Tag 250 – Unsichtbare Monster Paranoia (2) – Selbst-Vergebung

23. Juni 2013

 

http://browse.deviantart.com/art/moster-251524457

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe, wenn ich einer Situation begegne, die nicht so verläuft, wie ich es mir vorgestellt habe, mir in meinem Kopf/Bewusstsein ‚Erklärungen‘ zu erfinden, warum und wie es zu dieser Situation kommen konnte, und Was oder Wem ich daran die ‚Schuld‘ geben kann.

Darin vergebe mich mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ich deshalb die Situation als ‚irritierend‘ empfinde, weil ich mir bereits im Bewusstsein eine ‚Vorstellung‘ davon gemacht habe, wie eine bestimmte Situation zu verlaufen hat, was offensichtlich Hoffnungen und Begehren beinhaltet.


Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ich hierin bereits die Physischen Tatsachen ignoriere, und im-und-als Bewusstsein anfange meine eigene ‚Version‘ der Situation zu erfinden, und dass hier bereits der ‚Wahn‘ anfängt.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass durch meine gewissermaßen absichtliche Ignoranz der Physischen Tatsachen, diese sich zum Image der ‚Unsichbaren Monster‘ in meinem Bewusstsein ‚entwickeln‘ – so dass ich weiterhin am Wahn festhalten kann und mir einreden kann, dass es ‚Unsichtbare Kräfte‘ gibt, auf die ich keinen Einfluß habe, die sich meinen ‚Sinnen‘ entziehen, vor denen ich mich ‚fürchten‘ muss.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass sie sich nur deshalb meinen ‚Sinnen‘ entziehen, weil ich mit Absicht an den Illusionen und Wahnvorstellungen in-und-als Bewusstsein festhalte und festhafte – was praktisch bedeuetet, dass ich sie nicht sehen WILL.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ich im-und-als Bewusstsein IMMER die Tatsachen ‚ausblenden‘ werde, die meiner Paranoia widersprechen, weil ich ansonsten die Mechanismen des Bewusstseins in Frage stellen müsste – weil im Vergleich zu Physischen Realität das Bewusstsein selbst eine komplette Illusion und Wahn ist und würde ich die Physischen Tatsachen betrachten, mit ihnen arbeiten und eine Situation nach den Physischen Tatsachen evaluieren, wäre mein ‚Wahn‘ ja dahin.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass meine Ängste vor den ‚Unsichtbaren Monstern‘ eigentlich die Angst vor den Physischen Tatsachen ist, die absolut kontraproduktiv und unnötig ist, und diese Angst selbst, die Trennung in-mir und als-mich kreiert, so dass ich mich separiert von der Situation, der Physischen Tatsachen im-und-als Bewusstsein erlebe und erfahre, anstatt direkt mit dem zu arbeiten, was HIER ist, und falls eine Situation nicht so verläuft wie ich es ‚berechnet‘ oder geplant oder erwartet habe, dies als eine Chance zu sehen, mich darin zu korrigieren, mich neu auszurichten, meine Illusionen aufzulösen, und eine effektivere Herangehensweise zu finden.



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