Tag 152 – Aufarbeitung einer Erinnerung – Angst vor einer Beziehung – Teil 2

4. Januar 2013

Dieser Blog ist einer Fortsetzung des gestrigen Eintrages:
Tag 151 – Aufarbeitung einer Erinnerung – Angst vor einer Beziehung – Teil 1

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe einen Konflikt in-mir und als-mich zu generieren, als der Junge eine Beziehung vorschlug – ein FÜR und ein WIDER – eine ‚positive‘ und eine ’negative‘ Erfahrung als ein ‚Gefühl‘ ohne zu realisieren, dass ich innerhalb einer Polarität schwankte und so eine ganze Energie-Erfahrung generierte – einmal weil ich es als ‚positiv‘ empfand dass ein Junge an mir interesse hatte und ich mich so als etwas ‚wertvolles‘ erleben konnte und einmal als ’negativ‘ weil ich vor einer Beziehung Angst hatte, weil ich bis dahin noch in keiner Beziehung war.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe eine Beziehung als ein energetisches Erlebnis zu bewerten, ohne zu realisieren, dass wenn ich eine Beziehung auf einem ‚Gefühl‘ aufbaue, und die Basis der Beziehung ein ‚Gefühl‘ ist, die Beziehung von vorne zum Scheitern verurteilt ist, weil Polarität die Natur von Gefühlen ist, und ein ‚positives‘ Gefühl früher oder später in ein ’negatives‘ umschlagen wird.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Gefühle und Emotionen die ich in-mir und als-mich generiert habe, nichts mit dem Jungen zu tun hatten, sondern alleine meine Kreationen waren, für die ich alleine die Verantwortung trage.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass wenn ich eine Beziehung eingehe, weil ich mir ein bestimmtes energetisches Erlebnis daraus erhoffe, ich von vorne herein eine echte Verbindung mit einem anderen Menschen sabotiere und ich die Verbindung und den Austausch, als einen Mittel zum Zweck entfremde und nur als selbst-interessiertes Ego darauf aus bin als Bewußtsein Energie zu generieren, und so die Beziehung selbst als eine Art ‚Bezin’/Befeuerungsart des Systems/Bewußtseins wird.

Die kommende Selbst-Korrektur bezieht sich auf diesen und den letzten Blog.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass der Konflikt den ich bis zum heutigen Tag in-mir und als-mich erlebe, wenn ich vor der Frage stehe, soll ich mich auf jemanden einlassen bzw. eine Beziehung eingehen, eine bloße energetische Erfahrung ist, die zwischen den Polaritäten schwankt, einmal als das ‚Positive‘, die Aufregung, die ‚Aufwertung‘ weil mich jemand mag, usw. und einmal das ‚Negative‘ als die Angst vor etwas was ich noch nicht kenne, vor dem Unbekannten, die Unsicherheit, zb. Mag mich die Person wirklich usw.

Ich verpflichte mich, meine Herangehensweise an ‚Beziehungen‘ neu auszurichten, und meine vergangenen Verhaltensmuster Schritt für Schritt in einem Prozess des Schreibens, Selbst-Vergebung und Selbst-Korrektur zu entlarven, und wieder zur Einheit und Gleichheit mit und als mich selbst HIER anzugleichen, sodaß ich sicherstelle, dass mich keine unbewußten, vorsprogrammierten Erinnerungen, Bilder, Gefühle steuern, sondern dass ich mich Hier ein und gleich als ein selbst-bestimmedes Wesen bewege.

Ich verpflichte mich, meine Herangehensweise an ‚Beziehungen‘ von allen Vergangenen Lasten zu befreien und mir die Chance für einen Neuanfang zu schenken.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass ich für die Gefühle und Emotionen, die ich generiere, wenn ich mit einer Person Zeit verbringe, immer Selbst die Verantwortung übernehmen muss und dass sie rein gar nichts mit der anderen Person zu tun haben. Deshalb realisiere ich auch wie hilfreich eine ‚Beziehung‘ auf der Reise ins Leben tatsächlich werden kann, weil ich mich in meinem Gegenüber Selbst erkennen kann, und in einer ‚Vereinbarten Beziehung‘ können beide Partner als Spiegelflächen für einander dienen.

Ich sehe, erkenne und verstehe, dass die Basis einer Beziehung niemals Gefühle sein sollten, weil sie von ‚Flüchtiger‘ Natur sind – sie sind überhaupt nicht nachprüfbar und nicht vertrauenswürdig – viel mehr sollte eine funktionerende physische Kommunikation und eine konkrete ‚Absprache‘ der Leitfaden einer stabilen und dauerhaften Verbindung sein.

In den kommenden Blogs werde ich meine Aufarbeitung dieser Erinnerung fortsetzen…



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