Tag 232 – Ein Blauer Blazer (2) Selbst-Korrektur

8. Mai 2013

Ich realisiere, dass ich mir eine Kopie in meinem Bewusstsein von der Frau im Blauen Blazer erstellt habe, weil ich mit dem Bild/Image bestimmte Energien verknüpfen konnte, ich habe sozusagen in meinem Kopf ein ‚Mehr‘ aus einer Bekleidung gemacht, indem ich dieser Bekleidung eine ‚Bedeutung‘ gegeben habe.

Ich realisiere, dass mich diese Frau bzw. ihr Blazer nur deshalb ‚beeindruckt‘ haben, weil ich bereits ein vor-existierendes Selbst-Urteil und ein Begehren als mich selbst abgespeichert habe, dass ich nämlich NICHT erfolgreich genug im Beruf bin und dass ich gerne erfolgreicher im Beruf wäre – ich habe diese Bewusstseins-Beziehung auf meine Externe Realität projeziert, im Speziellen auf den Blauen Blazer – der dann zum ‚Symbol‘ des ‚Berufserfolges‘ für mich wurde.

Ich realisiere, wie schnell ich im-und-als Bewusstsein Kopien der Physischen Realität erstelle, um sie als Vehikel für Energien zu nutzen – ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass wenn ich mich innerhalb von diesen Energien – sprich Gefühlen, Emotionen, Selbst-Urteilen – selbst definiere, ich doch Selbst zum Vehikel der Energie werde und mich damit Selbst degradiere und limitiere – dann lebe ich in einer selbst-erschaffenen Illusion und werde damit Selbst zur Illusion.

Ich realisiere, dass wenn ich Bilder/Images der Physischen Realität in meinem Bewusstsein erstelle und mich Selbst innerhalb dieser Bilder/Images ‚verkörpere‘ – ich auch Selbst zu einem Bild/Image innerhalb des Bewusstseins werde – ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass in der Physischen Realität KEINE Änderung stattfinder, ein Blazer ist ein Blazer ist ein Blazer ist eine Bekleidung, ich mache jedoch aus dem Blazer ‚Mehr‘ als es tatsächlich ist – Man kann dieses ‚Mehr‘ auch als eine Wahnidee bezeichnen – die nur deshalb als ‚real‘ von uns gesehen wird, weil auch Andere bei diesem ‚Wahn‘ mitmachen, sodass wir uns permanent in unserem ‚Wahn‘ gegenseitig bestätigen. Exemplarisch ist dies in der Geschichte ‚Des Kaisers neue Kleider‘ verdeutlicht, in der ein Kaiser glaubt unsichtbare Kleidung zu tragen und auch seine Untertanen glauben daran, bis ein ‚Verrückter‘ endlich die Realität ausspricht, nämlich dass der Kaiser doch in Wahrheit nackt ist!

Ich verpflichte mich, mich in meinem Prozess darauf vorzubereiten Kleidung als Kleidung zu sehen, und kein ‚Mehr‘ daraus zu machen, was im Grunde bedeutet, dass ich endlich die Realität so sehe, wie sie tatsächlich ist, denn ich realisiere, dass ich durch all die Bewusstseins-Beziehungen die ich bereits geformt, erschaffen und abgespeichert habe, gewissermaßen blind bin, weil ich immer nur meine eigenen Wahnideen wahrnehme.

Ich verpflichte mich diese Vorbereitung auf eine praktische Weise abzulaufen, indem ich erstens mir all die Reaktionen auf bestimmte Kleidung ablaufe und sie mir selbst vergebe, und zweitens meine Teilnahme und meine Lebensweise neuausrichte – und in diesem Fall verpflichte ich mich, wenn ich Menschen sehe/beobachte oder mit ihnen inteagiere, meinen Fokus nicht auf ihre Kleidung zu legen, und nicht durch meine Interpretationen der Kleidung auf die ‚Eigenschaften‘ dieser Menschen zu schließen – sondern auf die Physische Kommunikation/Interaktion.

Ich verpflichte mich die Attribute die beim Ausschreiben dieses Punktes/dieser Dimension aufgekommen sind: wie zum Beispiel Zuverlässigkeit, Anständigkeit, Verlässlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, NICHT in Separation von mir Selbst von irgendwelchen Kleidungsstücken oder ihrer Farbe abhängig zu machen, sondern sie in Einheit und Gleichheit als mich Selbst zu leben. Ich realisiere darin ebenfalls, dass die Tatsache dass wir diese Attribute als Bilder/Images im Bewusstsein ‚verkörpern‘ als Beweis dafür dienen kann, dass diese Attribute NICHT wahrhaft gelebt werden, und wir lediglich ‚positve‘ Maskaraden in Form von Kleidung erschaffen, um von den ’negativen‘ Absichten, Agendas die ansonsten unser Wesen ausmachen abzulenken und sie zu tarnen. Es ist also kein Wunder, dass gerade im Business oder Politik – der Sparten im System, wo unser Geld-System verwaltet, erschaffen und aufrechtgehalten wird, solche Kleidungs-Symbolik am Stärksten berücksichtigt und auch absichtlich eingesetzt und ausgenutzt wird.



Post a new comment

Copyright © 2012-2015 AGA | All rights reserved.