Tag 289 – Morgendliches Schreiben

10. Oktober 2013
http://www.deviantart.com/art/Writing-75333743

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Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe wenn ich aufwache, in Gedanken-Muster abzuschweifen — obwohl ich weiß wohin mich das führt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe aus dem ‘Wissen’ und der ‚Erkenntnis‘, dass ich genau weiß wohin mich Gedanken-Muster führen eine Persönlichkeit kreiert zu haben, ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich mit diesem ‘Wissen’ immer noch im und als Bewusstsein bewege, also dass ich daraus niemals zu einer Praktischen Lösung gelangen werde.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass die Praktische Lösung immer HIER ist, ich bedarf sozusagen keiner Mentalen Vorbereitung um mich im und als mein Physischer Körper zu bewegen, zu atmen, zu leben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht die Einfachheit einer Praktischen Lösung zu sehen und zu erkennen – mein Physischer Körper ‘denkt’ über das Atmen nicht nach, er bereitet sich NICHT auf das Atmen vor, er speichert auch kein ‘Wissen’ über das Atmen ab. Der Atem ist ein Direkter Ausdruck meines Lebendigen Körpers. Folglich kann ich ebenfalls, wenn ich aufwache, mich direkt HIER ausdrücken, mit und als mein Physischer Körper atmen und mich ohne Mentale Bewusstseins-Prozesse bewegen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, dass ich am Morgen mit dem selben Bewusstseins-Zustand aufwache, mit dem ich mich ins Bett gelegt habe, und folglich, dass wenn ich einen Punkt nicht am Vortag ‘löse’, er das Erste ist, was mir am Morgen begegnet.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich meine Morgenroutine als große Hilfe in meinem Prozess praktisch nutzen kann, weil mir mein Bewusstsein mit größter Genauigkeit anzeigt, was mich gerade ‘wurmt’ — also die relevanten Punkte in meinem Prozess.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, dass wenn ich immer wieder die selben Gedanken-Muster am Morgen abspiele, dies ein Zeichen dafür ist, dass ich seit Jahren! an ein paar wenigen Punkten ‘hängen geblieben’ bin. Und das ist doch eigentlich cool – es ist nicht so wahnsinnig ‘groß’ ‘unüberwindbar’ wie mein Bewusstsein es mir ‘vorspielt’.

Ich entschließe mich jeden Morgen nach dem Aufwachen, die Bewusstseins-Prozesse auszuschreiben und die Gedanken-Muster im Detail zu betrachten und sie mir Schritt für Schritt zu vergeben, alle Punkte zu mir zurückzuführen. Und Praktische Lösungen für mich zu etablieren, so dass ich nach und nach, nicht mehr mit ungelösten Punkten ins Bett gehen muss.



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