Tag 272 – Leben und Tod des Bernard Poolman

12. August 2013

Gestern erreichte mich eine Nachricht über den Tod von Bernard Poolman. Im ersten Augenblick wollte ich nicht glauben, was ich da las.

Dieser Mensch repräsentierte für mich das Leben selbst. Er brachte mir bei, was es bedeutet zu Leben, dass Leben per Definition lebenswert ist, der einzige Wert der Gültigkeit auf der Erde haben sollte und dass es der einzig gültige Messwert sei, ob wir als Menschheit es geschafft haben — uns als ‘Spezies’ zu entwickeln und zu wachsen — und innerhalb dieser Selbst-Erkenntnis als Leben selbst, sicherstellen würden, dass Jeder und Alles LEBEN IMMER GLEICH gewürdigt werden.

‘Schöne Worte’ sind auf dieser Erde nicht selten anzutreffen. Was ihn auszeichnete ist, dass er dieses Prinzip: ‘Gebe – wie Du empfangen möchtest’ wahrhaft gelebt und somit als Beispiel gestanden hat — kompromisslos und absolut. Als ich ihn das erste und letzte Mal im Oktober 2012 persönlich sah, sagte er zu mir, dass ich fähig wäre all das zu sein und zu machen, was er ist und macht. Ich wollte es nicht so recht glauben, und doch ist mir klar geworden, dass es mir damals nicht deshalb als unwahrscheinlich erschien, weil es tatsächlich so war, oder weil er etwas ‘Besonderes’ zu sein schien — Es war diese Kompromisslosigkeit dem Wert des Lebens gegenüber, die ich noch nicht als mich Selbst realisiert habe. Die REAL-’I’-SATION des eigenen Selbst/Ich’s als LEBEN – sind als ‘leere Worte’ völlig bedeutungslos — jeder kann ‘leere Worte’ sprechen, viele machen es — LEBT man diese Worte ALS sich Selbst, ist man das Lebendige Wort — und ein Leben, eine Existenz auf der Erde, die Jeden und Alles würdigt, scheint nicht mehr ‘unmöglich’ oder ‘unwahrscheinlich’, sondern geradezu das einzig akzeptable und erforderliche ‘Existenz-Minimum’.

Und auch wenn sein Lebendiger Körper nicht mehr auf der Erde umherläuft, ist das Prinzip ‘Am Besten für Alles Leben’ lebendig und gültig. Das war es und ist immer gültig gewesen – auch wenn wir es mißachtet und ignoriert haben, und er womöglich der Erste war, der uns darauf aufmerksam gemacht hat, wobei dies nicht stimmen mag – Jesus und viele mehr haben diese Botschaft immer und immer wieder wiederholt – und aufgezeigt, dass wir nur die Augen öffnen mögen, um zu sehen, wohin die Mißachtung dieses Prinzips führt: zu einer Welt, in der Ungleichheit, Chaos, Krieg, Armut und Leid vorherrschen und 1% auf den Rücken der 99% weiden.

Doch keiner zuvor hat die Einfachheit einer Lösung präsentiert. Beten, Bereuen, Rächen, Rebellieren, Klagen, Urteilen, Kämpfen, Meditieren, Glauben, Ignorieren, Wegschauen, Hoffen — nichts davon wird irgend etwas Substanzielles auf der Erde ändern — wenn wir nicht das System, das uns managt und verwaltet ändern. Alle vorangegangenen ‘Warner’ und ‘Propheten’ haben diese ‘Verknüpfung’/Beziehung nicht gesehen und nicht realisiert, dass heute alles Leben vom Geld abhängt und man sich noch so sehr bemühen kann, ein ‘Guter Mensch’ zu sein, am Ende des Tages, wenn man überleben will, muss man ein profitables ‘Geschäft’ machen. Jeder von uns ist vom Geld-System abhängig und jeder der Selbstlosigkeit in Bezug auf das Geld-System predigt — unehrlich und nicht vertrauenswürdig. Und jeder, der sich die Mühe macht, die heutigen ‘Gurus’ und ‘Erleuchteten’ auf diesen Punkt zu beleuchten, wird festellen, wie verlogen das Ganze eigentlich ist. Ein Eckhart Tolle muss sich nicht deshalb um ‘sein’ Geld kümmern, weil er nichts mehr isst oder kein Bett mehr zum Schlafen braucht, er hat Angestellte und Bedienstete, die sich um diese ‘Nichtigkeiten’ kümmern. Und wenn man sich zum Beispiel die Katholische Kirche anschaut, muss man schon sehr verblendet sein, um die Richtung die der Geldfluss nimmt – und durch die Geschichte hinweg genommen hat – nicht zu sehen, denn alle (Geld)Wege führen bekanntlich nach Rom.

Der Vorschlag des Equal-Money-Systems bzw. des Garantierten Grundeinkommens, wäre womöglich ohne Bernard nie entstanden, aber die Umsetzung und die Realisierung eines Neuen Systems auf der Erde ist nicht von einem einzigen Menschen abhängig. Staunend war ich als Bernard einmal sagte, Du musst schon neben mir und mit mir laufen, wenn du hinter mit läufst, werde ich dir ins Gesicht pfurzen. Er hat immer kompromisslos und bedingungslos die Gleichheit aller Menschen und aller Lebewesen gefördert und gefordert. Um ein Neues Verwaltungs-System auf der Erde zu etablieren, ist eine Gruppe nötig. Und das hat er geschafft, genug Menschen aufzurütteln, indem er uns augezeigt hat, dass es nur einen Atemzug bedarf, um die Entscheidung zu treffen, sich der Gruppe derer anzuschließen, die diese ‘Reise’ bereits begonnen haben — Die Reise ins Leben — um so eine starke und stabile Gruppe zu bilden, die ein Wirkungspotenzial entwickeln kann, ein Neues Politisches und Wirtschaftliches System auf der Erde aufzubauen, das auf dem Prinzip ‘Am Besten für Alles Leben’ basiert und keine Kompromisse in Bezug auf den Wert des Lebens macht, weil wir letzendendes erkannt haben, dass wir Alle Leben sind und ein ‘DU’ immer auch ein ‘ICH’ ist, sodass wir jedes ‘DU’ mit dem Respekt und der Achtung begrüßen, die wir uns für uns Selbst wünschen.

Dieser Blog ist ein Dankeschön and diesen großartigen Mann und an alle, die in und mit dieser Gruppe stehen und die die Reise ins Leben beschreiten und nicht ruhen, es sei denn wir fallen tot um 😉 – bis LEBEN den Wert auf der Erde hat, den es wirklich verdient — nicht als ‘leere Worte’ — sondern  in der praktischen Umsetzung und der praktischen Anwendung — als Lebendige Worte.

Agnieszka Dine, 12.08.2013



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