Tag 226 – Kein Geld – Keine Lust

2. Mai 2013

http://browse.deviantart.com/art/money-273937027

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe in einen depressiven Zustand zu ‚verfallen‘, weil ich kein Geld mehr habe, mit dem ich für Unterhaltung sorgen kann, zum Beispiel mal kurz in die Stadt zu gehen, um mir einen Kaffee zu kaufen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe an Denkprozessen teilzunehmen und mich mit ihnen zu identifizieren, dass ich nun ‚kein Geld‚ habe, ohne mir erlaubt zu haben zu realisieren, wie nutzlos diese Denkprozesse sind, weil sich dadurch NICHTS ändert, ich aber darin ’negative‘ Energien aufbaue und ansammle, innerhalb derer ich mich dann selbst definiere, und dann einen Zustand der Depression für mich und als mich erschaffe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich innerhalb des Gefühls zu definieren, dass ich gegenüber meinem Bankkonto hege, sodass mein Bankkonto bestimmt und kontrolliert, wie ich mich selbst erfahre, wie und was ich glaube zu sein.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe darin zu einem Energie-Roboter zu werden, der sich entsprechend der Zahl auf dem Bankkonto verhält und ‚empfindet‘, dh. wenn mein Konto ‚aufgeladen‘ ist, fühle ich mich ‚aufgeladen‘ und wenn mein Konto ‚leer‘ ist fühle ich mich auch ‚leer‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, wie ich meine Motivation oft, sehr oft aus dem Gefühl generiere, das ich in Bezug auf das Geld auf meinem Bankkonto erlebe, dh. wenn ich viel Geld auf meinem Konto habe, bin ich motiviert und wörtlich ‚lustig‘ was zu machen, und wenn ich kein Geld habe, bin ich ‚lustlos‘, gelangweilt und unmotiviert.

Ich verpflichte mich Denkprozesse in denen ich mir immer wieder einrede, dass ich kein Geld habe zu stoppen – durchzuatmen und mich wieder im und als das Physische zu stabilisieren – ich realisiere, dass ich damit nur Energien ansammle und kreiere, die dann meinen Zustand, das wie ich mich ‚fühle‘ bestimmen und kontrollieren, jedoch ohne eine Lösung zu finden – wie ich zb. auf eine praktische Weise meinen Umgang mit Geld ändern kann, um einer solchen Lage vorzubeugen.

Ich verpflichte mich die Beziehung mit und als mich Selbst, nicht darauf zu begründen wie viel Geld auf meinem Konto ist, weil ich dann in meiner Selbst-Erfahrung nur schwanken und endlos schleifen werde, weil mein Konto immer wieder ‚aufgeladen‘ und ‚entleert‘ wird – und ich mich damit nur zu einem Wandelnden Messgerät degradiere und zu einer Marionette von Gefühlen/Emotionen werde.



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