Tag 206 – ‚Fehler‘-Ich-Charakter (4) Ich weiß nicht, was richtig ist

28. März 2013

"Mind" by Brian Hudson

Dieser Blog ist eine Fortsetzung einer Reihe, in der ich mich mit der grundsätzlichen Akzeptanz meiner Selbst als ‚Fehlerhaft‘ auseinandersetze. All die Vorstellungen und Ideen die ich mir über die Jahre über mich selbst gebildet habe, die ich als Rechtfertigungen für das Muster des ‚Versagens‘ nutze, ohne jemals realisiert zu haben, dass all diese Wiederholungen des ‚Versagens‘ in meiner Beziehung zu mir Selbst begründen – eben dieser Akzeptanz meiner Selbst als den ‚Fehler-Ich‘-Charakter. Im Archiv findest du all die anderen Blogs, die zu dieser Reihe gehören.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe am Internen Selbstgespräch „Ich weiß nicht was richtig ist“ teilzunehmen, es als mich Selbst zu akzeptieren und mir so zu erlauben mich darin zu definieren und diesen Worten dann die Macht zu geben zu bestimmen ‚Wer ich Bin‚.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, wie ich zu diesen Worten werde und mich als sie manifestiere, dh. ich dann tatsächlich in einer Situation bin, wo ich ’nicht weiß was richtig ist‘, nicht weil die Situation als solches ‚zu kompliziert‘ oder ‚unlösbar‘ ist, sondern weil ich meinen Anfangspunkt, meine Einstellung zu dieser Situation auf diese bestimmte Weise definiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe in Situationen, in denen ich diese Worte im-mir und als-mich ausspreche, gleichzeitig ein Bild/Image zu generieren und zu sehen, wo ich in eine Art Schwarzem Loch sitze und alles um mich herum dunkel ist und ich nichts mehr sehen kann – ohne zu realisieren, wie ich mich dadurch noch tiefer ins Bewußtsein/in den Mind grabe und meine ‚Machtlosigkeit‘ weiter ausbaue, sie verfestige und zementiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, mit dem Internen Selbstgespräch und dem Bild/Image vom Schwarzen Loch, gleichzeitig eine negative Emotion in-mir und als-mich zu erzeugen, zu generieren – das Gefühl von absoluter Machtlosigkeit und Nicht zu merken, wie ich damit meinen Physischen Körper manipuliere und verändere, weil ich mich dann auch ’schwer fühle‘ und erdrückt – von der Last der Situation.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu realisieren, dass es niemals die Situation war, die mich erdrückte, sondern ich selbst als das Akzeptierte und Erlaubte Bewußtsein/Mind – all die Internen Prozesse – Gedanken, Bilder und Emotionen – innerhalb jener ich mich Selbst definiert habe.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, welche Konsequenzen die Beteiligung an diesen Bewußtseins/Mind-Prozessen für mich hat – dass NICHT die Situation an sich ‚unlösbar‘ oder das ‚Problem‘ ist, sondern viel mehr ich Selbst.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mir nicht eingestehen zu wollen, dass ich in diesem Statement „Ich weiß nicht, was richtig ist“ eigentlich eine Entscheidung ausdrücke, die Entscheidung mich NICHT entscheiden zu Wollen, und das ich das ‚richtig‘ als einen Vorwand verwende.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mir nicht eingestehen zu wollen, dass ich in diesem Statement eigentlich ausdrücke, dass ich ‚Angst‘ habe die ‚falsche‘ Entscheidung zu treffen – ‚falsch‘ im Sinne von was das Beste in MEINEM Eigen-Interesse wäre.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, wie ich einen Internen Kampf in-mir und als-mich ausgetragen habe – wie ich MEIN Eigen-Interesse am Besten beschützen könnte und darin es einfach vorgezogen habe, ’noch‘ KEINE Entscheidung zu treffen, weil mir nicht klar war, wo alleine ‚Ich‘ den ‚größten Vorteil‘ hätte.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es nicht akzeptiert und mir nicht erlaubt habe zu realisieren, wie ich von Angst kontrolliert werde, wie ich durch die Teilnahme an diesem Gesamten Bewußtseins-Prozess in Wahrheit zu jener ANGST werde und sie verkörpere und diese Angst mein EGO wiederspiegelt – das absolute Eigen-Interesse, das ich bereit bin auf Kosten des Physischen auszuleben, weil ich NICHT bereit war, die Einfachheit der Lösung zu sehen – Mich Selbst als Alles Leben zu betrachten und eine Entscheidung die das Beste für Alles Leben ist zu treffen.

Fortsetzung folgt…



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