Tag 213 – ‚Fehler‘-Ich Charakter (11) Unsicherheit

13. April 2013

“Insecurity” by and (c) Jessica Penfold

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, wenn ich in Bezug auf einen Punkt Unsicherheit erlebe, mich mit dieser Unsicherheit zu identifizieren  und somit einen ‚Zustand‘ in-mir und als-mich zu generieren, wo ich mir über nichts mehr gewiss sein kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Beziehung zu mir selbst, abhängig davon zu machen, was ich in meiner Externen Realität erlebe, oder genauer gesagt, wie ich auf meine Externe Realität reagiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe am Internen Selbstgespräch teilzunehmen und mich darin selbst zu definieren, dass ich unsicher bin, und dass ich nicht weiß, was Sache ist, und dass ich nicht klar sehen und erkennen kann, was gerade wirklich passiert.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu realisieren, dass meine Externe Realität exakt das widerspiegelt was in mir als Bewußtsein vorgeht, dh. wenn ich mich unsicher fühle, werde ich auch Unsicherheit erfahren — was absolut logisch ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe daran zu glauben, dass dieses Gefühl der Unsicherheit ‚real‘ ist — ohne mir erlaubt zu haben zu realisieren, dass ich diese Erfahrung für mich Selbst manifestiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu realisieren, dass ich — das was in meinem Bewußtsein vorgeht — dafür verantwortlich bin, wie ich meine Externe Realität erfahre, weil meine Erfahrung alleine in meinen Reaktionen begründet.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu realisieren, dass wenn ich am Gefühl der Unsicherheit teilnehme — ich  meine Aufmerksamkeit und meine Präsenz darauf hin lenke — ich sozusagen die nötige Energie dafür generieren muss — anstatt das HIER zu betrachten und einen Weg zu finden das HIER zu verstehen, zu sehen und zu erkennen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe zu denken und zu hoffen, dass ich ‚von alleine‘ alles akutelle und ’neue‘ verstehen muss, ohne auf die Komplexität und die Details davon einzugehen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu erkennen, dass das was ich als Sicherheit definiert habe, alleine eine Gefühl war, eine Art Blindheit gegenüber den tatsächlichen Physischen Tatsachen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe einen Widerstand zu erfahren, wenn ich mir darüber gewahr werde, dass es Zeit brauchen wird, um die Komplexität und die Details einer Aktualität, von etwas Neuem zu erforschen und es kennenzulernen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Angst zu haben, wenn ich nicht sofort alles ‚weiß‘ und ich es nicht ‚einordnen‘ und nicht ‚bewerten‘ kann.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe die Beziehung zu mir selbst davon abhängig zu machen, ob ich alles ‚weiß‘ und ich es ‚einordnen‘ und ‚bewerten‘ kann, sodass ich total ‚aus den Fugen‘ gerate, wenn ich es nicht ‚weiß‘ oder nicht augenblicklich ‚bewerten‘ kann.

Ich erkenne, sehe und verstehe, dass ich mein ‚Ich‘ alleine durch die Reaktionen erfahre, die ich auf Bezug auf meine Externe Realität erlebe — was bedeutet, dass ich mich komplett mit meinem Bewußtsein identifiziert habe und ich immer und immer wieder, wann immer ich vor etwas Neuem stehe, diese ‚Hölle‘ durchgehen muss, wo ich praktisch nicht mehr ‚weiß‘ wer ich bin — weil ich mich mit der Reaktion der Unsicherheit so verschmolzen habe, dass ich sie verkörpere und auslebe, sie als mich manifestiere.

Ich verpflichte mich, wann immer ich unsicher bin, als eine Energetische Erfahrung — sanft zu mir zu sein, und geduld mit mir zu haben — mir zu erlauben zu realisieren, dass ich mich darin ändern kann, indem ich damit anfange die Beziehung mit-und-als mich Selbst, nicht davon abhängig zu machen, was in meinem Bewußtsein vorgeht.

Ich verpflichte mich, mich daran zu erinnern, dass ich HIER bin in-und-als mein Physischer Körper — eine Tatsache — , und dass ich auf jeden Fall darauf Vertrauen kann, dass ich die Entscheidung getroffen habe, mich bedingungslos in meinem Prozess zu unterstützen und ein wahres Selbst zu etablieren.

Ich verpflichte mich, mich mit-und-als mein Atem wieder zu ‚finden‘ und eine Position des Selbst-Vertrauens aufzubauen, weil ich realisiere, dass Unsicherheit ein bloßes Gefühl ist, dass mich für einen Augenblick — solange die Energie anhält — ‚blendet‘ und dass es tatsächlich nur von mir Selbst abhängt — wie lange ich an dieser Energie teilnehme und sie mit Internen Selbstgesprächen oder weiteren Reaktionen weiter entfalte und ‚entwickle‘.

 

 



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