Tag 295 – Kochen mit ‘Liebe’

27. Oktober 2013

123_2Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe ‘Liebe’ und ‘Kochen’ zu verknüpfen und aus ‘Kochen’ mehr zu machen als es tatsächlich ist. Ich habe das ‘Kochen’ mit einem ‘Gefühl’ verbunden und so eine ‘Wahnvorstellung’ übers ‘Kochen’ in meinem Bewusstsein geschaffen, dass es ‘mehr’ ist als die Zubereitung von Essen, das ich zum Über-Leben brauche.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, wie ich das Zubereiten von Essen, also etwas was eigentlich NUR eine Beziehung mit und als mich Selbst darstellt – eine Tätigkeit mit der ich meinen Physischen Körper ‘nähre’ – völlig verdreht habe, es nach außen projeziert habe, und dem ‘Kochen’ eine Bedeutung und Definition in Separation von mir Selbst gegeben habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe ‘Kochen’ als eine Möglichkeit ausgebaut zu haben ‘Gefühle’ zu generieren, so als ob nicht das Essen selbst meinen Körper nähren würde, sondern verrückterweise, die Gefühle die ich darin generieren kann.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, wie ich mit meiner Verbraucher-Mentalität sogar das ‘Essen Zubereiten’ als ein ‘Konsum-Objekt’ mißbraucht habe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, wie ich mit diesem Verhalten und dieser Akzeptanz eine ganze Industrie des Koch-Konsums aufrecht erhalte: Sternenköche, teures Kochgeschirr, Maß-Küchen, oder sowas wie silbernes oder goldenes Besteck, unpraktische Tischdecken, die nur darauf warten bekleckert zu werden, Klasse I-III – Gemüse,  etc. sodass ich das WESENtliche aus den Augen verloren habe, zum Beispiel die Tatsache, dass wir als Lebewesen Essen zum Überleben brauchen und ob sichergestellt ist, dass ALLE Lebewesen ausreichend zu Essen haben.

Ich verpflichte mich, meine Beziehung zu Kochen neu auszurichten und die völlig unnötigen ‘Liebes’-Gefühle, die sowieso nur in meinem Kopf existieren, zu lassen.

Ich realisiere, dass die Zutat ‘Liebe’ nicht existent ist, es sei den ich ‘denke’ sie mir aus und glaube an sie; sie wird aber trotzdem nicht ein Teil des ‘Essens’, sondern bleibt eine ‘Wahnvorstellung’.

Die Zutaten, die die Erde uns zur Verfügung stellt – das ist real – der Umgang mit Essen als Rohstoff – das ist real. Die Verteilung der Ressourcen als Rohstoffe, die wir zum Überleben brauchen – das ist real. Essen ist real. Kochen ist real.



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