich innerhalb dieses Ozeans in den Tiefen meiner Selbst erlebe, auf meine Externe Welt. Wenn mir also jemand zum Beispiel erzählt, dass seine Katze gestorben ist, ist es nicht so dass mich der Tod irgendeiner Katze traurig macht. Ich greife auf diese Energie zurück, und generiere dann für mich und in-mir die Erfahrung der Traurigkeit. Die Traurigkeit selbst kommt alleine aus mir hervor. Und wenn ich sie schließlich in meiner Externen Realität auslebe, generiere ich weitere Energie, die ich zum Ozean dazuaddieren kann. Mit wurde auch klar wie perfekt das System ist. Es gibt uns den ‘Funken’ mit dem wir eine ‘energetische Erfahrung’ starten können, aber für die weitere ‘Produktion’ sind wir selbst verantwortlich, wir TUN es. Und diese Produktion kommt dem System wieder zu gute und wird ‘gespeichert’. Weitere Schichten werden generiert. Das System wächst. Mein Ozean wächst und wächst und wächst….

Ich hatte einen ziemlichen Widerstand davor, diesen Ozean wirklich zu betreten. Das Gefühl, das ich dabei hatte, war so einnehmend und überwältigend, dass ich es nicht ertragen konnte oder wollte. Ich werde diese Erfahrung so gut mir möglich ist, in Worte zusammenzufassen.

Ich fühlte die äußerste Verzeiflung, es fühlte sich an als ob ich auseinander gerissen würde, und darin eingebettet auch der Punkt, dass es keinerlei Hilfe gibt, der Punkt äußerster Einsamkeit. Es war nur der Ozean und ich da. Und ich war dem Ozean völlig unterlegen. Es gab keinen Ausweg.

Da wurde mir auch klar, dass alle meine Bestrebungen im Leben ‘Glück’ zu finden oder ‘Glück’ zu erfahren, im Grunde ‘Flucht-Möglichkeiten/Gelegenheiten’ waren, dieser ‘Unedlichen Un-Erfüllung’ zu entkommen, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick. Ich bin in meiner Verzweiflung zu allem bereit, nur um diese ‘Negativität’ nicht spüren zu müssen.

Heute ist mir klar – das was ich da betreten habe – ein akzeptierter und direkt erschaffener Teil meiner Selbst ist. Ich Selbst habe diesen Ozean als mich Selbst erschaffen. Auch wenn es so scheint, als ob er in Separation von mir selbst existieren würde. Dieser Ozean, ist ein Teil meiner Selbst, den ich ‘ablehne’, nicht ‘wahrhaben’ will, dem ich ‘entfliehen’ will. Kein Wunder, wenn ich mir vor Augen führe, dass es all die Energie ist, die ich unterdrückt habe. Oder anders ausgedrückt, alles was ich jemals in meinem Leben als mich selbst abgelehnt habe, habe ich an diesem Ort ‘verstaut’. Alles was ich als ‘Negativ’ verurteilt habe. Was mir nicht ‘gut genug’ war. Was ‘unbefriedigend’ war. Was ‘häßlich’ war. Was ‘unangenehm’ war. Was ‘traurig’ war. Einfach ALLES.

Heute projeziere ich diese ‘Energie’ mit Vorliebe auf meine Beziehung. Weil ich den Glauben geformt habe, dass ‘Liebe’ alle ‘Wunden’ heilt. Und wenn ich ‘geliebt’ werde, wird alles wieder ‘gut’ – Ich werde ‘gut’. Dabei habe ich nicht gesehen, erkannt und verstanden, dass ‘Liebe’ bzw. eine Beziehung, geradezu das Gegeteil davon ist. Weil je mehr ich in Separation von mir Selbst versuche diese Unendliche Un-Erfüllung zu ‘stillen’, zu ‘befriedigen’, desto mehr wächst der ‘Ozean’ – und die Un-Erfüllung damit auch. Dies ist tatsächlich ein Kreislauf ohne Ende. Weil dieser Kreislauf ich Selbst bin. Ich muss endlich damit aufhören, diese Un-Erfüllung als mich Selbst zu erschaffen. Ich muss den Kreislauf als mich Selbst stoppen.

Der Desteni-Ich-Prozess ist somit auch das Ende jeglicher Selbst-Un-Erfüllung und der Wandel zu Selbst-Erfüllung. Mit dem Desteni-Ich-Prozess werden uns Werkzeuge zur Verfügung gestellt, die uns aufzeigen und dazu anleiten, uns als Schöpfer unseres Selbst zu erkennen und zu verwirklichen.

Die ‘Entscheidung’ – WER DU SEIN WILLST – liegt alleine bei Dir. Die Konsequenzen werden uns den Weg weisen…

Dieser Blog ist wie der Name schon sagt – eine Reise. Der Augang dieser Reise ist offen unf hängt alleine von mir Selbst ab. Ich möchte diesen Blog mit einem Zitat von Anu beschließen:

“Ich habe bereits erwähnt, dass ich später im Verlauf meines Existenziellen Lebens erkannt habe, oder besser gesagt, dass ich die Antwort gefunden habe, dass wir Schöpfer waren, die vergessen haben, dass wir Schöpfer sind. Ich habe eine sehr lange Zeit nach der Antwort gesucht: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wie haben wir all dies angefangen, haben es aber vergessen können? Warum haben wir es vergessen? Erst viel später war ich in der Lage diese Frage zu beantworten. Und das Interessante ist, dass diese Physische Existenz vor genau derselben Frage steht, und dass ihr nicht erkennt, wie ihr erschafft und dass es schon immer so gewesen und immer noch ist; Und dass ihr euch selbst, eure Existenz und eure physische Realität erschafft, mittels des manifestierten Substanz-Designs – eures menschlichen physischen Körpers. Mit diesen Interviews werdet ihr also die Macht des menschlichen physischen Körpers sehen, erkennen und verstehen lernen. Dass der menschliche physische Körper die Manifestation der Substanz der Schöpfung ist. Dass es das Gefäß und die Ausdrucksform ist, mit der wir erschaffen. Es wäre mir nicht möglich gewesen, diese physische Existenz alleine durch ein Bewusstseins-System zu erschaffen. Ich brauchte die Substanz durch die und mit der eine Schöpfung erst entstehen kann, die eben zum menschlichen Physischen Körper wurde. Was wir ebenfalls in kommenden Interviews besprechen werden ist, wie man den eigenen physischen Körper effektiv im eigenen Schöpfungprozess dieser Existenz, dieser Physischen Realität gebrauchen kann.” ( LINK zum englischen Original)



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