Tag 150 – NICHT-Schreiben, Überwältigung und Zeitschleifen

1. Januar 2013

 

Art by Andrew Gable >>

Ich habe in den letzen Tagen kaum geschrieben, und ich merke, wie sich Erlebnisse, Erfahrungen anhäufen, ansammeln, überschlagen und jedes mal, wenn ich sie nicht schriftlich verarbeite und sie einfach so ‚vergehen‘ lasse, ich eine echte Chance verpasse, mich zu erkennen, mich zu ändern, meine Teilnahme innerhalb der Ereignisse, Erfarhungen neuauszurichten.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe mich von einer Erfahrung/Erlebnis derart überwältigen zu lassen, sodaß ich es unterlassen habe mich in die Freiheit zu schreiben, und mir die Punkte selbst zu vergeben, die dazu geführt haben, dass ich NICHT das Bestimmende Prinzip innerhalb dieser Erfahrung war.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass wenn ich eine Erfahrung, die mich überwältigt hat, die ich als überwältigend empfinde, einfach so ‚vergehen‘ lasse ohne mich in die Freiheit zu schreiben – ich praktisch die Energien erst anhäufe und sie dann entlade – die Situation / meine Teilnahme daran, sich NICHT ändert – auch wenn ich den Eindruck habe, dass sich alles ‚aufgelöst‘ hat und alles ‚vorbei‘ ist.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass solange ich nicht das Bestimmende Prinzip innerhalb jeder Situation, und aller Erfahrungen bin, in denen und an denen ich teilnehme, was bedeutet, dass ich im Detail weiß wie, warum und welche energetichen Erfahrungen ich in-mir und als-mich kreire, ich immer ein Sklave dieser Energien sein werde und sie mich jedesmal ‚überwältigen‘ werden.

Ich vergebe mir selbst, dass ich es akzeptiert und mir erlaubt habe nicht zu sehen, erkennen und verstehen, dass wenn ich eine ‚überwältigende‘ Erfahrung vergehen lasse, und sie nicht als CHANCE wahrnehme, mich in die FREIHEIT zu schreiben, meine Akzeptanzen und Billigungen darin zu erkennen, mich selbst darin zu erkennen – ich unnötige Zeitschleifen und Wiederholungen verursache, und ich somit meine Zeit verschwende, weil ich früher oder später dadurch MUSS.

Ich realisiere, dass ich bereits vor dem Ereignis, vor der Erfahrung die mich überwältigt hat, die ich als überwältigend empfunde habe, aufgehört habe täglich zu schreiben, und so habe ich mir von vorne herein die Chance genommen, dieses Ereignis, diese Erfahrung präventiv vorzubeugen, denn tägliches Schreiben, die tägliche Aufarbeitung aller Prozesse die in-mir und als-mich vorgehen, beugt überwältigenden Erfahrungen/Erlebnissen vor, weil sie nicht einfach so ‚auftauchen‘, sondern viel mehr die Konsequenz einer Ansammlung und Anhäufung sind – und wenn ich keine Verantwortung für all die einzelnen Schritte übernehme, werden sie in einer ‚Überwältigung‘ kulminieren.

Ich verpflichte mich, das tägliche Schreiben als Prävention zu nutzen, um ‚Überwältigenden‘ Erfahrungen vorzubeugen, vorallem dass ich so überwältigt bin, bzw. mich derart überwältigt fühle, dass ich sogar das Schreiben ‚aufgebe‘, weil ich mich in einen Zustand hinein manövriere, wo ich völlig verwirrt bin, total zerstreut, und gar nichts mehr weiß. Ich erkenne ferner, dass ein ‚Abwarten‘ dass sich die angehäuften Energien einfach ‚auflösen‘ und die Situation sich von alleine ‚klärt‘ eine Ausrede ist, denn wenn ich mich NICHT in die Freiheit schreibe, mit Selbst-Vergebung meine Teilnahme erkenne, die zu der ‚Überwältigenden‘ Erfahrung geführt hat, ich bloß eine Zeitschleife erschaffe, weil ich eines Tages mir selbst in dieser und als diese Erfahrung begegnen werde MÜSSEN.



Post a new comment

Copyright © 2012-2015 AGA | All rights reserved.