Tag 201 – Equal Pay Day vs. Equal Money – Entgeltgleichheit für ALLE

21. März 2013

In Rund 700 Aktionen haben heute viele gesellschaftliche Gruppen auf den statistischen Lohnunterschied von 22% zwischen Männern und Frauen aufmerksam gemacht und mehr Gleichheit gefordert.

Dass es ‚ungerecht’ ist, wenn man für gleiche Arbeit NICHT gleiches Geld bekommt, erscheint als ‚logisch’. Warum ist aber ausgerechnet die Arbeit einer Krankenschwester mehr Wert als die einer Frisöse aber weniger Wert als die eines Vorstandsvorsitzenden? WER bestimmt eigentlich wie ‚wertvoll’ eine Arbeit ist im Verhältnis zu all den anderen Arbeiten? Wir glauben oft, dass die Dauer der Ausbildung diesen Wert bestimmt und je länger man für einen Job lernen muss, desto größer das Recht auf höhere Entlohnung. Und doch dauert jede Ausbildung 3 Jahre, ein Bechelor-Studium auch, die Verdienstmöglichkeiten in den diversen Berufen liegen aber weit auseinander. Viele behaupten, dass Jobs mit mehr Verantwortung mehr Gehalt bedeuten sollten, weil es dann gerecht wäre. Doch WIE misst man Verantwortung? Wie viel mehr Verantwortung trägt ein Fleischermeister mit einem Durchschnittsgehalt von 2.600 €/monatlich im Vergleich zu einem Forstwirt mit durchschnittlichen 1.800 €/monatlich? Man könnte auch meinen, dass die Bezahlung die Bedeutung widerspiegeln sollte, die die Tätigkeit für die Gesellschaft als Ganzes hat. Doch warum verdienen dann Grundschul-Lehrer im Durchschnitt 2.600 €/monatlich und Bastian Schweinsteiger ca. 1 Million pro Monat?  Ist uns die Ausbildung unserer jüngsten Mitglieder so ‚egaler’ und ‚unbedeutender’ als der Fußball?

Es wird schnell klar, dass die Höhe von Gehältern nichts mit Ausbildungsdauer, Verantwortung oder Bedeutung für die Gesellschaft als Ganzes haben. Unsere Gehälter basieren auf der Willkür unserer Glaubensvorstellungen, Tradition, Rentabilität und vieles mehr, aber mit Gerechtigkeit haben sie rein gar nichts zu tun.

Eine ECHTE Entgeltgleichheit für ALLE würde das Problem dieser Willkür ein für allemal beenden und somit Alle Ungerechtigkeit auch.  Wir die Desteni-Gruppe präsentieren die Lösung und schlagen das Equal Money System vor – ein Geld-System, dass Arbeit grundsätzlich GLEICH entlohnt.  Wenn wir uns als EINE Gemeinschaft sehen und die Arbeit die wir verrichten, als unseren Beitrag eine Welt hervorzubringen, die das Beste für Alles Leben ist – ist nichts gerechter als gleiche Entlohnung unserer Bemühungen, ob es nun die Mühen einer Krankenschwester, eines Lehrers, eines Bauern, eines Managers, eines Sportprofis, eines Mannes oder einer Frau sind.

Die Belohung einer solchen Herangehensweise liegt auf der Hand: endlich könnte jeder den Beruf ausüben, der ihm wirklich und wahrhaftig liegt, weil man seine Berufswahl nicht nach den Verdienstmöglichkeiten richten würde, sondern alleine nach der Individuellen Begabung. Da Jede Tätigkeit gleich bewertet werden würde, würde auch Jeder Mensch egal ob Frau oder Mann gleichermaßen Respekt und Anerkennung erfahren, und dies wäre dann tatsächlich der Echte Verdienst. Und dies würde zu einem Erfüllten und Erfüllendem Leben für Alle führen und die Erde zu einem Ort umwandeln, wo man echt hineingeboren werden wollte, um im Beruf den man ausübt seine wahre Erfüllung zu finden, etwas das Bestand hat und das einen Anteil daran tragen würde, die Welt zu einen Besseren Ort zu machen.



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