Tag 187 – Fingernägelkauen (8) Widerstand

26. Februar 2013

 

Photo by Noell S. Oszvald

Ich erlebe gerade einen ziemlichen Widerstand über den Punkt zu Schreiben, den ich im letzen Blog (7) aufgedeckt habe. Ich möchte deshalb mit der Selbst-Vergebung des Widerstands selbst beginnen, weil ich sehe, wie mich dieser Widerstand verblendet und mir die selbst-ehrliche Sicht auf diesen Punkt/diese Dimension ‚versperrt‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe am Internen Selbstgespräch teilzunehmen und dieses Interne Selbstgespräch zu verkörpern, dass diese Dimension (die Bilder/Images meiner Eltern innerhalb der Bilder/Images meiner eigenen Hände) viel zu komplex ist, und dass ich es niemals schaffe, diese Dimension in ihrem vollen Umfang ‚aufzudecken‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe am Internen Selbstgespräch teilzunehmen und dieses Interne Selbstgespräch zu verkörpern, dass diese Dimension (s. Oben) rein gar nichts mit dem Nägelkauen zu tun hat.

Darin vergebe ich mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe, die Internen Selbstgespräche, in denen ich mir einrede, dass das ‚Aufdecken‘ dieser Dimension ’sinnlos‘ weil viel zu ‚aufwändig‘ ist, nicht sofort an Ort und Stelle gestoppt zu haben, und mir erlaubt zu haben zu realisieren, dass es automatisierte ‚Schutzmechanismen‘ des Bewußtseins/Consciousness sind, damit ich ja nicht, mich Selbst in diesen Bildern/Images, und den Beziehungen die ich darin kreirt habe, erkenne und eventuell dieses Verhaltensmuster des Nägelkauens überwinde/transzendiere.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht sehen, erkennen und verstehen zu wollen, dass ich auf gar keinen Fall ‚LUST‘ ‚empfinden‘ werde um mich Selbst zu realisieren – LUST als eine Positive Energetische Erfahrung/Empfindung und dass ich mich tatsächlich trotz aller Widerstände dazu Selbst motivieren muss, diese Dimension aufzudecken und mir Selbst innerhalb dieser Dimension zu begegnen.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass solange ich am Widerstand festhalte, ihn auslebe und verkörpere – ich ‚Energie‘ generiere, und solange ich an der Generation dieser Energie ‚festhalte‘ und sie nicht aufgeben möchte – diese Energie mich ‚blenden‘ und mir die selbst-ehrliche Schau auf mich Selbst ‚versperren‘ wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass Widerstand praktisch ein geniales ‚Schutzprogramm‘ des Bewußtseins/Consciousness ist, weil ich mich als die Verkörperung dieses Programms selbst davor ’schütze‘ mich ‚außerhalb‘ des ‚Programms‘ zu finden, mich Selbst als LEBEN zu realisieren.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe Augenblicke der potenziellen Selbst-Erkenntnis zu sabotieren und mich in den ‚Widerstand-Charakter‘ zu channeln, wenn ‚Gedanken’/Interne Selbstgespräche in-mir und als-mich auftauchen, dass das worüber ich hier schreibe, ’sinnlos‘ ist und zu ’nichts führt‘, dass ich mir da was ‚einbilde‘ und ‚einrede‘.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht realisieren zu wollen, dass der Widerstand, den ich als ein energetisches Erlebnis erfahre, NICHT ‚gültig‘ und NICHT ‚real‘ ist, und dass mein bloßer ‚Glaube‘ daran ihn ‚gültig‘ und ‚real‘ macht – weil ich mich mein ganzes Leben lang auschließlich als ‚Energie‘ erfahren habe und so glaube ich immer, dass ‚Energie‘ REAL ist und es deshalb so ’schwierig‘ ist, diese Erfahrung zu stoppen, weil ich mich innerhalb dieser Erfahrung/Energie Selbst definiert habe und so glaube ich, dass ich erst ‚Lust‘ empfinden muss, dass es sich ‚richtig‘ und ‚gut‘ anfühlen muss, bevor ich bereit bin, in eine Handlung, hier das Ablaufen eines Verhaltensmusters, zu ‚investieren bzw. mich zu bemühen.

Ich realisiere, dass bereits das Schreiben über meinen Widerstand eine Art Verzögerungstaktik ist, weil ich genau weiß, was ‚Widerstand‘ ist, wie es sich ‚anfühlt‘ – deshalb verpflichte ich mich effektiver mit ‚Widerständen‘ zu arbeiten, sie nicht zu fürchten, sondern sie als Wegweiser und Indikatoren zu nutzen, und mich nicht mehr davon kontrollieren und steuern zu lassen, und wann immer ich Widerstand in Bezug zu einem Punkt erfahre, diese Erfahrung als mich Selbst HIER zu stoppen und trotz des Widerstands zu Schreiben!

Ich realisere, dass ein Warten auf einen ‚Motivierenden Gedanken‘ tatsächlich ’sinnlos‘ ist, und dass ich mein Leben so ‚verleben‘ kann, darauf zu warten, dass der ‚Widerstand‘ aufhört, dies ist die totale Selbst-Unehrlchkeit! Ich kann und muss Mich Selbst als der Widerstand verändernin dem Augenblick, in dem ich mich physisch als das Physische bewege (und tatsächlich Schreibe), nehme ich nicht mehr Teil am Widerstand und kann nur so den Widerstand überwinden/transzendieren – als mich Selbst.



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