Tag 238 – Was ist eine Beziehung? | Equal Money

24. Mai 2013

Was ist eigentlich eine Beziehung? Es ist scheinbar eine banale Frage und doch kann man sie nicht sehen oder anfassen, sie ist eine unsichtbare Verknüpfung die wir innerhalb unseres Bewusstseins mit realen aber auch mit nicht-existenten Sachen eingehen können.

Beziehungen sind allgegenwärtig. Wenn ich sage, ich mag Vanilleeis, sage ich damit dass ich zu der Eissorte Vanille eine ganz besondere Beziehung habe, und sie sich für mich von all den anderen Eissorten abhebt. Wenn ich sage, ich liebe Peter, sage ich damit, dass ich Peter ganz besonders mag. Beziehungen sind also nicht nur Unterscheidungen, sie sind bereits Wertungen und Bewertungen. Und das erstaunliche ist, dass wir als Bewusstsein – das in mehrere Ebenen eingeteilt ist: ins bewusste, unterbewusste und unbewusste und eigentlich noch vieles mehr – nur einen Bruchteil davon wahrnehmen was tatsächlich abläuft. Wir sehen lediglich diese besonderen ‚positiven‘ Beziehungen, pflegen sie und halten uns für furchtbar gut, cool und idividuell. Doch den ganzen ‚Unterbau‘, der eine solche ‚positive‘ Beziehung begründet, sehen wir nicht. Wir sehen die Polarität nicht, die wir als Grundlage erschaffen müssen, um den Raum einer solchen ‚positiven‘ Beziehung geben zu können. Wenn ich Vanilleeis besser als all die anderen Eissorten finde, finde ich sie gleichzeitig ‚weniger gut‘. Wenn ich Peter mehr liebe als all die anderen Menschen, sind mir die anderen ‚weniger wichtig‘. Und die Beispiele, die ich hier ausgesucht habe, sollen lediglich exemplarisch sein. Unserem ‚bewussten‘ Ich entzieht sich völlig, dass die ‚Negativität‘ die Grundlage alles ‚Positiven‘ ist und dass eine Beziehung eine ebensolche Einteilung ist. In dem Augenblick wo wir etwas betrachten, bilden wir uns ein Urteil darüber, wir sortieren alles um uns herum in unser Bewertungs-System ein – wir sehen nicht nur, wir sind keine Kameras, wir verarbeiten augenblicklich alles und wandeln es in Information um – bringen es in-Form-ation und glauben dabei ach so kreativ zu sein, wenn alles doch in ein ‚Positiv‘ und ein ‚Negativ‘ zusammengefasst werden kann.

Und viele werden sich jetzt fragen – Wo liegt hier eigentlich das Problem? Wir sind doch keine Maschinen, wir leben. Wirklich? Arbeiten nicht Maschinen auf der Grundlage eines binären Codes? Eine 0 = Aus = Negativ & eine 1 = Ein = Positiv. Leben wir wirklich? Sind wir wirklich kreativ? Oder folgen wir einer Abfolge von Befehlen und Programmen, Nullen und Einsen?

Das Problem liegt darin begründet, dass wenn wir mit Peter eine ‚positive‘ Beziehung eingehen, eine binäre ‚1‘ als Beziehung mit ihm kreieren, alle anderen Menschen zur ‚0‘ werden. Ist es nicht so, dass wenn wir verliebt sind, wir nur deshalb glücklich sind, weil uns all das Unglück der Anderen scheißegal ist? Viele werden jetzt sagen, ach was, an die Anderen denke ich dabei gar nicht! Was hat Peter damit zu tun?! – Genau das meine ich… Alles ‚Negative‘ blenden wir aus, und nur weil wir nicht daran denken, glauben wir es existiert nicht.

Nehmen wir uns mal ein konkreteres Beispiel vor. Die Beziehung die wir mit dem Welt/Geld-System haben. Den meisten Menschen in Deutschland geht es gut – so heißt es. Ich habe eine Arbeit, die mir Spaß macht, ich kann mir die meisten Sachen leisten, die ich gerne hätte, nicht alle, aber alles kann man nicht haben. Für mich läuft alles gut. Für mich funktioniert das System. Ich habe eine ‚positive‘ Einstellung und Erfahrung mit dem System. Mache ich mir Gedanken über all die, für die es nicht so ‚gut‘ läuft? Denke ich an die Millionen von Kindern die TÄGLICH!! verhungern? … Eigentlich NICHT. Sehe ich eine Verbindung zwischen meiner ‚positiven‘ Einstellung zum System und all den ’negativen‘ Folgen, die das System für Andere hat? … Eigentlich NICHT.

Und das ist das ‚Problem‘ einer Beziehung. Sie macht uns völlig blind für die tatsächlichen Gegebenheiten – die Physische Existenz – die Folgen der Polarität. Manche von uns hat sie so weit ‚geblendet‘, dass sie sogar glauben mit dem ‚Positiven‘ das ‚Negative‘ bekämpfen zu können. Und wenn die Lage auf der Erde nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen. Denn unser Welt/Geld-System begründet auf dieser Polarität – von Haben und Nicht-Haben. Von ‚verdienen‘ und ’nicht-verdienen‘. Es gibt Millionen, sogar Milliarden von Menschen, die NICHTS ‚verdienen‘ – wörtlich genauso gültig wie im übertragenen Sinne. Denn in unserem Welt/Geld-System bedeutet das Eine ohnehin das Andere. Und kein Problem und keine Krise dieser Welt wird sich auflösen, solange wir nicht kappieren, dass diese Polarität die Grundlage aller Folgen ist – der ‚Positiven‘ wie der ‚Negativen‘ – beide haben den selben Ursprung. Und deshalb ist es auch unmöglich mit dem Positiven das Negative zu bekämpfen. Und der Ursprung sind WIR und die Beziehungen, die wir ständig mit Allem und Jedem kreieren und die auf dieser einfachen 1-0 Polarität begründen.

Die Lösung ist es ALLE Beziehungen anzugleichen, und die darin eingebettenen Polaritäten zu entlarven und sie wieder zur Einheit und Gleicheit alles LEBENS zu führen. Der Desteni Ich-Prozess Lite – ist ein Persönliches Coaching, das einem alle Internen Bewusstseins-Beziehungen, die auf einer solchen Polarität begründen, klar macht und einem den Weg öffnet, sie als sich Selbst zu korrigieren – und das Equal Money System ist der Entwurf eines neues Welt/Geld Systems, das die Angleichung aller Externen Beziehungen möglich macht.

Alleine die Frage bleibt – Bist du bereit sich vom ‚Positiven‘ zu lösen, um ALL die ’negativen‘ Krisen in Deinem und in den Leben der Anderen ‚REAL‘ zu lösen???



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