Tag 9 – Ich träume von Sex

7. Mai 2012

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe den ganzen Tag über in der Erinnerung an den Traum den ich in der Nacht hatte zu verweilen, in meinem Mind habe ich  immer wieder die Szene abgespult und zurückgespult, ohne mir erlaubt zu haben zu erkennen und zu realisieren, dass ich mich dadurch dezimiert und beschränkt habe auf den Mind, dass ich nicht HIER war, dass ich in einem Film gefangen war.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu realisieren und zu erkennen dass ich während ich in meinem Kopf Filme vor- und zurückspule, ich nicht anwesend bin, sondern gefangen in einem unsichtbaren Gefängnis, dass ich mir selbst erschaffe und mich darin gefangen halte und vom LEBEN trenne.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben ich bräuchte Körperkontakt um erfüllt, zufrieden und befriedigt zu sein.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu realisieren und erkennen dass ich von Körpernähe/Sex träume weil ich mich getrennt davon definiert habe, und ich glaube im Äußeren/einer anderen Person Befriedigung, Zufriedenheit und Erfüllung finden zu müssen, weil ich mir nicht erlaubt habe zu erkennen dass ich mir das selbst vorenthalte, mich praktisch vor mir selbst verschließe und mich von mir selbst als LEBEN trenne.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass Träumen/Tag-Träumen von Körpernähe/Sex nicht real ist, sondern ein mentaler Mind-Fick, der mich ausser Gefecht setzt, vom LEBEN trennt und ich lediglich ein Energie-Junkie bin.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu erkennen, dass Tag-Träumen eine Selbst-Täuschung und Illusion ist, die einfach unakzeptabel ist, die ein Hinweis auf meine Ignoranz und Abwesenheit ist.

Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich in Tag-Träume zu flüchten, weil ich der Welt und Realität entfliehen möchte, und mir selbst als die Welt und Realität nicht begegnen will.

WTF! Ich bilde mir ein ich bräuchte Körperkontakt, und versklave mich selber an den Mind, verlasse sozusagen meinen Körper – auf der Suche nach einem anderen Körper – dabei betrüge und belüge ich mich selbst – und kaufe die Illusion.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe zu erkennen und zu realisieren, dass der Körper den ich in meinem Mind/in meinem Kopf suche ICH selbst bin!


Ich vergebe mir selbst dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe das Physische völlig zu ignorieren, die Tatsachen zu ignorieren, weil ich ein Energie-Junkie geworden bin.

Ich vergebe mir selbst dass ich es mir nicht erlaubt habe die Selbst-Täuschung und die Illusion  in und mit einem Atemzug zu stoppen und HIER zu bleiben, als mein Körper, das Physische EINS und GLEICH mit dem LEBEN.

Das ist krass, ich sehe und erkenne den Teufel in mir, ich bin bereit mich selber aufzugeben, zu verkaufen, mich an den Mind zu prostituieren, hauptsache ich krieg ein bißchen Energie – Ich bin eine Mind-Prostituierte – wörtlich denn ich habe Sex im Kopf!!!

Hiermit verpflichte ich mich jegliche Mind-Prostitution zu stoppen, zu atmen und HIER zu sein, ich verpflichte mich neu auszurichten, indem ich mich verpflichte die Illusionen und Tag-Träume über Sex/Körpernähe zu stoppen, denn ich erkenne dass sie absolut nicht real sind, dass ich nicht HIER bin, weil ich auf eine wörtlich ‚wahnsinnige‘ Reise in meinem Mind gehe um etwas zu finden, was bereits vor meinen Augen HIER ist. Ich sehe und erkenne, dass ich in meinem Mind etwas suche, was ich mir selbst vorenthalte, den Körperkontakt mit mir selbst – EINS und GLEICH mit dem LEBEN HIER.

Ich verpflichte mich nicht mehr von Körpernähe zu träumen, sondern sie mir HIER als das PHYSISCHE, das Erlebnis meinen echten realen Körpers, der atmet und lebt zu gewähren und zu schenken.

 

 

 

 



Post a new comment

Copyright © 2012-2015 AGA | All rights reserved.