Tag 245 – Selbst-Entmachtung durch Selbst-Mitleid

10. Juni 2013

 

http://browse.deviantart.com/art/self-Pity-213932183

Dieser Blog ist eine direkte Fortsetzung des gestrigen Eintrags: Tag 244 – Ball in einem Flipper-Automaten

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe an der Emotion des Selbst-Mitleids teilzunehmen und sie zu verkörpern und zu glauben, dass ich es bin, wobei ich völlig die Mechanismen, die in-mir und als-mich stattfinden, ignoriere – nämlich die Systemtische Wiederholung eines Energie-Musters – der Wechsel zwischen Wut und Selbst-Mitleid.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, WIE die Worte die ich gebrauche um diesen ‚Zustand‘ zu beschreiben, dass ich mich ‚ausgeliefert‘ fühle, ‚überwältigt‘, ‚ausgebrannt‘ – exakt meine Beziehung mit und zu dieser Situation beschreiben und festlegen, und eigentlich meine Interne Beziehung zu und mit mir Selbst sind – eine Totale Selbst-Trennung – Ich separiere mich von der Situation, von all dem was in-mir und als-mich vorgeht und so bin ‚Ich‘ es doch Selbst, die mich ‚entmachtet‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass Selbst-Mitleid eine Selbst-Unehrlichkeit ist, die auf gar keinen Fall gefördert noch fortgeführt werden darf, weil ich darin ausdrücke, dass ich durch meine eigene Kreation ‚leide‘, aber nichts dafür kann – was offensichtliche Täuschung und Manipulation ist, weil ich sehr wohl für meine eigene Kreation verantwortlich bin und damit auch, für alle Folgen und Konsequenzen, die sie mit sich bringt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass Selbst-Mitleid die absolute Selbst-Entmachtung ist.

Ich vergebe mir Selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realiseren, dass Selbst-Mitleid eine selbst-unehrliche Form der Vergebung ist, wo ich eine Validation meines Zustandes von Außen suche – die Vergebung/Erleicherung innerhalb meiner ‚Sünden‘ – ohne dass ich bereit bin mich darin zu ändern. Ich will nur hören, dass ich das Recht habe ‚aufzugeben‘, weil die ‚Lage‘ ach so ’schwer‘ ist – ohne jegliche Reflexion, dass ich es doch in erster Linie war, die diese ‚Lage‘ kreiert hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass solange ich an den Energetischen Erlebnissen teilnehme, darin aufgehe und sie verkörpere, praktisch KEIN Selbst-Gewahrsein möglich ist, und ohne Selbst-Gewahrsein werde ich KEINE Lösungen finden bzw. sie als mich Selbst realisieren können.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass die Praktische Anwendung meiner Selbst im und als LEBEN KEINE Energetischen Erfahrungen bedarf, und ich direkt mit dem was HIER ist arbeiten und es lenken und bestimmen kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es zugelassen und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass wenn ich Selbst-Mitleid mit mir habe und diese Emotion in-mir uns als mich akzeptiere und erlaube – ich eigentlich mein ‚Selbst mit Leid‘ verknüpfe – ich kreiere eine Externe Beziehung mit dem ‚Leid‘, dass ich Selbst für mich und als mich im-und-als Bewusstsein erschaffe.

Ich verpflichte mich, wann immer ich mir gewahr werde, dass ich in diesen Energien als Emotionen der Wut und des Selbst-Mitleids wie in einem Flipper-Automaten teilnehme, mich zu stoppen, zu atmen, und mir zu erlauben zu realisieren, dass meine Teilnahme darin eine Illusorische Auswegslosigkeit kreiert, die NICHT ‚real‘ ist und dass ich genauso wie ich es kreiert habe auch stoppen kann und anstatt meine Aufmerksamkeit und mein Gewahrsein in Energien als Emotionen zu channeln und sie zu verkörpern, verpflichte ich mich im Physischen zu verbleiben, und die jeweilige Situation, Lage, meine Beziehung darin zu reflektieren und eine Praktische Lösung zu finden, einen Weg mich Selbst zu korrigieren und zu ändern und auf diese Weise mein Gewahrsein/Selbst-Anwendung effektiv zu nutzen.

Ich realisiere, dass ich mit dem Stoppen von bestimmten Bewusstseins-Teilnahmen – wie zb. Internen Selbstgesprächen, in denen ich bereits eine bestimmte Beziehung zum Ausdruck bringe, wie zb. ich bin all dem ‚ausgeliefert‘, es ‚überwältigt‘ mich – mich darauf vorbereiten und mich dabei unterstützen kann, solchen Flipper-Automationen vorzubeugen. Und anstatt mich innerhalb dieser Bewusstseins-Prozesse zu definieren, kann ich sie auf eine Praktische Weise nutzen, indem ich die auftauchenden Emotionen und Back-Chats mir selbst vergebe und konkrete Korrektur-Schritte durch Realisationen einleite.



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