Tag 281 – Stress | Wo liegt das eigentliche Problem?

15. September 2013

Ich habe auf Eqafe.com einige Atlanteans-Interviews gefunden, die sich speziell mit dem Punkt ‘Stress’ auseinandersetzen. Darin wird eine mir völlig neue Perspektive auf ‘Stress’ eröffnet. Zum Beispiel die Tatsache, dass ‘Stress’ eine Eigenschaft ist, die wir mit der DNS als ‘Information’ erben, aber auch von unseren Eltern/Vorbildern als ‘Verhaltensweisen’ kopieren. Eigentlich logisch, dass auch ‘Stress’ genetisch vererbbar ist, wie auch vieles mehr, das wir zur Zeit entdecken. Ich habe im gestrigen Schreiben z.B. von meinen Magenschmerzen in Zusammenhang mit Stress/Angst geschrieben. Meine Mutter hat exakt die selben Symptome. Dies erklärt warum ‘Stress’ ein derart tiefgehender, mitreissender und schier unüberwindlicher Zustand zu sein scheint. Es ist gewissermaßen ‘vorprogrammiert’ und so erfordert es schon eine auf einer ‘Entscheidung’ basierenden ‘Wesens’-Änderung, die Änderung unserer grundsätzlichen Grund-Einstellung zu jener Sache/Tätigkeit/Beziehung, die wir mit ‘Stress’ konditioniert haben.

Ich habe mir heute den 3-ten Teil der Stress-Reihe angehört, und eine Aussage ist mir besonders im Gedächtnis hängen geblieben. Stress zu ‘überwinden’ heißt NICHT mit einer bestimmten Aufgabe/Job aufzuhören – die Überwindung von Stress bedeutet die Bewusstseins-Prozesse, die immer nur innerhalb von einem Selbst in Bezug zu dieser Aufgabe/Job stattfinden zu stoppen und zu korrigieren. Mit anderen Worten geht es nicht darum, im ‘EXTERNEN’ etwas zu ändern, sondern im ‘INNEREN’.

Es gibt einige Geschichten, die von ‘Aussteigern’ berichtet werden, die ihr ‘stressiges’ Leben aufgegeben haben, um irgendwo anders bzw. in einem völlig neuen Leben ihre Bestimmung, ihr Ziel, ihre ‘wahre’ Erfüllung gefunden haben. Die Art von Geschichten, wo Banker zu Yoga-Lehrern werden oder auf einer exotischen Insel eine Bar aufmachen, und erzählen, dass auch wenn sie heute weniger Geld verdienen, dieses Leben sie viel mehr erfüllt und sie nun wirklich glücklich sind. Diese Art von ‘Ausstieg’ ist jedoch echter Luxus, den ich mir gar nicht leisten kann. Dass Menschen mittellos eine neue Existenz woanders für sich aufbauen können, die auch noch völlig ‘stressfrei’ ist, ist einem Lotto-Gewinn gleichzusetzen und eigentlich nicht glaubwürdig.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe im ‘Externen’ den Grund für meine ‘Stress’-Erfahrung  zu suchen, ohne zu realisieren wie ich damit eigentlich den Punkt der Verantwortung verschiebe und mich damit praktisch glauben lasse, der ‘Stress’ sei ‘Etwas’, dem ich ‘ausgesetzt’ bin und nicht eine ‘energetische’ Erfahrung, die ich selbst in-mir und als-mich generiere — also gänzlich selbst-verantwortlich bin.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass KEINE Aufgabe/Job/Tätigkeit an sich ‘stressig’ ist, sondern eine Kondition, die ich Selbst in Bezug zu dieser Aufgabe/Job/Tätigkeit kreiert habe.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass um ‘Stress’ zu stoppen, ich NICHT die Tätigkeit/Job/Arbeit ändern muss, sondern meine eigene Konditionierung – für die ich selbst-verantwortlich bin.

Ich verpflichte mich, wann immer ich ‘Stress’ empfinde, mich zu verlangsamen und mich daran zu erinnern, dass es NICHT die Arbeit/Tätigkeit per se ist, die ‘stressig’ ist, sondern meine eigene Konditionierung in Bezug zu dieser Arbeit/Tätigkeit und dass es deshalb auch in meinen Händen (meinem Kopf) liegt, diese Beziehung aufzulösen bzw. zu korrigieren.

Ich verpflichte mich, meine Konditionierung in Bezug zu Arbeit mir noch tiefer anzuschauen und in die Tiefsten Überlebens-Ängste mit Selbst-Ehrlichkeit vorzustoßen, um die Stress-Erfahrung ein für alle Mal als mich Selbst zu stoppen, zu korrigieren und mich neu auszurichten. (Ich habe bereits im November 2012 einige Blogs zu ‘Arbeit’ geschrieben, Du findest sie im ARCHIV)



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