Tag 13 – Ich ‚glaube‘ an Gott

14. Mai 2012

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben es gäbe einen unsichtbaren, allmächtigen, allbarmherzigen ‚Gott‘, ohne mir erlaubt zu sehen/erkennen/verstehen dass meine ‚Beziehung‘ mit diesem wörtlich ‚unfassbarem‘ Wesen, keine echte/reale Grundlage hatte, da ich in der Physichen Welt nie einen echten/realen Kontakt mit einem solchen Wesen hatte, und auch die Physische Welt, so wie sie zur Zeit funktioniert/besteht keine solche Annahme bestätigt hätte, denn wie kann ein allmächtiger und allbarmherziger ‚Gott‘ Leid/Krieg/Hunger/Ungerechtigkeit auf der Welt – seiner Kreation – erlauben, akzeptieren, zulassen?

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen/erkennen/verstehen, dass die Beziehung die ich glaubte mit ‚Gott‘ zu haben, eine Form der Schizophrenie ist, wo ich eine getrennte ‚Persönlichkeit‘ in mir erschaffe, und sie nach meinem Gusto gestalte und forme.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen/verstehen/erkennen dass meine Gebete, Unterhaltung mit Gott immer ein Selbst-Gespräch waren, indem ich mich selbst in ‚Persönlichkeiten‘ getrennt habe, um eine Illusion eines Gespräches zu erzeugen, und dass faktisch niemand anderer bei meinen Gebeten geredet hat als ich selber.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe mit Menschenverstand Religion zu betrachten, denn es gibt so viele Religionen auf der Erde, so viele Menschen existieren, jeder hat eine eigene Auslegung/Interpretation und oft widersprechen sich die Vorstellungen/Interpretationen, warum hätte ein ‚Gott‘ ein derartiges Durcheinander in seiner Schöpfung zugelassen?

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, durch den Gauben an ein ‚höheres‘ Wesen sich meiner Selbst-Verantwortung entzogen habe, und damit der Verantwortung für diese Welt, denn ich habe mich nicht mehr verantwortlich für dieses Durcheinander gefühlt.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe den ‚Glauben‘ als ein Mittel zu benutzen mich ‚besser‘ zu fühlen, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen/erkennen/verstehen, dass das ‚Besserfühlen‘  nur eine Illusion und Selbst-Täuschung war, weil sich NICHTS geändert hat, nur meine Idee/Vorstellung von mir selber in meinem Kopf hat sich verändert.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe meinen ‚Glauben‘ als ‚Überlegenheit‘ zu sehen, weil ich ‚gesegnet‘ war eine ‚Gläubige‘ zu sein, im Sinne von, dass mir die ‚Gabe‘ des Glaubens ‚geschenkt‘ worden ist – wieder eine Verantwortung die ich nicht bereit war zu tragen – und ich mich selber als ‚besser‘, ‚weiser‘ angesehen habe als ‚Ungläubige‘; Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe ‚Ungläubige‘ als miderwärtig und dumm anzusehen, weil ich glaubte dass ‚Gott‘ mich ‚auserwählt‘ hat; Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen/erkennen/verstehen dass dieses Verhaltensmuster mich vom LEBEN getrennt hat, weil ich die Menschen in abstakte Gruppen von Gläubigen und Ungläubigen eingeteilt habe, ohne mir erlaubt zu haben zu sehen/erkennen/verstehen, dass diese Einteilung völlig unnötig und realitätsfern ist und überhaupt keine Rolle im Leben spielt, denn wir ALLE sind Eins und Gleich, wir haben dieselben Körper mit denselben Bedürfnissen, wie Essen, Schlafen, Kleidung, Wohnung, Bildung etc. und dass diese Einteilung den einzigen Zweck hatte, nämlich mich über die anderen zu erheben, um mich ‚wichtiger‘ und ‚bedeutender‘ zu fühlen.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe an einen abstakten ‚Gott‘ zu glauben, weil ich Angst vor der Zukunft und vor dem Tod habe und ich bereit war an etwas zu glauben, dass mir eine ’schöne‘ Zukunft ausmalte und den Tod als einen ‚Übergang‘ ins ’nächste‘ Leben erklärte, ohne Beweise!, ich erkenne/sehe/verstehe, dass Religionen mit den Urängsten der Menschen spielen und sie ausnutzen, um Menschen zu manipulieren, indem sie den Menschen ‚Lösungen‘ präsentieren, die die Menschen hören wollen/die ich hören wollte.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe mir selber zu vertrauen, wenn ich Menschenverstand benutzt habe und mir ‚meine‘ Religion‘ betrachtet habe, und mir klar war, dass mit Religion etwas nicht stimmen kann, dass es so viele Punkte gibt, die widersprüchlich sind, die keinen Sinn machen, weil ich Angst hatte ausgespottet zu werden, und ich Angst hatte vor einer Welt in der es keinen ‚Gott‘ gibt, denn dann würde es bedeuten, dass keiner das Durcheinander auf der Erde in Ordung bringen kann/will/wird.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe an Welt-Verschwörungen zu glauben, wenn ich erkannt habe, dass Religion Manipulation und Täuschung ist, ohne die Konsequenzen zu ziehen und mir erlaubt zu haben zu sehen/erkennen/verstehen, dass ebenso der ‚Gott‘ in mir eine Selbst-Manipulation und Selbst-Täuschung ist.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst vor einer Welt ohne ‚Gott‘ zu haben, weil in einer solchen Welt ich alleine für mich verantwortlich wäre, und die Welt wie sie heute existiert wäre die Hölle!

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass alleine meine Lebenserfahrung dafür ausreicht mir ein ‚Bild‘ vom allbarmherzigen ‚Gott‘ zu machen, weil ich so oft ‚Glück‘ in meinem Leben hatte und das ‚Schicksal‘ gnädig mit mir war, ohne dass ich es mir erlaubt habe zu sehen/erkennen/verstehen, dass ein allbarmherziger ‚Gott‘ – alleine dem Namen nach – ALLEN Menschen auf gleiche Weise diese Gnade erweisen hätte müssen.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe die Welt/Realität in seiner Gesamtheit zu betrachten, dass nämlich fast die Hälfte der Menschheit ein Leben lebt, dass ich unter keinen Umständen erfahren möchte, und dass ein allbarmherziger Gott eine solche Welt niemals zulassen würde; Ich vergebe mir selbst dass ich es  mir nicht erlaubt habe ‚Gotteswerk‘ nach dem Maßstab des Prinzips ‚das Beste für ALLES Leben‘ zu betrachten, denn dann hätte ich mir erlaubt zu sehen/erkennen/verstehen, dass wenn es diesen ‚Gott‘ gäbe – er weiß Gott – nicht ALLbarmherzig gewesen sein kann.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen/verstehen/erkennen, dass Religionen so wie sie heute bestehen, uns Menschen von einander trennen, spalten, abgrenzen, und dass wir Religionen missbrauchen/ausnutzen, um die Vorurteile, die wir selber in uns gebildet haben zu bestätigen, und dass Religion damit ein Mittel der Macht und Kontrolle ist.

Ich vergebe mir sebst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe an die ‚ehrlichen‘ Absichten an den Menschen zu glauben, der behauptet ‚gläubig‘ zu sein, ohne reale, physische, tatsächliche Taten zu fordern, weil ich mich in meiner eigenen Selbst-Religion bestätigt fühlte, und ich mich selbst damit als ‚gut‘ bezeichnen konnte, ohne reale, physische, tatsächliche Taten leisten zu müssen.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu sehen/erkennen/verstehen, dass ‚gute‘ Absichten NICHT ausreichen, weil sie lediglich Meinungen/Fatamorganen/Illusionen/Träume in meinem Kopf sind,  sondern dass nur messbare und sichtbare Taten, die von allen beurteilt werden können, nötig sind, um die Absichten eines Menschen beurteilen zu können. Und wenn ich es mir erlaube Religion mit diesem Massstab zu betrachten, sehe/erkenne/verstehe ich dass alles was Religionen prädigen, heiße Luft ist, denn keine Religion hat messbare und sichtbare Schritte zur Verbesserung dieser Welt eingeleitet/getan.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe den Satz ‚Religion ist ein Opium fürs Volk‘ als abstrakt, dumm und vorallem blind (gottesblind) zu verurteilen, obwohl dieser Satz die tatsächliche Aufgabe der Religion in dieser Welt/Realität umschreibt, denn Opium ist ein Betäubungsmittel, der dem Individuum ein ‚High‘ beschert, ohne die Lage an sich zu ändern, ohne überhaupt was zu ändern, genau dass was Religion macht, wir gehen am Sonntag oder Weihnachten zur Kirche, am Freitag in die Moschee, beten, bitten, flehen, und dann gehen wir nach Hause und machen genauso weiter wie zuvor, ohne irgendetwas zu ändern, ohne uns zu ändern!

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die ‚betörende‘ Gehirnwäsche der Religionen zu glauben, dass es ein späteres ewiges Leben gibt, und dass diese Welt NICHT real ist, und nur ein TEST, warum hat der Vatikan dann kostbare Kunstwerke für Milliarden gesammelt über hunderte von Jahren, warum teilen die Saudis (die Wächter der Kaaba in Mecca) ihre Milliarden NICHT? Wenn dies alles NICHT real ist, warum haben wir dann solche Angst vor dem Tod? Warum teilen wir nicht ALLES? Wenn diese Welt/Realität ein Test ist, haben wir diesen Test als Menschheit nicht bestanden. Ist es nicht vernünftig zu sehen/erkennen, dass wenn all die, die vor uns gestorben sind, und die in den Himmel aufgestiegen sind, wieder das Durcheinander im Himmel erschaffen werden, dass es bereits auf der Erde gab/gibt? Wie soll es Frieden im Himmel geben, wo wir doch den Erden-Test NIE bestanden haben? Und wenn einer glaubt er müsste Gottesfeinde auf der Erde töten, was sagt das über Gott aus? Was sagt das über UNS aus?

Ich verpflichte mich hiermit alle Selbst-Gespräche mit einem Gott zu stoppen, weil ich erkenne, dass ALLEINE ICH in meinem Kopf bin, und dass ich faktisch eine schizophrene ‚Persönlichkeit‘ in mir selber erschaffe, und dass ich es selber bin, die mit mir redet.

Ich verpflichte mich die Verantwortung für mich selber nicht mehr auf schizophrene ‚Persönlichkeiten‘ die ich selber in mir erschaffe zu übertragen, weil ich erkenne/sehe/verstehe dass dies der pure Wahnsinn ist, und ich erkenne, dass dieser Wahnsinn der schizophrenen ‚Persönlichkeiten‘ die wir in unseren Köpfen erschaffen haben, diese Welt zu dem Ort des Durcheinanders macht/gemacht hat, und wenn wir diese Welt ändern wollen, muss ich/müssen wir die volle Verantwortung für meine/unseren schizophrenen ‚Persönlichkeiten‘ tragen, uns nicht mehr in Selbst-Illusionen und Selbst-Täuschungen verlieren, sondern HIER im Physischen bleiben, weil nicht gute Abischten diese Welt ändern werden, auch keine Gebete, Bitten oder Fürbitten, sondern konkrete, praktische, reale, physische TATEN, die sich nach dem Prinzip ‚das BESTE für ALLES LEBEN‘ richten, denn nur wenn es ALLEN gut geht, geht es DIR und MIR garantiert! gut.

Ich verpfliche mich mich nicht mehr von hoffnungsvollen, schönen Worten manipulieren zu lassen, die ein späteres ewiges Leben versprechen, weil ich erkenne, dass diese Worte/Gefühle wie eine Art Droge sind, die mich für einen kurzen Augenblick besser fühlen lassen, ich aber dann in die ‚graue‘ Realität zurückkehren muss, also warum nicht gleich auf praktische Weise diese ‚graue‘ Realität in etwas neues umformen, eine neue Welt, in der JEDER gerne LEBT.

Ich verpflichte mich Menschen nicht mehr in Kategorien des ‚Glaubens‘ einzuordenen, weil ich erkenne/sehe/verstehe, dass die Kategorien selbst eine Illusion und Täuschung sind, absolut nicht real und wörtlich ausgedacht, dass diese keinen praktischen Wert haben; sie trennen uns voneinander und vom LEBEN selbst.

 

 

 

 

 

 



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