Tag 221 – Berührungsängste (3) Selbst-Vergebung

27. April 2013

 

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Ich werde im Folgenden eine mehr allgemeine Selbst-Vergebung anwenden, in Bezug auf die zwei letzen Blogs. Ich möchte an dieser Stelle aber darauf hinweisen, dass je bestimmter/spezifischer man einen Punkt abläuft, je spezifischer die Selbst-Vergebung, desto effektiver der Prozess. Ich habe mich jedoch aus Gründen der Privatsphäre entschlossen, diesen Punkt nur mit mir alleine im Absoluten Detail abzulaufen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich mit der in-mir aufsteigenden Angst jemanden zu berühren zu identifizieren und mich somit als diese Angst zu manifestieren, und obwohl mir dieser Zustand unangenehm war und ich mich ‚gehemmt‘ fühlte, habe ich NIE in Betracht gezogen, zu erforschen das ‚Warum und Wie‘ es Zustande kommt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe diesen Zustand als ‚Etwas‘ zu erleben, das völlig außer meiner ‚Kontrolle‘ steht, was alleine logisch betrachtet gar nicht sein kann, weil dieser Zustand ja in-mir und als-mich stattfindet, was bedeutet, dass ich es ja sein MUSS, die ihn kreiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass darin eigentlich meine Selbst-Verantwortung dem Begehren und der Angst überlassen habe – Ich habe mich davon separiert und somit das Erlebnis als außerhalb meiner ‚Kontrolle‘ erlebt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass das vorangehende Begehren eins und gleich mit der darauf folgenden Angst ist, dass es sozusagen lediglich die andere Seite der Medaille ist, weil ein Begehren als ‚Etwas unbedingt haben bzw. erleben zu wollen‘ ja logischerweise die Angst ist ‚Etwas NICHT haben bzw. NICHT erleben zu können‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass ich das Begehren bin, das in-mir und als-mich aufsteigt, ohne genau zu wissen, wie ich es tatsächlich erschaffen habe, worin dieses Begehren begründet ist, weil ich NIE realisiert habe in welchem Ausmaß vorangegangene Imaginationen/Vorstellungen, Träumereien, Teilnahmen im-und-als Bewußtsein – für die Erschaffung von ‚Programmen‘ sind – also automatisierten Abläufen, die ich Selbst für mich zusammenschustere, als mich Selbst vor-programmiere – sodass ich in Momenten gar nicht in Einheit und Gleichheit als das SELBST an der Physischen Realität teilnehme, sondern bestimmte ‚Programme’/automatisierte Abläufe aktiviere und damit mich selbst zu einem Oranischen Roboter degradiere/limitiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe NICHT selbst-ehrlich zu sein, in Bezug auf ‚meine‘ Berührungsängste, dass ich mir Ausreden und Erklärungsversuche im-und-als Bewußtsein ausgedacht habe, dass ich Angst davor habe WEIL mir jemand was antun könnte, weil ich Nähe nicht ertragen kann, weil ich so unsicher bin, weil Berührungen so intim sind, weil, weil, weil – ohne zu realisieren, dass ich damit auch Selbst-Verurteilungen erschaffe, die mich noch ‚tiefer‘ ‚verstricken‘, weil ich hier noch weiter meine Selbst-Verantwortung abstreite – und dass ich es doch alleine war, die diese Erlebnisse für mich als mich vorbereitet, geplannt und kreiert hat.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mir nicht eingestehen zu wollen, dass es nicht wirklich um eine ‚reale‘ Berührung ging, sondern alleine um die Erschaffung von bestimmten ‚Energetischen Erlebnissen‘, die ich in-und-als Bewußtsein vorbereitet/vorprogrammiert habe und die ich auf die Physische Realität ‚überstülpen‘ wollte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu realisieren, dass ich noch nie jemanden wirklich in Einheit und Gleichheit als mich Selbst berührt habe, weil ich eigentlich nur ‚Programme‘ realisieren wollte, die ich dazu kreiert habe, bestimmte ‚Energetische Erlebnisse‘ für mich zu manifestieren.



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