Tag 265 – Arschlöcher – das sind immer die ‘Anderen’ – Entscheidungs-Paranoia (5)

28. Juli 2013

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Dieser Blog ist ein Teil einer Reihe, alle anderen Artikel findest Du aufgelistet im Archiv.

Heute formuliere ich die Selbst-Kurrektur-Leitsätze für-mich und als-mich aus, bezogen auf meine bisherigen Blogs dieser Reihe, insbesondere aber “Tag 263 – Sei kein Arschloch! – Entscheidungs-Paranoia (3)”.

Dazu möchte ich noch einmal einen Satz aus meinem letzen Blog “Tag 264 – Arschlöcher – das sind immer die ‘Anderen’ – Entscheidungs-Paranoia (4)”  zur Hilfe nehmen:
“Diese im wahrsten Sinne des Wortes Selbst-Erkenntnis: dass ich es doch Selbst war, die dieses Urteil gefällt hat, ist schon erstaunlich. Ich habe diesen Konflikt in-mir und als-mich erschaffen — einmal den Vorwurf ‘Arschloch’, den ich auf die besagten ‘Anderen’ projeziert habe und auf der anderen Seite meine Begehren und Wünsche, die ich unter allen Umständen ‘verwirklichen’ wollte. Dies sind echte paranoide Züge. Meine Begehren und Wünsche, haben sich von den Vorwürfen ‘verfolgt’ gefühlt. Ich habe mich mit dem ‘Positven’ — den Wünschen und Begehren — identifiziert, es ALS mich Selbst ausgelebt, und das ‘Negative’ — den Vorwurf ‘Arschloch’ — auf die besagten ‘Anderen’ projeziert. Sonst wäre mir der Wahn womöglich schon eher aufgefallen, oder ich hätte einfach den Verstand komplett vorloren.”

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich eine Trennung/Separation innerhalb meines Selbst zugelassen, akzeptiert und erschaffen habe, weil ich mich nicht entscheiden konnte und wollte: ‘Wer ich bin’. Innerhalb und als mein Bewusstsein kann ich diverse ‘Persönlichkeiten’ simuleren, entwerfen, kreieren — die direkte Widersprüche und Konflikte darstellen, auf diese Art und Weise werde ‘Ich’ als diverse ‘Charaktere’ im-und-als Bewusstsein zu ‘Verkörperung’ dieser Widersprüche und Konflikte. Sowohl mein Innenleben wie auch mein Außenleben werden zu ‘Schauplätzen’ und ‘Austragungsorten’ dieser Widersprüche und Konflikte.

Ich realisiere, dass ich die Verantwortung für MEINE Bewusstseins-Prozesse tragen muss ALS mich Selbst, um fähig zu sein diese Widersprüche und Konflikte ein für alle Mal zu stoppen, und somit auch die Konsequenzen vorbeugen, die ich damit erschaffe.

Deshalb verpflichte ich mich, wann immer der Vorwurf ‘Arschloch’ in-mir und als-mich auftaucht, vorallem als ein projezierter Vorwurf, dh. ich nehme an Denk-Prozessen teil, in denen ich ‘denke’, jemand anderes würde ‘denken’ ich mache etwas ‘böses’, ‘unanständiges’, ‘assoziales’, ‘arrogantes’ etc. — mich sofort zu stoppen, den Atem dazu zu nutzen mich im-und-als das Physische zu stabilisieren, ggf. Selbst-Vergebung anzuwenden, indem ich all die ‘Vorwürfe’ zu mir Selbst zurückführe und sie nicht nach außen projeziere. Ich verpflichte mich meinen Anfangspunkt zu betrachten — meine Begehren, Wünsche und Ängste — um die darin eingebettete Polarität aufzudecken und zu entlarven und den ‘Negativen’ Punkt für den ich insbesondere nicht als mich Selbst Verantwortung tragen will — und schließlich verpflichte ich mich eine ‘Entscheidung’ zu treffen und zu leben, was ich in-mir und als-mich verantworten will: ‘Wer ich wirklich sein will’ in Einheit und Gleichheit als Leben HIER. Desweiteren realisiere ich, dass diese Entscheidung auf dem Prinzip ‘am Besten für alles Leben’ erfolgen muss, damit ich keine Konsequenzen erschaffe, denen ich früher oder später ohnehin begegnen muss, weil alles was ich erschaffe immer Folgen hat, die sich auf uns ALLE auswirken, denn Folgen folgen Universellen Gesetzen und kennen keine Grenzen — So wie zum Beispiel Umweltverschmutzung sich auf uns alle auswirkt, oder wenn wir unsere Gewässer und Luft verpesten, rauben wir unser aller Lebensgrundlage.



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