Tag 303 – Weitere Details der Eifersuchts-Erfahrung

12. November 2013
http://www.deviantart.com/art/match-heart-in-fire-106541028

http://www.deviantart.com/art/match-heart-in-fire-106541028

Ich habe heute eine Eifersuchts-Erfahrung erlebt. Sie war einwenig anders als sonst.

Ich empfehle es meinen Lesern auch die anderen Blogs, die sich mit Eifersucht beschäftigen zu lesen, um ein volles Verständnis meines Prozesses zu bekommen. Ihr findet sie im Archiv.

Und um es vorweg zu nehmen, ich habe realisiert, dass ich keine Angst vor wiederkehrenden Eifersuchts-Erfahrungen haben sollte und auch ansonsten vor den Punkten, die ich in meinem Prozess durchlaufe, weil ich nur so die Korrektur meiner Selbst-Anwendung direkt prüfen und testen kann. Darin erkenne ich auch, dass der Anfangspunkt einer Korrektur nicht der sein sollte, dass ich glaube oder es mir gar wünsche, dass diese Art von Erfahrungen nicht mehr stattfinden. Dies zeigt einfach an, dass ich immer noch unehrlich wäre – weil ich einfach immer noch Angst in mir rechtfertigen würde, mag sie noch so winzig, so plausibel oder so versteckt sein.

Also – ich war beschäftigt und plötzlich hat mein Herz wehgetan. Es hat sich so angefühlt als ob es ganz fest zusammengedrückt worden wäre. In diesem Augenblick bin ich gewissermaßen ‘aufgewacht’ und habe tatsächlich in der Realität ‘nachgeschaut’ – Was geht ab, warum reagiere ich plötzlich auf diese heftige Art. Und obwohl ich es doch sah, ich meine ich kann nicht leugnen, dass ich es hab wirklich kommen sehen. Und das ist eindeutig der Punkt absoluter Selbst-Ehrlichkeit. Wir gucken hin und sehen doch nichts. Wir lassen einfach alles um uns herum, aber auch uns Selbst automatisch und automatisiert ablaufen. Ich habe es also zugelassen, dass es passiert. Ich reagierte.

Diese Prozesse finden in einer so hyperschnellen Geschwindigkeit statt, dass es einfach erscheint sie zu rechtfertigen und zu behaupten, man hätte es nicht kommen sehen. Und doch ist mir klar, es gibt keine Entschuldigung. Wenn ich mein Gewahrsein HIER aufgebe, zum Beispiel mit der Behauptung ich ‘wäre beschäftigt’, ist es eine bloße Ausrede.

Um noch mal zum ersten Satz zurückzukehren. Ich sagte, dass diese Erfahrung anders als sonst abgelaufen ist. Damit meine ich, dass das Erste worüber ich mir gewahr geworden bin, meine Physische Reaktion war – mein Herz tat mir weh. Ich konnte mich in und als diese Erfahrung stoppen, dh. ich habe keine weiterführenden Selbstgespräche erlaubt, aber es war auch nicht so, dass ich den Schmerz stoppen konnte.

Ich habe dann die Situation überblickt und es mir erlaubt einwenig ‘zuzuschauen’. Ich hatte bereits eine gewisse Stabilität und habe mich nicht mit dieser Erfahrung identifiziert. Ich habe sie ‘ausspielen’ lassen um zu schauen, wohin sie mich führen könnte. Ich habe es erlaubt, um genauer sehen zu können, was da eigentlich im Detail in mir passiert.

Es ist tatsächlich so, dass wenn ein Externes Ereignis mich in meiner Internen Welt eine Eifersuchts-Erfahrung erleben läßt – ich eindeutig das Externe absolut ‘persönlich’ nehme. Es ist so, als ob da draussen etwas wirklich mit mir geschehen würde, oder mit einem Teil von mir. Und so sehe, erkenne und verstehe ich, wie ich einen ‘scheinbaren’ Teil von mir – in meinem Bewusstsein – getrennt und separiert habe und dann glaube und annehme, dass irgendjemand irgendwas damit ‘anstellen’ kann. Folglich ist eine Eifersuchts-Erfahrung wirklich nur ‘Verlust’-Angst, oder genauer gesagt die Selbst-Verlust-Angst.

In diesem Fall habe ich eindeutig eine Selbst-Definition innerhalb der Eifersuchts-Erfahrung innerhalb meines Phyischen Herzens konditioniert. Die Verbindung von Eifersucht und Herz erscheint auch ganz ‘vernüftig’. Ich kann mich an meine erste Eifersuchts-Erfahrung erinnern. Ich habe da einen (scheinbaren) Teil von mir mit dieser Erfahrung derart konditioniert, dass ich eine Physische Konsequenz erschaffen habe – mein Herz tut mir weh!

Die heutige Erfahrung war einfach eine Wiederholung dieses Musters. Die ‘Akteure’ auf meiner Bewusstseins-Bühne haben ‘gepasst’ – ich konnte das ‘alte Spiel’ wiederholen. Ich habe einige Bildnisse/Images ausgetauscht und schon durfte ich loslegen und diese Erfahrung für mich und als mich generieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass irgendjemand – den ich offensichtlich in meinem Bewusstsein zu jemandem ‘besonderen’ umgewandelt habe – irgendwas mit mir ‘anstellen’ kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben, dass irgendjemand irgendwas mit mir ‘anstellen’ kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass die Handlungen der anderen, mich auf einer Emotionalen Ebene, die praktlisch absolut nicht ‘real’ ist, beeinflussen können.

Erstaunlich, dass ich keine Angst empfinde, wenn ich höre, dass jemand Gift ins Grundwasser schüttet – dies erscheint mir ‘zu weit’ und ‘irrelevant’ – dabei erschaffen doch nur ‘reale’ Handlungen ‘reale’ Konsequenzen für mich und für alle anderen auch.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe eine Bewusstseins-Beziehung mit diesem ‘Jemandem’ zu erschaffen, von der und von dem ich glaube ‘abhängig’ zu sein, so als ob ein Teil von mir mit diesem ‘Jemand’ verschmolzen wäre und was immer dieser ‘Jemand’ tut, beeinflusst mich auch.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass es doch ich Selbst bin, die mich ‘beeinflußt’ und dies auf ‘Andere’ projeziert und dass niemand mit mir was ‘anstellen’ kann, es sei denn ich erlaube es, insziniere es und spiele es aus.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mein Physisches Herz in das ‘tödliche Spiel der Angst’ miteinzubeziehen und es so zu mißhandeln.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren und mir nicht einzugestehen, dass ich es doch Selbst bin, die mein Herz leiden läßt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mein Herz dafür ‘bezahlen’ zu lassen, dass ich unehrliche Beziehungen in Separation von mir Selbst kreiere.

Ich realisiere, dass mein Herz völlig selbst-bestimmend ist, es folgt seinem Design in Einheit und Gleichheit mit dem Gesamten Körper. Es ist nur mein ‘Dazwischen Funken’ als Bewusstsein, das diese Harmonie unterbricht und Konsequenzen erschafft.

Ich verpflichte mich, mein Gewahrsein auf meinen Physischen Körper zu lenken, und meinen Prozess weiterhin zu beschreiten, damit ich eines Tages damit aufhöre, meinen Physischen Körper zu mißbrauchen, und ihn als Bewusstsein zu quälen.

Ich verpflichte mich, Beziehungen der Separation von und als mein Physischer Körper zu entlarven, um mich als eine Physische Reale Manifestation der Einheit und Gleichheit als LEBEN HIER zu erschaffen.

Ich verpflichte mich von meinem Physischen Herz zu lernen und es als mich Selbst in Einheit und Gleichheit zu umarmen, dankbar zu sein – dass es so zuverlässig und bedingungslos mich als LEBEN hier unterstützt, und das Blut durch meine Adern pumpt und mich so HIER wirklich LEBEN läßt.

Ich realisiere, dass absolut niemand mir irgendwas ‘wegnehmen’ kann, oder mich ‘schlecht fühlen’ lassen kann, und dass es deshalb absolut keinen realen Grund dafür geben kann, Eifersuchts-Erfahrungen als mich Selbst zu akzeptieren oder zu erlauben.

Ich realisiere, dass es niemals um ‘Andere’ geht, was sie mit mir ‘anstellen’ oder mir ‘antun’ können – Es war und ist immer die Beziehung zu und als mich Selbst gewesen, die ich akzeptiert, erlaubt und so auch manifestiert habe.

Ich vepflichte mich, meine Beziehung zu mir Selbst von der Kondition der Eifersuchts-Erfahrung komplett zu säubern, indem ich meinen Prozess des Schreibens, der Selbst-Vergebung und der Praktischen Umsetzung meiner Selbst-Schöpfung bis zum Erfolg fortfahre.



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