Tag 277 – Stress | Gedanke/Bild-Dimension

2. September 2013

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe in einer Arbeits-/Tätigkeitsituation, in der ich das ‘Ende’ nicht absehen, ausrechnen und bewerten kann, mir ein Bild/Image/Gedanken vorzustellen, wie ich von einem Berg/einer Lawine überrollt werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe bestimmte Arbeitstätigkeiten sofort in Quantum Zeit als ‘riesen Berge’ zu sehen und so schon bei der Vorstellung mit ‘Stress’ zu reagieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe in einer Arbeits-/Tätigkeitsituation, in der ich das ‘Ende’ nicht absehen, ausrechnen und bewerten kann, sofort an mir selbst zu zweifeln und zu glauben, dass wenn ich es nicht absehen, ausrechnen und bewerten kann, es deshalb so ist, weil es zu ‘viel’ ist, was von mir abverlangt und erwartet wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe auf Aufgaben/Tätigkeiten, deren Ende ich nicht von Beginn an absehen, berechnen und bewerten kann, mit ‘Stress’ zu reagieren, also mich von Beginn an ‘überfordert’ zu fühlen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, wie ich mich selbst entmachte, in dem ich mir von Beginn an mein ‘Scheitern’ am Ende vorstelle, ohne überhaupt etwas gemacht/begonnen zu haben.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe mich innerhalb einer Aufgabe/Tätigkeit ‘sicher zu fühlen’, wenn ich glaube das Ende zu kennen, ohne zu realisieren, dass das was ich mir als ‘Ende’ vorstelle, genauso wie das Bild/Image des Scheiterns alleine in meinem Kopf/Bewusstsein exisitert, also ebenfalls nicht wirklich ‘real’ ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe den Bildern/Images in meinem Kopf/Bewusstsein mehr zu vertrauen und sie für ‘real’ zu halten – als ob ich die Tatsächliche ‘Zukunft’ sehen könnte – als auf das zu vertrauen, was tatsächlich ‘Real’ ist — Meine Applikation, Schritt für Schritt, Atemzug um Atemzug, die zu einem ‘realen’ Ergebnis führt.

Ich verpflichte mich, insbesondere in Arbeitssituationen, die ich als ‘stressig’ definiert habe, mich zu verlangsamen, zu atmen, mich im und als das Physische zu stabilisieren — damit ich für-mich und als-mich ‘Ruhe’ aufzubaue — indem ich den Fokus auf Selbst-Vertrauen / auf meine Applikation/Anwendung lege und nicht auf die Bewusstseins-Bilder, die ggf. auftauchen.



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