Tag 216 – Erwartungen (3) im Hinblick auf die ‚Perfekte Beziehung‘

19. April 2013

Relationship Success Support – Looking for the Perfect Partner

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mir eine Vorstellung von einer ‚Perfekten Beziehung‚ ausgemalt zu haben und darin eine Erwartung aufgebaut zu haben, wie ich mich innerhalb einer Beziehung zu verhalten habe, und wie mein Potenzieller Partner/Partner sich innerhalb der Beziehung verhalten soll.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu realisieren, wie ich meinen Ausdruck und meine Lebensweise und den Ausdruck und die Lebensweise meines Potenziellen Partners/Partners danach ausgelegt habe, was und wie ich mir Sachen im Kopf/im Bewußtsein vorstelle und ausmale, sodass alles was ich auslebe und verkörpere Folgen und Konsequenzen dessen ist, was ich mir erlaubt habe als ‚Bewußtseins‘ zu werden – all die vergangenen Erfarhungen und Erinnerungen steuern heute mein Verhalten – Ich projeziere ständig meine ‚Vergangenheit‘ auf das Jetzt und wiederhole so immer und immer wieder dieselben Muster und Verhaltensweisen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst davor zu haben, dass ich meine Vorstellung und die Einbildung einer ‚Perfekten Beziehung‘ nicht in der Realität umsetzen kann, sodass heute die Angst zu meinem eigentlichen Motivator geworden ist – ich aber nicht realisiert habe, dass wenn Angst mein Motivator und mein Ausgangspunkt für eine Beziehung ist, ich niemals die Wesen – Mich und meinen Potenziellen Partner/Partner – als das Was und Wer wir wirklich sind in Betracht ziehe – ob die Beziehung uns als Wesen unterstützt und fördert – ob wir sozusagen wirklich ‚kompatibel‘ sind – und ich anstatt dessen bereit bin all das zu kompromittieren, zu unterdrücken, zu verdrängen, zu verleugnen, nur um die Beziehung als solches am Leben zu halten – um jeden Preis – auch wenn der Preis tatsächlich die Kompromittierung des ‚Selbst‘ ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass eine ‚Perfekte Beziehung‘ eine Beziehung ist, die in einem ständigen Zustand der Harmonie, Liebe und Zufriedenheit abläuft – einem ‚Paradisischen Zustand‘ sozusagen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe meine Vorstellung von einer ‚Perfekten Beziehung‘ innerhalb dieses Bildes/Images eines ‚Paradisischen Zustands‘ definiert zu haben, ohne zu realisieren wie ich ständig meinen freien Ausdruck und den freien Ausdruck meines Potenziellen Partners/Partners manipuliere, bereit bin alles zu unterdrücken, zu leugnen, zu verdrängen, das nicht ins Bild/Image passt – nur um diesen ‚Paradisischen Zustand‘ zu erhalten – wiederrum ohne zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich damit die tatsächliche Realität verleugne, mich Selbst belüge UND Folgen und Konsequenzen erschaffe; Und nur weil ich Konflikte unterdrücke es nicht bedeutet, dass sie nicht existieren oder nicht da sind – früher oder später brechen sie aus und werden doch sichtbar – meistens wenn es dann ‚zu spät‘ ist, und sie sich derart angehäugt haben, dass eine klare Korrektur nicht mehr möglich ist, weil sie sich dann in Verhaltensweisen, Selbst-Definitionen verfestigt haben – und damit sozusagen ‚real‘ geworden sind.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass es die ‚Perfekte Beziehung‚ gibt, eine Beziehung wo Liebe, Harmonie und Zufriedenheit ohne ‚Hinzutun‘ völlig von selbst, völlig automatisch exisiteren – dass es irgendwo da draussen Jemanden gibt, der ‚Perfekt‘ zu mir passt.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu glauben, dass es ein Lebenssinn ist, diesen Jemand zu finden und dass es in mein Leben damit sozusagen keine ‚größere‘ ‚Erfüllung‘ geben kann, als diesen Jemand zu finden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu realisieren, dass ich doch diese Gesamte Glaubensvorstellung ‚erfunden‘ und damit erschaffen habe – von der ‚Perfekten Beziehung‘, und wenn ich bereit bin – mich Selbst und meinen Potenziellen Partner/Partner – als die Wesen dir wir wirklich sind zu unterdrücken, zu kompromittieren, zu manipulieren – diese Ganze Vorstellung doch die ‚Größte Lüge‘ schlechthin ist, weil ich ohnehin jeglichen ‚Widerspruch‘ oder mögliche ‚Konflikte‘ einfach nicht wahr haben wollen werde.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu realisieren, dass ich mit einer solchen ‚Erwartungshaltung‘ und dieser Lebensweise NIEMALS wahrhaft wachsen, mich entwicklen werde und dass ich es eins und gleich meinem Potenziellen Partner/Partner vorenthalte – und wir am Ende eine Abhängigkeits-Beziehung ausleben und anstatt einen echten Lebnssinn zu finden, wie zb. eine Welt zu erschaffen die wahrhaft für jeden von uns ‚Paradisisch‘ ist – das Beste für ALLES LEBEN – beschränken und limitieren wir unseren Ausdruck und uns Selbst – für eine einzige illusorische ‚Vorstellung’/Einbildung/Erwartung – die ohnehin alleine in unseren Köpfen/Bewußtsein exisitert hat und NIE ‚real‘ war.

Fortsetzung folgt…



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