Tag 207 – ‚Fehler‘-Ich-Charakter (5) „Ich weiß nicht was richtig ist“

2. April 2013

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Dieser Blog ist eine Fortsetzung einer Reihe, in der ich mich mit der grundsätzlichen Akzeptanz meiner Selbst als ‚Fehlerhaft‘ auseinandersetze. All die Vorstellungen und Ideen die ich mir über die Jahre über mich selbst gebildet habe, die ich als Rechtfertigungen für das Muster des ‚Versagens‘ nutze, ohne jemals realisiert zu haben, dass all diese Wiederholungen des ‚Versagens‘ in meiner Beziehung zu mir Selbst begründen – eben dieser Akzeptanz meiner Selbst als den ‚Fehler-Ich‘-Charakter. Im Archiv findest du all die anderen Blogs, die zu dieser Reihe gehören.

Ich realisiere, dass meine Lebenssituation heute das wiederspiegelt zu ‚Wem‘ ich geworden BIN, all die Akzeptanzen mich Selbst innerhalb von Worten wie zb. ‚Ich weiß nicht was richtig ist‘ zu definieren – Meine Lebenssituation ist sozusagen die Konsequenz der Art und Weise wie ich mich Selbst erschaffen habe.

Deshalb verpflichte ich mich die Änderung meiner Lebenssituation in ihrem Ursprung als mich selbst herbeizuführen, in dem ich das Selbst-Schreiben und die Selbst-Vergebung nutze um mir über all die Selbst-Definitionen und Akzeptanzen gewahr zu werden, um mich anschließend innerhalb dieser Selbst-Definitionen mit Hilfe von Praktischen Anleitungen zur Selbst-Korrektur zu ändern – auf diese Weise versuche ich nicht nur lediglich die Konsequenzen zu managen und ‚auszubügeln‘, sondern beuge diesen Konseuqnzen von vorne herein vor.

Ich realisiere deshalb dass die Änderung meiner heutigen Selbst-Definition ein Prozess ist, der genauso lange dauern wird, wie ich Zeit gebraucht habe, mich als dieses ‚machtlose‘ Wesen zu erschaffen, weil ich im Detail all die Akzeptanzen durchlaufen muss, um sie Schritt für Schritt zu entlarven und als mich Selbst in meiner Lebensweise zu ändern.

Ich verpflichte mich, wann immer ich mir darüber gewahr werde, dass ich am Internen Selbstgespräch teilnehme: ‚Ich weiß nicht was richtig ist‘ – durchzuatmen, mich im und als mein Physischer Körper durch das Atmen ‚wiederzufinden‘ und STOP zu sagen – ich erlaube es mir zu realisieren, dass die Worte ‚Ich weiß nicht was richtig ist‘ heute völlig automatisiert in-mir uns als-mich auftauchen, als die Konsequenz meiner Eigenen Erschaffung als der Fehler-Ich-Charakter, wo ich über Zeit mir eingeredet habe, dass ich ‚machtlos‘ und ‚einflußlos‘ bin – und dass ich diese Beziehung zu-mir und als-mich Selbst sehr wohl ÄNDERN kann – indem ich AUFHÖRE diese Worte im-mir und als-mich zu akzeptieren und zu erlauben und auszusprechen, und ich anfange die Verantwortung für mich zu tragen, und mein Leben auf eine Art lenke und bestimme, die mich NICHT entmachtet, sondern unterstützt und fördert.

Deshalb verpflichte ich mich diese Worte in meinem Leben umzudefinieren und umzuändern – ‚Ich weiß nicht‘ – in : Ich entscheide mich dafür wissen zu wollen, wissen wie ich meine Lebenssituation herbeigeführt habe, die einzelnen Entscheidungen bzw. Nicht-Entscheidungen, Akzeptanzen und Billigungen, die dazu geführt haben, dass mein Leben heute so aussieht, wie es ist, – und ‚Was richtig ist‘ – in: Ich entscheide mich, die EGO-Perspektive zu verlassen, und die ‚Angst‘ als meinen Motivator abzustellen, und NICHT das ‚Richtig‘ als mein Eigen-Interesse zu verfolgen, sondern was das Beste für mich als Alles Leben ist.

Ich realisiere, dass meine ‚Machtlosigkeit‘ und ‚Unwissenheit‘ eine Selbst-Unehrlichkeit war, es war im Grunde die Entscheidung mich NICHT entscheiden zu wollen, vor Entscheidungen flüchten zu wollen, ‚blind‘ sein zu wollen – bis ich so ‚blind‘ geworden bin, dass ich meine Absicht und die ANGST dahinter nicht mehr gesehen habe, und mich völlig als diese ‚Machtlosigkeit‘ und ‚Blindheit‘ manifestiert habe – und es zu meiner Realität wurde, die ich heute nicht mehr mit einem Knopfdruck abstellen kann, sondern in einem Prozess der Änderung ablaufen muss, weil diese Selbst-Definition über Jahre Konsequenzen als meine Lebenssituation erschaffen hat, und ich mich letzenendes all dem stellen muss, was ich erschaffen habe.

Deshlab verpflichte ich mich, NICHT mehr flüchten und wegrennen zu wollen, bzw. darin eine ‚Lösung‘ zu sehen und zu erhoffen, sonden dieses ‚Problem‘ an der Wurzel zu packen, diese Worte als mich auszuradieren mit Hilfe von den Desteni-Werkzeugen – der Selbst-Vergebung und der anschließenden Praktischen Änderung meiner Lebensweise.



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